<%@ Language=JavaScript %> Wissenschaftlicher katholischer Studentenverein UNITAS Ruhrania Bochum-Essen-Dortmund


+ + + Hier Hinweise auf laufende Veranstaltungen und Berichte von letzten aktuellen Ereignissen im SS 2008 + + +

 

1. September 2008 
Überraschende Begegnung: Spuren der Lübecker Martyrer

Einen überraschenden Fund gab es bei einem Besuch am 1. September 2008 in Haus Assen, dem Stammsitz der Familie von Galen bei Lippborg im Kreis Soest. Dort hängt im Studienzimmer des nach Clemens August Kardinal Galen benannten Kollegs neben einer Bilddtafel ein Originalwimpel einer katholische Jugendgruppe, die zur Zeit des Nationalsozialismus in der Pfarrei Herz Jesu in Lübeck von den Bundesbrüdern Johannes Prassek und Eduard Müller betreut wurden. Wie Pater Raphael von Canstein, Leiter des vom Orden „Diener Jesu und Mariae (SJM)“ geführten Jungen-Internats erläuterte, war dieses Überbleibsel von einem damaligen Mitglied der Jugendgruppe mit einem Begleitbrief dem Haus zugeschickt worden.

Das mit schwarzen Bändern an einer Stange befestigte violette Dreieckstuch zeigt auf der Bildseite einen in einem grünen Kreis nach links segelnden gestickten Dreimaster mit Segeln und vier Schilden in den Hansefarben weiß und rot an den Heckaufbauten. Er trägt die Unterschrift „LUBECE“. Um das zentrale Motiv herum findet sich die ebenfalls gestickte Aufschrift „LAT IU NICH / UMSMIETEN!“ („Lasst euch/Lass dich nicht umwerfen!“). Die Rückseite zeigt ein grünes Kreuz im Kreis.

Die Devise wirft ein bezeichnendes Licht auf die an der Propsteikirche Herz-Jesu tätigen Kapläne Bbr. Johannes Prassek (UNITAS Ruhrania) und Bbr. Eduard Müller, die mit Vikar Hermann Lange und dem evangelischen Pastor Karl Friedrich Stellbrink als „Lübecker Märtyrer“ bezeichnet werden. (s.im  Bild v.l.). Seit 1941 waren sie miteinander freundschaftlich verbunden und tauschten Nachrichten und Predigten, unter anderem des Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen, miteinander aus. Die vier Geistlichen wurden am 10. November 1943 kurz hintereinander im Hamburger Zuchthaus am Holstenglacis durch das Fallbeil der Nazi-Richter wegen "Hochverrat" ermordet. Für die Kapläne ist der Seligsprechungsprozess eingeleitet, in der Krypta der Herz-Jesu-Kirche befindet sich seit 1955 ihre Gedenkstätte.

 

EINLADUNG: Besinnungs- und Begegnungswochenende
des Unitas-Verbands zum Thema „Eucharistie“ auf der Huysburg
Freitag, 26., bis Sonntag, 28.9.2008, für Aktive –
Teilnahme von Hohen Damen und Alten Herren ggf. gerne möglich


Unter Leitung von Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann, Geistlicher Verbandsbeirat und Altherrenvereins-Vorsitzender der UNITAS Ruhrania, findet von Freitag, 26.-28. September 2008 ein Besinnungs- und Begegnungswochenende auf der "Huysburg" statt. Als weitere Bundesbrüder aus dem Ruhrgebiet an der Vorbereitung beteiligt sind auch die BbrBbr. Rüdiger Duckheim und der designierte Aktiven-Senior, Christoph Weyer.

Schon seit längerem gab es im Verband den Wunsch nach einem eher geistlichen, spirituellen Seminar im kleinen Kreis – anders, als es zum Beispiel bei Aktiventagen möglich ist. Gerne hat der Beirat für Kirchenfragen diese Idee aufgegriffen und lädt zum Ende der Semesterferien auf die "Huysburg" in der Nähe von Halberstadt/Sachsen-Anhalt ein. In dem 1080 entstandenen und 1972 wiederbegründeten, mit der Abtei St. Matthias in Trier verbundenen Priorat betreiben seit einigen Jahren Benediktiner das „Ekkehard-Haus“ als Tagungs- und Gästehaus (Benediktinerkloster Huysburg, OT Dingelstedt, 38838 Huy, Tel. (03 94 25) 961-300). Die Leitung dieses Wochenendes zwischen dem AHB-/HDB-Tag in Stuttgart und der Unitas-Kreuzbergwallfahrt in der Rhön liegt beim Geistlichen Beirat des Verbandes, Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann, jetzt Duisburg (AHV Unitas Ruhrania). Das detaillierte Programm mit Gottesdiensten, kurzen Referaten, Gesprächen, Meditationen und Bewegung in der Natur wird noch eigens vorgestellt, doch wird sich der Tagesablauf am Klosterleben bzw. der Tagzeitenliturgie des Benediktiner-Priorats orientieren. Das Thema „Gottesdienst / Heilige Messe“ ist besonders relevant, „weil sich beim eucharistischen Opfermahl die unitarische Gemeinschaft am tiefsten verwirklicht.“ (Grundgesetz der Unitas) Auch Möglichkeiten zum Einzelgespräch und zur Beichte wird es geben.

Da nur 17 Betten (größtenteils in Doppelzimmern) zur Verfügung stehen, empfiehlt sich eine rasche Anmeldung bzw. schriftliche Bestätigung des bereits mündlich geäußerten Interesses an die Verbandsgeschäftsstelle (1.–7.9. nicht besetzt). Wenn Plätze frei bleiben, sind gerne auch Hohe Damen und Alte Herren zur aktiven Teilnahme eingeladen. Den Großteil der Kosten für das Seminar, Unterkunft und Verpflegung trägt der Verband, der Kostenbeitrag liegt für Aktive bei 10 für Hohe Damen und Alte Herren bei 25 Euro – wegen der Fahrtkosten sollten sich Aktive an ihren jeweiligen HDV/AHV, notfalls auch an die Verbandsgeschäftsstelle wenden. Beginn ist am Freitag um 18:30 Uhr mit dem Abendessen, Abschluss nach dem Mittagessen am Sonntag, 12:30 Uhr. Eine Wegbeschreibung findet sich auf www.huysburg.de, Bahnreisende kommen mit dem Linienbus in 17 Min. vom Bahnhof Halberstadt bis in die Nähe des Klosters oder können sich vorher an das Ekkehard-Haus wenden.

Anmeldung zum Unitas-Besinnungswochenende für Bundesschwestern und Bundesbrüder bitte bis spätestens 18.9. senden an die UNITAS- Verbandsgeschäftsstelle, Aachener Str. 29, 41564 Kaarst, Fax 0 21 31 / 27 59 60, E-Mail: vgs@unitas.org (ANMELDUNG HIER ZUM DOWNLOAD). "Wir freuen uns auf ein ruhiges und dennoch fröhliches Wochenende in der Mitte Deutschlands mit euch!", so die Organisatoren.

 

Das Managementhandwerk
INTUITIONEN ERFOLGREICHER FÜHRUNGSKRÄFTE

ESSEN. Mit Thesen und Erkenntnissen zum Zusammenhang von Intuition, Erfahrung und Qualität von Unternehmensführung machte Bbr. Marc Schmidt (UNITAS Ruhrania Bochum-Essen-Dortmund) bei einer Wissenschaftlichen Sitzung des Sommersemesters 2008 in Essen bekannt. In ihr stellte er wesentliche Ergebnisse seiner Dissertation „Das Managementhandwerk, Intuitionen erfolgreicher Führungskräfte“ vor. Jetzt liegt die schriftliche Endfassung der an der Universität Duisburg-Essen eingereichten Arbeit vor.

Nach den Befunden von Bbr. Schmidt, Mitarbeiter der Societät für Unternehmensplanung (SUP) in Frankfurt, ist das Erfahrungswissen erfolgreicher Führungskräfte komplex und individuenübergreifend beschreibbar. Es habe eine Syntax entdeckt werden können, so der Autor: „Aus diesem Grund ist das Managementhandwerk erlernbar.“  MEHR ZUM THEMA ALS DOWNLOAD AUS DER AKTUELLEN AUSGABE DER "unitas".

Kontakt zum Autor und Bezugsquelle der Studie „Das Managementhandwerk, Intuitionen erfolgreicher Führungskräfte“: Bbr. Marc Schmidt, Tel. 0171 4885374, E-Mail: Marc.Schmidt@sup-consultants.com.

 

24.August 2008
Roll over Borbeck

BORBECK. Vom „diolympischen Geist“ beim Borbecker Pfarrfest angesteckt zeigte sich am Pfarrfestsonntag auch „Benni 17“, der Pudelschnauzer von Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann. In der Hoffnung auf ein Leckerli drehte der listenreiche Schwarzpelz und bewährte Fußwärmer einige saubere Rollen auf dem Dionysius-Kirchplatz – Haltungsnote 9,9. Da staunte auch Bbr. Daniel Muschellik, der rund um den Kirchturm sein altes Revier ablief. 
Bei einem Kuchentermin am Kolpingstand berichtete Helmut von seinem neuen Einsatzgebiet in Duisburg. Mit den BbrBbr. Norbert Breiderhoff, Gerfried Küpper und Christof Beckmann gab es einen sonnigen Altherrenplausch. Ein Besuch in Duisburg steht nach dem erfolgten Umzug von Altena-Evingsen an den Rhein nun an und ist für spätestens Karfreitag 2009 fest ausgemacht.

 

22. August 2008
„Ozapft“ zur Schlammschlacht in Dio
Auftakt zum olympischen Pfarrfest

BORBECK. Eine hochsommerliche Abkühlung hätte es eigentlich fast kaum gebraucht: Kalt und regnerisch wurde der Start ins „Diolympische Pfarrfest“ des Jahres 2008 in Essen-Borbeck. Und doch absolvierten die für die Getränkeversorgung eingeteilten katholischen  Studentenvereinigungen ab 16 Uhr am Freitagnachmittag gerne ihren Helfer-Dienst am Bolzplatz: Bbr. Norbert und Kai Breiderhoff traten mit Band der KDStV Nordmark im CV an, von der UNITAS Ruhrania zapften die BbrBbr. Christoph Weyer, Philipp Böcker, Christof Beckmann und Richie Duckheim - letztere allesamt gewandet in neuen blauen Polo-Hemden mit schickem Zirkel und Namenszug. Auch Bbr. Daniel Muschellik stieß am späteren Abend dazu.

Die mit den jüngsten Teilnehmern begonnenen Wettbewerbe auf der zunehmend unansehnlicheren Rasenfläche bereiteten für die älteren Mannschaften das Feld: Schon die begeistert kickenden Minis wie die "Wilden Kerle" hatten sich nichts geschenkt; nicht nur der Strafraum verwandelte sich in ein einziges Schlammfeld. Beherzt warfen sich die „Bad Boys Borbeck“, Messdienerinnen und die den Pokal zuletzt erringenden Messdiener in die aufgewühlte Kampfbahn – ein engagiertes  Getümmel mit sehenswerten Einzelleistungen. Erst um Mitternacht schloss der Stand für die klatschnassen Matschsportler und die am Tresen vor dem prasselnden Regen Schutz suchenden Schlachtenbummler. Am Samstag wird das Pfarrfest mit der Vorabendmesse und Dämmerschoppen mit Live-Musik am Kirchplatz fortgesetzt. „Olympisch“ geht es am Sonntag nach der Messe um 10.00 Uhr mit vielen Ständen und Wettbewerben bis zum Abend weiter. Im "Borbecker Siebenkampf" gibt es bei der Dio-Olympiade attraktive Preise zu gewinnen.

PS: Bbr. Richie Duckheim, seit dem begonnenen Schuljahr Lehrer an der Berufsschule Ost in Essen-Steele, gab am Abend offiziell zur Kenntnis, dass seine bei der Katholischen Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum eingereichte Diplomarbeit mit dem Titel „Maria – Mutter der Menschen und der Kirche“ mit der Note „Eins“ bewertet wurde. Näheres bei späterer Gelegenheit – und heftiges Gratulor!

 

22. August 2008
Haus-News: Alles Gute, Marta!

ESSEN. Hausbewohnerin Marta Papina, aus Stettin in Polen stammende Jurastudentin, kehrte zum 22. August wieder in die Heimat zurück. „Es war eine schöne Zeit in Essen. Das Wohnen in dem Studentenheim hat mir sehr gefallen, die Bedingungen und die Atmosphäre hier sind wirklich toll und ich werde es weiter empfehlen“, dankte sie für die sechswöchige Zeit im „Feldschlösschen“ an der Borbecker Flurstraße.

Die Studentin der Rechtswissenschaft an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) hatte seit dem 12. Juli nach einem Studienaufenthalt in Straßburg ein Praktikum bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ-Mediengruppe) in Essen abgeleistet. In ihrer Freizeit erforschte sie per Rad die Umgebung bis in den Essener Süden und nahm auch an Veranstaltungen der UNITAS teil. Ihr Aufenthalt in Borbeck war eine schöne Gelegenheit, europäische Gastfreundschaft zu beweisen und wir wünschen ihr alles Beste!

 

20. August2008
29.000 Besucher auf unitas-ruhrania.org

ESSEN. Anfang April vermeldeten wir eine runde Zahl: 25.000 visitors hatten sich seit Mai 2005 auf unsere putzige Heimwerker-Homepage verirrt. Am 20. August, knapp fünf Monate später, ist ein Zuwachs auf glatte 29.000 zu verzeichnen. Die Homepage der UNITAS Ruhrania verbuchte unter der über den Verband organisierten Adresse www.unitas-ruhrania.org bis Dezember 2006 zunächst rund 5.000 visitors. Bereits ein Jahr später erreichte die Seite über 20.000 Besucher. Seit Beginn 2008 kamen somit noch einmal weitere 9.000 hinzu, die sich über die Aktivitäten des in Essen ansässigen UNITAS-Vereins an der Ruhr informierten.

Seit April wuchs das Verzeichnis von 2247 auf 2440 Dateien, die Gesamtgröße von 324 Mega-Bite auf inzwischen 395 MB. Sechs neue HTLML-Seiten kamen zu den 132 bestehenden hinzu und liefern ein umfangreiches Textarchiv, das mit zahlreichen Bildern illustriert ist. Umfangreich sind insbesondere der Dossier-Schwerpunkt „Europa“ mit mehreren Dutzend Einzelseiten und das über mehr als zwei Jahre geführte illustrierte „Bautagebuch“, das im Juni 2008 abgeschlossen wurde und rund 150 Druckseiten zählt. Zu den damals verzeichneten 1.500 Bildern (1032 jpg-Format und 466 im gif-Format) kamen rund 150 weitere hinzu (1109 jpgs / 537 gifs). Da den GIF-Bildern für animierte Bilder-Shows von bis zu 20 und mehr Einzelfotos weitaus mehr Fotos hinterlegt sind, erklärt sich ein Datenumfang von allein 267 MB in diesem Bereich. 24 pdf-Files, Slideshows/Filme und 8 Audio-Beiträge komplettieren den jetzigen Auftritt, dessen Archiv mit Meldungen und Berichten bis in die ersten, noch internetlosen Jahre der Ruhrania im Ruhrgebiet zurückgeht. Eine kurze Google-Recherche mit der Angabe „Unitas Ruhrania“ brachte im April 2008 noch 667 konkrete Verweise auf unsere Seiten, eine Zahl, die sich auf 724 erhöhte. Das Wort „Ruhrania“ schaffte es von 766 auf 924 Verlinkungen - alles ohne Features, die die Relevanz steigern könnten.

Das soll allerdings bald geschehen: Mit einer übersichtlicheren Architektur und stärkeren Interaktivität sollen die bislang in Frontpage erstellten Seiten in diesem Jahr noch aktuellen Usancen angepasst werden - Newsletter, Bildergalerien, Gästebuch und andere Dienste inbegriffen. Dazu hat Bbr. Christoph Weyer, vom Aktivenconvent gewählter Internet-Beauftragter und designierter Senior, zusammen mit Consenior Philipp Böcker eine Versuchsversion aufgesetzt, die schon auf dem

Verbandsserver implementiert ist. Das Datum für den Relaunch wird sich noch konkretisieren.

 

16. August 2008
Sommerkneipe zu Ehren von Stift- und Stadtgründer St. Altfrid
Zwei neue Burschen für die UNITAS an der Ruhr

ESSEN-BORBECK. Premiere an der Flurstraße: Für den hohen Vorort UNITAS Landshut in Köln war es der erste Aktivenvereinsbesuch in seiner frisch gestarteten Laufbahn. Und Vorortspräsident Bbr. Benedikt Schwedhelm fühlte sich sichtlich wohl bei der ersten „Altfrid-Kneipe“ der UNITAS Ruhrania, die recht kurzfristig zur Halbzeit der Semesterferien angesetzt worden war. Unter dem Vorsitz von Fuxmajor Bbr. Karol Rawski hatten sich gut 20 Gäste und Bundesbrüder zu ernsthaftem und fröhlichem Treiben im Conventsaal versammelt.

Im Jubiläumsjahr des Ruhrbistums galt die offizielle Veranstaltung dem Gedenken des Essener Stift- und Stadtgründers Altfrid von Hildesheim. Ihn stellte in seinem Grußwort der Hildesheimer UNITAS-Zirkelvorsitzende Bbr. OStR Nico Strube vor, der aus Anlass des Ereignisses mit seiner Gattin nach Essen geeilt war - ebenfalls eine Premiere. Der ehemals bei UNITAS Göttingen aktive Pädagoge charakterisierte den Bischof und Diplomaten mit Zitaten aus einer niederdeutschen Chronik und verwies auf die vielfältigen Beziehungen zwischen der traditionsreichen norddeutschen Bischofsstadt und der von ihm begründeten Zelle der heutigen Ruhrmetropole. Herzliche Grußworte sprachen der Aktivenvertreter der Region West, Bbr. Benedikt Gau (UNITAS Rheinfranken Düsseldorf), der Essener Zirkelvorsitzende Bbr. Martin Gewiese, Ehrensenior Dr. Christof Beckmann und Bbr. Norbert Breiderhoff für den Borbecker CV-Zirkel „Kohle“. Insbesondere der der gut aufgelegte Vorortspräsident Bbr. Schwedhelm (UNITAS Landshut Köln) zeigte sich begeistert vom neuen UNITAS-Haus in Essen und wünschte der Ruhr-UNITAS ein kräftiges Gedeihen. Mit dem scheidenden Senior Bbr. Rüdiger Duckheim hatte zuvor die Örtlichkeiten für den im November geplanten Aktiventag des Verbands besichtigt, dabei Schloss und Park in Borbeck besucht.

Bereits am Mittag hatte der Convent den Prüfungstermin für die Bundesbrüder Christoph Weyer und Philipp Böcker angesetzt. Sie stellten sich sehr erfolgreich der Befragung durch ein fünfköpfiges Gremium, das die Eignung für den Burschenstatus und die Vollmitgliedschaft in Verband und Verein im Protokoll festhalten konnte. Dem Burscheneid im Rahmen der offiziellen Veranstaltung am Abend stand damit nichts mehr im Wege. Stellvertretend für den Convent nahm der Präside der Kneipe nach dem Bundeslied das Versprechen der beiden Bundesbrüder auf die unitarischen Prinzipien und den Wahlspruch entgegen. Beide bekräftigten ihre übernommene Verpflichtung zu aktiver Verantwortung in Kirche, Staat und Gesellschaft durch ein spontanes „So wahr mir Gott helfe“. 

Prinzipienrede: Werte verteidigen

Bbr. Karol Rawski, der in Kürze er für sein Promotionsprojekt zur Entwicklung des sowjetischen Wissenschaftsbetriebs wieder für längere Zeit zu Archivforschungen nach Moskau zurückkehren wird, lenkte in seiner sehr persönlich formulierten und nachdenklich stimmenden Prinzipienrede den Blick auf die jüngst aufgeflammten militärischen Konflikte in Georgien und im Südkaukasus. Der Rede des „Wanderers zwischen den Welten“ war deutlich anzumerken, dass er sich nur schwer von seiner im Ruhrgebiet gefundenen Heimat trennt. Nachdrücklich äußerte er seine Sorge über die Entwicklungen und rief in Erinnerung, dass Verantwortung und Haltung des Unitariers zu den Ereignissen und Verhältnissen an vielen Orten der Erde in sehr direkter Weise herausgefordert sei. Kritisch sei zu prüfen, was und wie etwa die Medien berichteten: „Wir vergessen oft, dass wir in vieler Hinsicht auf einer Insel der Seligen leben“, unterstrich er mit Blick auf die Rolle der Menschenrechte, auf rechtstaatliche oder sozialpolitische Lage in anders geprägten Weltregionen. Menschenwürde, Pressefreiheit, freie Meinungsäußerung und vieles mehr seien hohe Güter der „westlichen Wertegemeinschaft“, die mit einem wachen Blick für die deutlich spürbare Veränderungen geopolitischer Schwergewichte offensiv zu verteidigen seien. Dass Karol seinen von merklichen Emotionen getragenen Ausführungen nach der Deutschen Nationalhymne auch den polnischen „Mazurek Dąbrowskiego“ anfügte, vermerkte die Corona mit großem Respekt.

Für die letzten Aufrechten des Abends ging es bei ausführlichen Gesprächen und hochmusikalisch bis in den frühen Morgen – Altfrid sei Dank. Zwei neue Burschen zieren die Gemeinschaft und die Spannung vor dem kommenden Wintersemester hält an. Ihrem Bundesbruder Karol wünschen die Ruhranen für seine kommende Zeit in Moskau ein herzliches "Glückauf!".

 

31. Juli 2008
Unitarisches Zusammentreffen in Südtirol

Zu einem bundesbrüderlichen Ruhranen-Treffen kam es am Donnerstag, 31. Juli, in der Südtiroler Bergwelt: Maria und X-hc Dr. Christof Beckmann verbrachten mit Bbr. Norbert Linden, Pastor an St. Ludgerus und St. Bonifatius in Bottrop-Fuhlenbrock, einen schönen gemeinsamen Nachmittag in Mühlbach bei der Burg Rodeneck im Eingang des Pustertals.

Vom Graahof, wo Bbr. Linden mit gut 40 Kindern und Jugendlichen aus der Bottroper Pfarrei untergebracht war, wanderte die Gruppe ins Tal, um sich zunächst mit den neuesten Nachrichten über den Papstbesuch in Brixen zu versorgen. Papst Benedikt hielt sich gleichzeitig zu einem zweiwöchigen Urlaub in der Bischofsstadt im Eisacktal auf; am 3. und 10. August fanden sich jeweils rund 10.000 Teilnehmer beim Angelusgebet auf dem Brixener Domplatz ein. Ein päpstlicher Aufenthalt, der fast täglich die Schlagzeilen absolut beherrschte, wie die Ruhranen feststellen konnten. Nach Besichtigung der St. Helena geweihten Kirche gab es in der kleinen unitarischen Ruhrpott-Runde natürlich auch ein zünftiges Bier auf die Daheimgebliebenen.

 

Am 16. August: Festliche Altfrid-Kneipe in Essen

ESSEN-BORBECK. Derzeit wird fleißig am neuen Semesterprogramm getüftelt und die Ruhranen-Mannschaft freut sich über eine erholsame vorlesungsfreie Zeit. Für Samstag, 16. August, jedoch zeichnet sich ein Zwischenhöhepunkt ab: Bei einer um 20 Uhr beginnenden Fest-Kneipe wird der voraussichtliche Präside Bbr. Karol Rawski zu seinem nächsten Forschungsaufenthalt nach Moskau verabschiedet. Zugleich wird – die bestandene Burschenprüfung vorausgesetzt – den beiden Füxen BbrBbr. Christoph Weyer (Oberhausen) und Philipp Böcker (Stadtlohn) die Vollmitgliedschaft in der UNITAS zuerkannt. Veranstaltung und Abend selbst sind dem Andenken des Essener Stiftsgründers St. Altfrid gewidmet, dessen besonderer Festtag an diesem Tag im Ruhrbistum gefeiert wird.

Um die Bestätigung der kirchlichen Feier des Festtages hatte vor genau 50 Jahren Bischof Dr. Franz Hengsbach, der erste Ruhrbischof des neu gegründeten Bistums, in Rom ersucht. Seit 1965 darf der Essener Stiftsgründer Hl. Altfrid (* um 800; † 15. August 874) offiziell als Heiliger verehrt werden. Eine Verehrung allerdings mit mehr als 1000-jähriger Tradition: Schon um das Jahr 1000 nämlich wurden an seinem Grab in der Essener Münsterkirche Wunder berichtet, auch die als heilkräftig angesehene Wirkung einer unweit gelegenen Quelle wurde seiner Fürbitte zugeschrieben. Die Verehrung blühte auf und im 13. Jahrhundert wurde ein gotischer Steinsarkophag für seine Gebeine geschaffen. Sein Jahresgedächtnis war das festlichste im Memorialdienst des Essener Stiftes, der Keimzelle der heutigen Stadt, obwohl Altfrid kein kanonisierter Heiliger war. Bis heute wird sein Fest am 16. August alljährlich mit festlichem Gottesdienst und der Aussetzung seines Reliquienschreines in der Münsterkirche zu Essen begangen.

Altfrid: Diplomat und Friedensstifter - eine Person mit europäischer Bedeutung

Der Spross mächtiger adeliger sächsischer Verwandtschaft genoss eine umfassende klösterliche Ausbildung und wirkte als Geistlicher an der Gründung mehrerer religiös verfasster Frauengemeinschaften wie in Lamspringe und Gandersheim mit. 845/47 erwarb er in Rom Reliquien der Heiligen Cosmas und Damian, rief mit seiner Familie auf dem Eigenbesitz Asthnide (heute Essen) am Hellweg ein Kanonissenstift ins Leben und ließ einen Kirchenbau errichten, dessen Grundriss noch heute von Lang- und Querhaus des Essener Münsters abgebildet wird. Der ostfränkische König Ludwig der Deutsche machte 851 bei Altfrids Wahl zum neuen Bischof von Hildesheim seinen Einfluss geltend: Geschildert als kluger und nüchterner Denker und mit begabter Redner, war der Bischof einer der engsten Ratgeber und enger Vertrauter des Königs. Für ihn war Altfrid in vielen diplomatischen Missionen unterwegs, vor allem ab 860 als einer der entscheidenden Unterhändler in den Machtkämpfen zwischen den Reichsteilen des zerfallenden Frankenreiches. Nach den jahrelangen Verhandlungen hatte Altfrid maßgeblichem Einfluss auf die Gestaltung des Vertrags von Meersen, mit dem am 9. August 870 Lothringen zwischen West- und Ostfrankenreich aufgeteilt wurde. Eine historische Figur mit europäischen Dimensionen also, geschätzt wegen seines Wirkens als Friedensstifter und als Festiger des kirchlichen Lebens.

870 legte Alfrid am Fest von Cosmas und Damian den in Köln zu einer Synode versammelten Bischöfen die Stiftungsurkunde des Essener Frauenstiftes zu Bestätigung vor. 872 weihte Altfrid den Dom zu Hildesheim zu Ehren Mariens, Cosmas und Damians, Cäcilias, von Valerians und Tiburtius. Er starb nach dem Necrologium des Essener Stiftes am 15. August 874 und wurde seinem Wunsch gemäß in der Essener Münsterkirche begraben. Das Altfrid-Grabmal aus gotischer Zeit steht  in der nach ihm benannten Ostkrypta. Die Heiligen Cosmas und Damian sind bis heute die Stadtpatrone von Essen, ihre Figuren zieren den Eingang des Rathauses.

BILDER:
Moderne Statue des Hl. Altfrid vor der Essener Domschatzkammer. In der Hand hält Altfrid in Anlehnung an mittelalterliche Stifterbilder ein Modell des ersten Essener Münsters / Der Essener Necrolog, aufgeschlagen auf der Seite mit Altfrids Eintrag: „Fest der Aufnahme der Heiligsten Jungfrau Maria in den Himmel: Alfridus episcopus fundator ecclesiae ….“

 

20. Juli 2008
Semester-Ex mit Stil und Sinn

ESSEN-BORBECK. Mit einer spontanen, aber nicht weniger offiziellen Fidulität wurde am Sonntagabend auf dem UNITAS-Haus an der Flurstraße das Sommersemester unter den Tisch geschlagen. Das auf dem neubezogenen Haus erstmalige Einholen der Fahne setzte den Schlusspunkt „unter ein ereignisreiches und lebendiges Semester“, so der Präside der aus dem Ärmel geschüttelten Kneipe, Bbr. Sebastian Sasse. Zuvor hatten die Bundesbrüder gemeinsam die von Pater Marek gefeierte Abendmesse in St. Dionysius besucht, eine eigens gedruckte Tageskarte im Feldschlösschen „abgearbeitet“. Im ersten Teil des Abends war der Vorsitzende des Altherrenvereins, Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann im Conventssaal mit den Bundesbrüdern zusammengetroffen, bevor sich das überraschende, doch perfekt inszenierte Traditionsritual präparierte.

In seiner frei gehaltenen Prinzipienrede erinnerte der Präside an die propria unitarischer Gemeinschaft: Virtus, scientia und amicitia seien keine abstrakten Begriffe, wenn sie gemeinsam gelebt würden, betonte Sebastian, der die gegenseitigen Bedingungen dieser Grundsätze auslegte. Eine Zusammenfassung, die zum besten gehört habe, was dazu seit langem gesagt worden sei, erklärte Xhc Christof Beckmann in seinem Grußwort. Auch die Bilanz des scheidenden Conseniors fiel gut aus: Daniel Muschellik rüstet sich für eine weitere „Spielzeit“ mit dem designierten XX Philipp Böcker und dem Senior des kommenden Semesters, Christoph Weyer. Er hatte mit den BbrBbr. Karol und Philipp am Vortag die Ex-Kneipe der UNITAS-Salia in Bonn besucht und schlug die Tasten bei der sangesfreudigen Veranstaltung unter dem Dach, die alles bot, was eine gute unitarische Kneipe braucht. Höhepunkt zweifellos im Inoffiz: Der mit Emphase vorgetragene berühmte Monolog aus dem Faust, Teil I, den Fbr. Heinrich Loosen vortrug.

Jetzt freut sich die Ruhranen-Mannschaft auf eine erholsame vorlesungsfreie Zeit und auf ebenso ereignisreiche Tage im kommenden Semester. Für Samstag, 16. August, zeichnet sich ein Zwischenhöhepunkt ab: An diesem Tag soll am Abend eine Burschungskneipe dem Andenken an den Essener Stiftsgründer Altfrid gewidmet sein. Bbr. Karol Rawski wird bei dieser Gelegenheit zu seinem Forschungsaufenthalt nach Moskau verabschiedet.

 

16. Juli 2008
Paulusjahr 2008 hat begonnen
Wissenschaftliche Sitzung mit Bbr. Pastor Norbert Linden

ESSEN-BORBECK. Vor rund 20 Gästen stellte am Dienstagabend Bbr. Norbert Linden den Völkerapostel Paulus vor. Senior Richie Duckheim begrüßte zur Wissenschaftlichen Sitzung im Conventsaal besonders die Mitglieder des Essener Zirkels und die Vorsitzende der Borbecker Kolpingsfamilie, Dr. Susanne Knobloch.

Zum Einstieg für seinen einstündigen Vortrag wählte der Pastor an St. Ludgerus, Bottrop-Fuhlenbrock, das geschnitzte Altarbild von Gerhard Gröninger (*1582 Paderborn, † 1652 Münster) aus dem Westchor des Paulus-Doms in Münster. Mit Blick auf die Dramatik des zweimal in der Apostelgeschichte beschriebenen „Damaskus-Erlebnisses“ stellte Bbr. Linden die Frage, wie man zum Glauben kommt: Der in Tarus/Kilikien um das Jahr 8-10 n.Chr. in einer frommen jüdischen Familie geborene Saulus gehörte als streng religiöser Pharisäer zu den Verfolgern der frühen Christen. Er besaß das römische Bürgerrecht, beschrieb selbst seine plötzliche Hinwendung zu Christus und wandelte sich vom radikalen Gegner zum glühenden Missionar. Der Gründer zahlreicher Christengemeinden wurde auf seinen Missionsreisen mehrfach öffentlich ausgepeitscht und gesteinigt, er erlebte Schiffbruch und schließlich den Tod durch das Schwert unter Kaiser Nero in Rom.

Sein Leiden für das Evangelium lasse sich nur mit Paulus Bekenntnis aus dem Galater-Brief verstehen, wo er „seinem Innersten Ausdruck verleiht“, zitierte Bbr. Linden die Predigt von Papst Benedikt XVI. zum Auftakt des Paulusjahres in Rom. Zum Fest Peter und Paul hatte dieser im gemeinsamen Gottesdienst mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios von Konstantinopel Paulus als „Licht für die Völker“ bezeichnet und an einen Schlüsselbegriff der paulinischen Theologie erinnert. „Glaube ist Liebe zu Christus“, fasste der Völkerapostel zusammen, radikaler noch „Leben ist Christus“, wie der Referent darstellte.

Seinem informativen, aber auch meditativen Vortrag schloss sich eine Diskussion zu den ökumenischen Aspekten und Chancen im Paulusjahr an, auch zur Frage, warum der in vieler Hinsicht „radikale“ Apostel eine nur beschränkte Popularität in der Volksfrömmigkeit erreichte. Im Unterschied zu den anderen Gefährten Jesu habe er am deutlichsten die Hinwendung zu den „Heiden“ und als Intellektueller die öffentliche Auseinandersetzung mit der damaligen Philosophie und Geisteswelt der Zeit gesucht. Ein Abend, der sicher zur weiteren Beschäftigung mit dem Verfasser vieler Briefe des Neuen Testaments anregte – und der „in sympathischer Weise vieles im Leben als Stückwerk“ bezeichnete, so der Geistliche Verbandsbeirat, Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann.

HINWEIS: Grundinformationen über Paulus, seine Schriften und Theologie auch Literatur- und Materialhinweise, liturgische Anregungen sowie Veranstaltungstermine und aktuelle Nachrichten finden sich auf einem von der Deutschen Bischofskonferenz zum Paulusjahr eingerichteten Internetportal unter www.dbk-paulusjahr.de.

 

13. Juli 2008
Matthieu wieder auf dem Weg in die Heimat

ESSEN. Unser Hausbewohner Matthieu Pessot (22), angehender Mechanik-Ingenieur aus dem südfranzösischen Moissac, wurde heute mit besten Wünschen in die Heimat verabschiedet. Seit dem 12. April hatte er auf dem UNITAS-Haus an der Flurstraße gewohnt und ein dreimonatiges Praktikum bei der Essener Firma Atlas-Copco absolviert.

Ein wenig schwer ist es allen doch zuletzt gefallen, Abschied zu nehmen: Matthieu war 2005 beim XX. Weltjugendtag in Wattenscheid-Höntrop zu Gast gewesen und hatte so bereits Ruhrgebietsluft geschnuppert. Einige Fahrten bis nach Hamburg machten ihn nun mit weiteren Orten in Deutschland bekannt. Vor allem aber setzte er sich bei den Arbeiten im letzten Bauabschnitt ungefragt und hilfsbereit ein, insbesondere bei Fragen der Elektrik und beim Anstrich. Besonders kamen ihm dabei seine technischen Fähigkeiten zugute. Interessiert war er auch an der ihm völlig fremden UNITAS und den Aktivitäten des deutschen Studentenvereins: An vielen Veranstaltungen hatte er gerne teilgenommen und war so zum festen Inventar „auf dem Haus“ geworden. Lange galt er als „l´homme sans lit“, aber er hat sich wohlgefühlt, wie er beim Abschied am Samstagnachmittag bekannte. Sein französisches Englisch brachte exotisches Flair in die „heiligen Hallen“ - zuletzt klappte es aber auch in Deutsch ganz prima. Für seine weiteren Pläne wünschen ihm die Bundesbrüder alles Gute! A bientot!

 

8. Juli 2008
Planung für Wintersemester beginnt
Neues Seniorat ist bestimmt

BORBECK. Der Wahlconvent der UNITAS Ruhrania am Dienstag, 8. Juli, hat das Leitungsteam für das kommende Wintersemester bestimmt: Danach wird Christoph Weyer das Amt des Seniors übernehmen, Philipp Böcker tritt die Aufgabe des Conseniors und Quaestors an. Beide werden - vorbehaltlich der bestandenen Burschenprüfung – von Fuxmajor Daniel Muschellik und Skriptor Sebastian Sasse unterstützt. 

Zum Geistlichen Beirat der Aktivitas wählte der Convent Bbr. Pater Benedikt Kisters von den Redemptoristen in Bottrop-Kirchhellen, selbst mehrfacher Senior des Vereins. Wiederbegründungssenior und Vorgänger Bbr. Helmut Wiechmann hatte das Amt lange Jahre ausgefüllt, ist Vorsitzender des Altherrenvereins und zudem Geistlicher Beirat des UNITAS-Bundesverbandes. In diesen Wochen steckt er noch mitten im Umzug: Er trat als Mitglied des Pastoralteams an Liebfrauen in Duisburg zugleich seine neue Stelle als Seelsorger an den drei Krankenhäusern Vinzenz, Marien und Bethesda an. Ehrensenior bleibt Dr. Christof Beckmann bis zum nächsten CC im Januar 2009. Zu feierlichen Burschungen und offizieller Verabschiedung von FM Karol Rawski, der wieder für mehrere Monate nach Moskau gehen wird, ist für Samstag, 16. August, eine festliche Kneipe angesetzt. Sie soll im Jubiläumsjahr des Bistums Essen dem Hl. Altfrid, Gründer des Stiftes Essen, gewidmet sein. Dazu wird bereits jetzt herzlich eingeladen.

Dass nach dem Sommersemester eigentlich schon die Ferien „ausgebrochen“ sind, bewies die bei einem spontanen Fotoshooting festgehaltene muntere Stimmung der Corona im Anschluss an die satzungsgemäßen Beratungen. Mancher Cantus wurde zum Besten gegeben, auch der Vorsitzende des UNITAS-Zirkels Essen, Bbr. Martin Gewiese, ließ sich nicht nehmen, vor seinem Urlaub noch im UNITAS-Haus an der Flurstraße vorbeizuschauen.

Highlight im WS 2008/09: Der UNITAS-Aktiventag im Revier

Die Beratungen des Convents galten im Übrigen dem Stand der Bewerbungen für freie Zimmer zum Wintersemester und bereits feststehenden weiteren Terminen, so etwa der Teilnahme am Niederrhein-Kommers des KV am 8. November in Xanten. Insbesondere warf die Versammlung bereits den Blick auf den Aktiventag, zu dem inzwischen für 14.-16. November knapp 100 Übernachtungsplätze in Borbeck organisiert wurden. Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet werden anreisen und nach dem Wissenschaftsprogramm auch einen Besuch am Geburtshaus von Verbandesgründer Hermann Ludger Potthoff in Essen-Werden abstatten. Am Samstagabend soll ein festlicher Kommers in Schloss Borbeck steigen.

 

4. Juli 2008
UNITAS-Fahne auf dem Ijsselmeer

Die flatterten noch nie auf der „Z.S. Eben Haezer“ von Skipper Jan Feenstra: Am Hauptmast wehten in der ersten Juli-Woche einträchtig die Flaggen von Vatikan und UNITAS. Andreas und Christof Beckmann, Ehrensenioren von Salia Bonn und Ruhrania in Essen, hatten samt Nachwuchs eine fünftägige Segeltour mit der Katholischen Männerseelsorge im Erzbistum Köln gebucht. Cheforganisator Markus Roentgen versammelte insgesamt rund 30 ältere und jüngere Seebären auf zwei hundertjährigen Schiffen, die in früheren Zeiten Steine und Holz von Skandinavien nach Holland befördert hatten.

Auf der Reise zwischen Lemmer, Urk, Stavoren und Sneek gab es ein Zusammentreffen mit der „Moresgenootschap Ius Sanctus“ (ASV Taste), einer 1991 gegründeten königstreuen Studentenverbindung an der Universität Enschede, die zu ihrer jährlichen Plattbootfahrt in Langweer am Pier festgemacht hatte. Die aufgeschlossenen Burschen, in jedem Zustand mit perfekter Krawatte erkenntlich, berichteten von ihren Aktivitäten und gaben einen Einblick in das  studentische Leben an niederländischen Hochschulen. Sie wurden beim Ablegen am folgenden Tag mit einem lautstarken unitarischen Cantus und mit auf Trompete gespielter Nationalhymne wieder geweckt. Fazit der gesamten Reise: Ein empfehlenswerter Törn und ein tolles Erlebnis - das wäre auch was für eine Aktivitas ....

 

29. Juni 2008
Papst Benedikt verleiht Bbr. Erzbischof Reinhard Marx das Pallium

VATIKANSTADT / MÜNCHEN. Papst Benedikt XVI. verleiht am Sonntag, 29. Juni, 43 neuen Erzbischöfen das Pallium als Zeichen ihrer Metropolitanwürde, darunter auch dem Münchner Oberhirten Bundesbruder Dr. Reinhard Marx. Die Übergabe erfolgt traditionell am römischen Patronatsfest Peter und Paul bei einer Papstmesse mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. von Konstantinopel im Vatikan. Mit ihm zusammen eröffnet Benedikt XVI. am Abend zuvor in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern das Paulus-Jahr.

Das Pallium wird an die in den vergangenen zwölf Monaten ernannten Metropolitan-Erzbischöfe verliehen. Die weiße Wollstola hat ihren Ursprung im mantelartigen Überwurf, mit dem sich in der Antike vor allem Philosophen aber auch hohe kaiserliche Beamte bekleideten. In das Zeichen der Metropoliten der Lateinischen Kirche sind fünf schwarze oder rote Seidenkreuze gestickt. Sie symbolisieren die fünf Wundmale Christi. Die Pallien werden am Vorabend des Hochfestes Peter und Paul gesegnet und auf das Grab des Petrus im Petersdom gelegt, sind somit Berührungsreliquien und zugleich Zeichen der Gemeinschaft mit dem Apostel Petrus und seinen Nachfolgern.

Seit dem 9. Jahrhundert ist das Pallium eine Insignie der Erzbischöfe, die sie bei feierlichen Gottesdiensten über dem Messgewand tragen. In der Regel findet es sich auch im Erzbischöflichen Wappen. Bbr. Erzbischof Marx führt es direkt über seinem dem 2. Korintherbrief des Apostels Paulus entnommenen Wahlspruch „Ubi spiritus Domini ibi libertas – Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit“ (2 Kor 3,17). Der Papst-Gottesdienst mit der Verleihung des Palliums an neu ernannte Erzbischöfe wird vom Bayerischen Fernsehen von 9.20 bis ca. 12.25 Uhr direkt übertragen.

Unter den neuen Erzbischöfen rangiert protokollarisch an erster Stelle der Oberhirte von Nairobi, John Njue, der bereits Kardinal ist. Ihm folgt an zweiter Stelle Fouad Twal als Patriarch von Jerusalem. Die übrige Reihenfolge ist chronologisch. Unter den Pallium-Empfängern sind auch zwei Erzbischöfe aus Russland, Paolo Pezzi, der Oberhirte aus Moskau, und sein nach Minsk versetzter Vorgänger Tadeusz Kondrusiewicz. Weiter sind darunter der Niederländer Willem Jacobus Eijk von Utrecht sowie zwei Slowaken: der für die Katholiken des byzantinischen Ritus zuständige Erzbischof Jan Babjak von Presov und Stanislav Zvolensky von Bratislava.

 

25. Juni 2008
Bbr. Rössler kehrt ins Rheinland zurück

BERGHEIM / ERFURT. Bbr. Ministerialrat Klaus-Hermann Rössler (UNITAS Stolzenfels Bonn, UNITAS Freiburg, UNITAS Ostfalia Erfurt), Referatsleiter Familie im Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit des Freistaats Thüringen, ist der neue Beigeordnete der Kreisstadt Bergheim/Erft. Der Rat der Stadt wählte ihn am 25. Juni mit 25 Stimmen bei zwei Enthaltungen. Die SPD-Fraktion nahm nicht an der Abstimmung teil. Er wird sein Amt voraussichtlich nach der Sommerpause antreten und dann für Kinder, Jugend, Familie zuständig sein.

Bbr. Rössler zeigte sich erfreut, bald wieder in heimatliche Gefilde zu wechseln: Der Referatsleiter mit Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium stammt aus Daun (Eifel) und studierte in Bonn und Freiburg Geschichte, Theologie und Philosophie. Aktiv seit Juni 1978 bei UNITAS Stolzenfels in Bonn, ging er zur Fortsetzung seines Studiums an die Universität Freiburg und war mit dem Vorort UNITAS Freiburg 1987/88 Vorortspräsident. Anschließend wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter des verstorbenen CDU-Bundestagsabgeordneten und früheren Wesselinger Bürgermeisters Alfons Müller (CDU), danach Referent für Arbeit und Soziales in der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Seit November 1992 ist Rössler Mitarbeiter des Landes Thüringen, zunächst zwei Jahre als Referatsleiter im Ministerium für Soziales und Gesundheit, dann etwa fünf Jahre Leiter des Büros des Präsidenten des Landtages. Seit knapp neun Jahren gehörte er wieder dem Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit an, in den vergangenen acht Jahren als Leiter des Referats „Familienpolitik“. Der neue Beigeordnete ist verheiratet und hat fünf Kinder. Am 4. Juni war er als Referent der Wissenschaftlichen Sitzung zum Thema Familienpolitik bei der gemeinsamen Veranstaltung von UNITAS Ruhrania und UNITAS-Zirkel Essen auf dem UNITAS-Haus in Borbeck zu Gast. (oben im Bild links mit Aktiven der Ruhrania: Sebastian Sasse, Karol Rawski und Senior Richie Duckheim)

 

25. Juni 2008
Geschichten aus 1000 und einer Nacht?
Tee für 1000 Euro: Neue Mail aus China

ZHENG ZHOU / CHINA. Drei Monate liegen hinter ihm - jetzt meldet der Borbecker Martin Schwarz den „Ausbruch“ der Sommerferien: „Wird auch Zeit, denn das Wetter ist hier mehr als heiß. Momentan pendelt die Thermometernadel zwischen 35 und 37 Grad“, mailt der ehemalige Messdienerleiter aus St. Dionysius und Student der Ostasienkunde an der Universität Duisburg-Essen, der als vielfacher Gast auf dem UNITAS-Haus dort seine Frau Ni Hao kennen gelernt und nach der Hochzeit Mitte März 2008 in den Fernen Osten gegangen war. Seine Prüfungen seien gut verlaufen, 40 von 120 Auslandsstudenten wurden bei einer Versammlung mit einer Bescheinigung für Fleiß ausgezeichnet. Er habe dazu gehört.

Von einer besonderen Beobachtung berichtet er bei einer Familienfeier in einem Restaurant für „wichtige Personen“ aus der High Society der chinesischen Provinzhauptstadt. Äußerlich unscheinbar - „aber von innen... oh mein Gott“, schreibt er. Bei der Feier auf dem Dach sei zwischen Bankchefs, hohen Stadtpolitikern und Polizeichefs ordentlich aufgetischt worden. Zum ersten Mal habe er den 70-prozentigen Baijiu (Weißalkohol) probiert und eine absolute Grenzerfahrung gemacht - mit Tee. 250g guter Tee kosteten in China zwischen 30 und 100 Euro: „Ich wusste, dass es auch teureren gibt und dass nach oben hin keine Grenze gesetzt ist. Das die Chinesen das hier mit der Grenze nahezu wörtlich nehmen, hätte ich nicht gedacht. Ich saß also mit einem sehr netten Mann beim Tee und er lehrte mich, was ein guter Tee und was ein schlechter Tee ist. Der gute Tee, den ich munter vor mich hinschlürfte und der wirklich gut war, hatte einen Wert von 700.000 yuan - das sind umgerechnet knapp 70.000 Euro - und ich habe mich nicht verschrieben. 250g kosten 70.000 Euro. Ich habe das erst etwas später erfahren und habe mir das auf der Zunge zergehen lassen. Naja es war lecker. Bis dann mal mit einer weiteren Geschichte aus China, Martin.“

 

24. Juni 2008
Wissenschaftliche Sitzung mit Ratsfrau Susanne Asche
„Kultur ist Stadtentwicklung !“

BORBECK. „Der Weg zur Kulturhauptstadt 2010 ist das beherrschende Thema der Kulturpolitik“, erklärte Susanne Asche, Kulturbeauftragte der CDU-Ratsfraktion in der Stadt Essen, am Dienstag, 24. Juni, bei ihrem Vortrag beim Wissenschaftlichen katholischen Studentenverein UNITAS Ruhrania. In ihrer anschaulichen Präsentation „Essen auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2010“ skizzierte sie vor rund 30 Besuchern im „Feldschlösschen“ an der Flurstraße in Essen-Borbeck die Wegstrecke von der Internationalen Bauausstellung IBA-Emscherpark 2004 über die Entscheidungen im Bundesrat bis zum Beschluss in Brüssel 2006 und der Gründung der Projekt-GmbH „Ruhr 2010“.

Bereits Satellitenbilder zeigten die herausgehobene Stellung des Ruhrgebiets in ganz Europa, „einem der dichtesten Kulturräume“, wie Susanne Asche betonte. Am Beispiel der Universitäts-, Theater- und Opernlandschaft, historischer Bauwerke und im Bau befindlicher Kulturstätten zeigte sie die Hintergründe der erfolgreichen Bewerbung auf. Diese „trete enorme Investitionen los“, so die für Altenessen tätige Ratsfrau, die auch die Fußball-Spielstätten zu den kulturell wichtigen Plätzen im Revier zählte. Viele Orte erzählten den enormen Wandel der schwerindustriellen Industrielandschaft zu einem „der reichsten Kulturräume“, die das Bild des Ruhrgebiets veränderten. Die Europäische Auszeichnung ersten Ranges müsse aber nachhaltige Wirkung entfalten: „Sie darf 2011 nicht zu Ende sein“, erklärte Susanne Asche und unterstrich die Rolle stärkerer kultureller Bildung. „Wir brauchen mehr Integration und Identifikation in der neuen Metropole Ruhr“.

Für Mitte Oktober stünde die Veröffentlichung ausgewählter Kulturprojekte an, für die zahlreiche Bewerbungen aus der 53 Städte und Kommunen zählenden Trägerstruktur eingegangen seien. Schwerpunkte der Planung seien bislang etwa das Thema „Kultur am Fluss/Wege zum Wasser“ im Bereich der „Emscherinsel“, sie lägen im Bereich der Autobahn A 40 und bei den „Folkwang-Atollen“ in der Ruhr. Medienkunst werde im Gasometer präsentiert, doch bereite den Planern das Thema „Zweite Stadt“ in bis zu 1000 Meter Tiefe unter Zeche Zollverein noch Kopfzerbrechen. Die Theater hätten sich bereits auf das gemeinsame Thema „Odyssee“ verständigt, die Museen kooperierten, ebenso seien unter dem Label „TWINS2010.COM“ enge Kontakte zu den 140 Partnerstädten weltweit aufgenommen worden.

In der Stadt Essen als Hauptstadt des Projekts arbeite das installierte Kulturhauptstadtbüro mit Beirat und Arbeitsausschuss an der Optimierung des Marketings, der Entwicklung der touristischen Infrastruktur, der Information und Motivation und Einbeziehung der Bürgerschaft. Man wolle die Aktivitäten und Netzwerke nachhaltig vorantreiben, unterstrich die Ratsfrau: „Wir brauchen mehr Kultur für alle und Kultur ist Stadtentwicklung.“ Kultur sei Ausdruck und Aufgabe der gesamten Bürgergesellschaft. Dies müsse auch die Stadtteile erreichen, antwortete sie auf kritische Nachfragen zur Rolle der Bezirke. In diesem Zusammenhang bestanden Diskutanten auch auf einer deutlicheren Herausstellung der europäischen Komponente. „Die UNITAS hatte Recht, dass sie seinerzeit die Benennung der Universität nach Robert Schuman forderte“, hieß es etwa. Auch zu möglichen Formen der Darstellung des im Mittelpunkt der Bewerbung stehenden Kulturwandels gab es Bedenken, ebenso zur Integrationsleistung, die das Revier auszeichne. Weitere Fragen ergaben sich zum Wesen der Kultur insgesamt, nicht zuletzt zur Rolle und Einbindung der Kirche als entscheidender Trägerin von Kultur, auch in Stadt und Region. Hier seien noch intensivere Abstimmung nötig, erklärte Frau Asche, freute sich aber über die Ausstellung des Domschatzes in der Kohlenwäsche auf Zollverein. „Die Zeit wird aber knapp“, fasste sie die ausstehenden Aufgaben zusammen. Die UNITAS, so erklärte sie nach der von Bbr. Sebastian Sasse (im Bild links mit Senior Richie Duckheim) moderierten und sehr anregenden Debatte, sei eine Keimzelle für kulturelle Arbeit im weitesten Sinne.

 

Hinweis: 24. Juni 2008
"Kulturhauptstadt 2010" Thema bei UNITAS

BORBECK. Zu einem Vortrag mit Diskussion lädt am Dienstag, 24. Juni, der Wissenschaftliche katholische Studentenverein UNITAS Ruhrania ins „Feldschlösschen“ an der Flurstraße in Essen-Borbeck. Zum Thema „Essen auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2010“ ist Susanne Asche zu Gast, Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen. „Besonders interessiert uns auch, welche Rolle die Stadtteile in knapp zwei Jahren im großen Terminkalender spielen werden“, so der UNITAS-Vorsitzende Rüdiger Duckheim. Die Veranstaltung, zu der herzlich eingeladen wird, beginnt um 19.30 Uhr im Conventsaal des Vereins.

Frau Asche ist Sonderschulkonrektorin, verheiratet, Mutter von drei Kindern und erzielte bei den Kommunalwahlen im Wahlkreis Altenessen-Nord zuletzt ein Ergebnis von 30,4 Prozent der Stimmen. Die seit 1991 in der CDU aktive Borbeckerin ist Mitglied in den Ausschüssen für Soziales, Arbeit und Gesundheit, im Ausschuss für Zuwanderung und Integration, im Haupt- und Finanzausschuss und im Kulturausschuss.

Kulturhauptstadt aus 53 Städten

Im Jahr 2010 tritt die „Metropole Ruhr“ in die Reihe ehrwürdiger europäischer Kapitalen, die als Ergebnis einer Initiative der griechischen Kulturministerin Melina Mercouri seit 1985 als „Kulturhauptstädte Europas“ firmierten: Athen, Florenz, Amsterdam, Berlin, Paris, Glasgow, Dublin, Madrid, Anvers, Lissabon, Luxemburg, Kopenhagen, Thessaloniki, Stockholm und Weimar traten das „Amt" im vergangenen Jahrtausend an, es folgten Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki, Krakau, Reykjavik, Prag und Santiago de Compostela, Porto und Rotterdam, Graz, Brügge und Salamanca, Gênes und Lille, Cork, Patras, die Region Luxemburg/Trier und Sibiu, zuletzt Liverpool und Stavanger. Der Schulterschluss von 53 Städten, die 2010 die Kulturhauptstadt gemeinschaftlich tragen, ist eine Premiere: Die Ernennung zur Kulturhauptstadt Europas 2010 gilt dabei als Resümee einer beispiellosen Entwicklung, denn keine Stadt oder Region in Europa erlebte in den vergangenen hundert Jahren einen so grundlegenden Wandel wie das Ruhrgebiet. Die bis heute entstandene vielschichtige kulturelle Szene in der ehemals von der Schwerindustrie geprägten Region scheut nicht den europäischen Vergleich. Seit der Wende zum 20. Jahrhundert entstanden in nur drei Generationen zahlreiche Theater, Museen und Konzerthäuser.

Damit versteht sich die Region mit 5,3 Millionen Einwohnern als „Kulturmetropole Ruhr“: Sie will zum kulturellen Treffpunkt werden, mit vielfältigen Projekten Menschen einladen, die Region kennen zu lernen und den Wandel des Ruhrgebiets zur Kulturmetropole Ruhr sowohl für die Menschen in der Region als auch für Besucher sinnlich erlebbar machen. Mit der Geschäftsleitung für die als gemeinnützige GmbH im Dezember 2006 gegründete RUHR.2010 GmbH sind als vorsitzender Geschäftsführer Dr. h.c. Fritz Pleitgen und als Geschäftsführer Prof. Dr. Oliver Scheytt betraut. Das Team der RUHR.2010 GmbH besteht derzeit aus ca. 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Gesellschafter sind der Regionalverband Ruhr, das Land Nordrhein-Westfalen, der Initiativkreis Ruhrgebiet und die Stadt Essen. Der Aufsichtsrat der RUHR.2010 GmbH hat Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG und Moderator des Initiativkreises Ruhrgebiet, zu seinem Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff wurde zum Vorsitzenden des Arbeitsausschusses gewählt.
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17. Juni 2008
Letter from China

ZHENG ZHOU / CHINA. „China ist schon ein Land, über das ein Europäer manchmal nur den Kopf schütteln kann. Und dann im nächsten Augenblick versetzen die Chinesen einen in größtes Erstaunen. Ich mag das!!!“ Drei Monate, nachdem er Borbeck verlassen hat, meldet sich Martin Schwarz aus China. Die Zeit sei für ihn wie ihm Flug vergangen, mailt er am 17. Juni in die Heimat. Derzeit steht er vor den ersten Sprachtests.

„Um genau zu sein, versinke ich gerade in Stress“, schreibt Martin. In der nächsten Woche stünden vier Prüfungen an. Wöchentlich sind 50 Vokabeln pro Unterrichtsfach pro Woche zu lernen, ähnlich sehe es in Grammatik, Konversation und Hörverständnis aus. In der Stadt Zheng Zhou werde momentan überall gebaut, alle Bürgersteige würden erneuert. Völlig normal, so der Duisburger Student der Ostasienkunde: Die Passanten nutzten sowieso die Straßenränder, mit dem Fahrrad oder elektronischen Roller bei Rot über die Ampel zu fahren, sei ebenso üblich. In der Stadt seien Motorräder und alles, was nur für eine Person ist und Abgase verursacht, verboten. Langsam halte der Umweltschutz Einzug, auch wenn die mit Ladeflächen versehenen Dreiräder aller Formen pechschwarzen Rauch aus dem Auspuff jagten. „Jetzt muss ich aber weiterlernen - bis dann, Martin.“

 

  
16. Juni 2008
Spannung bis zur letzten Minute

BORBECK. Wandfüllend ist das Fußballvergnügen, dem sich derzeit die Aktivitas fast willenlos hingibt. Mit dem neu angeschafften Beamer, einer phantastischen Spende der Kolpingsfamlie Borbeck, gerät das Fußballgucken im Conventsaal auf dem Haus zum Logenplatz im Stadion.

Vergnügen oder Missvergnügen: Am Montagabend gab es Spannung bis zum letzten Ballkontakt. Beim Spiel Deutschland gegen Österreich neigte man ähnlich schnell zur Verzweiflung wie beim müden Kick gegen Kroatien. Poldi & Ballack sind vor allem im Fokus der akademischen Ballexperten. Am Donnerstag geht es in Basel um 20.45 Uhr gegen Portugal - und auf dem Haus. Mal gucken, ob sich danach das Mitfiebern erledigt ....

 

15. Juni 2008
UNITAS-Farbenstrophe in Werden

WERDEN. „Drum, Ruhrania, bleib ich Dein!“ - seit langem mal wieder eine Farbenstrophe vor dem Geburtshaus unseres Verbandsgründers Hermann Ludger Potthoff! Im 50. Jubeljahr des Bistums Essen, im Jahr der Einweihung des UNITAS-Hauses in Borbeck, erscholl der wohlbekannte Cantus diesmal mitten im munteren Getümmel der Fußgängerzone in der Werdener Hufergasse. Anlass war das Vereinsfest zu Ehren des Hl. Bonifatius, zu dem am Morgen der Zelebrant die unitarische Familie in der Basilika des Hl. Ludgerus begrüßte. Mehr als 30 Bundesbrüder und Freunde der UNITAS versammelten sich bei dem von der „Schola Cantorum Werdinensis“ musikalisch gestalteten lateinischen Choralamt.

Bei der anschließenden Wissenschaftlichen Morgensitzung in den „Domstuben“ wurde deutlich, dass einschlägige Lexika-Artikel eindeutig umgeschrieben werden müssen: Kirchenmusikdirektor Stefan Klöckner, Professor an der Folkwang-Hochschule, erläuterte die Genese des als „gregorianisch“ bezeichneten Gesangs, der weder mit Papst Gregor I. (590-604) zu tun habe, noch Ausweis für seine Herkunft aus Rom sei. In seinem mit musikalischen Beispielen und Thesen anschaulich illustrierten Vortrag zeigte er die Verteilung unterschiedlicher liturgischer Zentren zwischen Byzanz, Mailand, Rom, Benevent, Toledo und Metz und betonte die Rolle der karolingischen „Renovatio“. Zwischen 760 und 790 n. Chr. habe die im Reich des Frankenkönigs Karls des Großen verordnete kulturelle Harmonisierung zu einem starken Übergewicht fränkischer, altgallikanischer Liturgietraditionen geführt. Die später erfolgte Rückführung des zunächst ausschließlich mündlich tradierten "cantus romanus" auf den vom Hl. Geist inspirierten Papst Gregor erweise sich zuletzt als Teil geschickter Propaganda: Er, so zeigen auch bildliche Darstellungen ab dem Jahr 1000, habe damit die fränkische Gesangspraxis erst legitimiert. Spannend beschrieb Klöckner zudem die Entwicklung der Noten aus Memozeichen, die als Neumen auch die schriftliche Fixierung mit sich brachten und somit eine korrekte Rekonstruktion bis heute erlauben. „Gregorianik ist geistliches Schwarzbrot und erfreut sich zunehmender Nachfrage“, unterstrich der Experte, berichtete von den Arbeiten am neuen Gemeindegesangbuch und vom Erfolg jüngster Bemühungen, Freunde des gregorianischen Gesangs auch grenzüberschreitend in der „Euregio“ zwischen dem Westen Deutschlands, den Niederlanden und Belgien zusammenzuführen.

Besonders begrüßte der Zirkelvorsitzende Martin Gewiese als Gäste bei dem kurzweiligen Vortrag drei Vertreter der „Schola Cantorum Werdinensis“ um Klaus Ohm aus der direkten Nachbarschaft zum Potthoff-Geburtshaus in der Hufergasse. Am Ort eines berühmten benediktinischen Skriptoriums (gegr. 799 durch den Hl. Liudger) setzten sie eine jahrhundertelanger klösterliche Tradition fort, erklärte Bbr. Gewiese und sprach ihnen für ihre jahrzehntelange Arbeit im Dienste des sonntäglichen Choralgesangs an der Ludgerus-Basilika den großen Respekt der UNITAS aus. Mit einem offiziellen Zipfeltausch zwischen dem AHZ-Vorsitzenden und Bbr. Christoph Weyer, dem gemeinsamem Mittagessen, der Farbenstrophe in der Hufergasse und einem Bummel durch das sommerliche Werden klang das Vereinsfest aus.

Hier zum ganzen Artikel und weiteren Meldungen der RUHRANIA auf der Homepage des UNITAS-Verbands

 

Gregorianik pur: Vereinsfest am 15. Juni
Prof. Stefan Klöckner zu Gast in Essen-Werden

ESSEN. Mit dem reichen Schatz des Gregoranischen Chorals und seiner Geschichte macht am Sonntag, 15. Juni, das UNITAS-Vereinsfest zu Ehren des Verbandspatrons Bonifatius bekannt. Es beginnt um 9.30 Uhr mit dem gemeinsamen Lateinischen Choralamt in der Basilika St. Ludgerus, Essen-Werden. Bei der anschließenden Wissenschaftlichen Morgensitzung in den „Domstuben“, Brückstr. 81, lautet das Thema „Gregor und die Taube - oder wie der Gregorianische Choral nicht entstanden ist“. Referent ist der weithin bekannte Kenner und Forscher Prof. Dr. Stefan Klöckner von der Folkwang-Hochschule, Diakon am Hohen Dom zu Essen.

Genau 45 Jahre nach der Veröffentlichung der „Konstitution über die heilige Liturgie“ (Sacrosanctum Concilium“ widmet sich die UNITAS damit einem spannenden und traditionsreichen Aspekt der Messfeier. Wiederholt wurde auch von Papst Johannes Paul II. und zuletzt von Papst Benedikt dessen Stellenwert hervorgehoben, zu dem es 1963 hieß: „Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen“ (Kapitel VI: Die Kirchenmusik - Artikel 116). Die nach Papst Gregor I., genannt der Große († 604 n.Chr.), benannte Form des einstimmigen Liturgiegesangs wurde zwischen dem 4. und dem frühen 8. Jahrhundert nach und nach in Rom entwickelt. Nach einer frommen Überlieferung soll sie Papst Gregor vom Heiligen Geist eingegeben worden sein, der in Gestalt einer Taube dargestellt wird.

Der Referent Professor Kirchenmusikdirektor Dr. Stefan Klöckner ist nicht nur als Wissenschaftler, Autor und Hochschullehrer aktiv, sondern präsentiert die beeindruckende Schönheit alter Kirchenmusik auch einem breiten Publikum. Sie brachte er 2003 mit 40 Sängern im Gasometer Oberhausen anlässlich der Video-Ausstellung "Five Angels" des Künstlers Bill Viola im September 2003 zu Gehör, 2005 führte er die von ihm rekonstruierte Fassung des "Essener Osterspiels" aus dem Liber ordinarius in der Domschatzkammer Essen (14. Jh.) im Essener Dom auf. Jahrgang 1958, studierte der gebürtige Duisburger zunächst selbst an der Staatl. Hochschule für Musik Ruhr / Folkwang-Hochschule Essen-Werden, dann an der Universität Wien, an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Über Karlsruhe, Rottenburg-Stuttgart und Tübingen kam er 1999 nach Essen zurück, wo er seitdem die Professr für Gregorianik und Liturgik an der Folkwang-Hochschule Essen innehat. 1997 wurde er mit dem „Ruhrpreis für Wissenschaft und Kunst“ der Stadt Mülheim an der Ruhr ausgezeichnet, 1999 mit der „Luthermedaille“ in Silber durch den Landesbischof der Evangelischen Landeskirche Württemberg und mit dem Titel „Kirchenmusikdirektor“ durch Diözesanbischof Dr. Walter Kasper/Rottenburg.
Artikel rechts aus den WERDENER NACHRICHTEN vom 13. Juni 2008

VORSCHAU: Nach dem Sonntag geht es für die Aktivitas am Montag zunächst wieder in die Euro 2008: Am Montag, 16. Juni, um 20.00 Uhr gibt es das UNITAS-EM-Special zum Spiel Deutschland gegen Österreich und am Mittwoch, 18. Juni, versammeln sich die Studenten um 19.30 Uhr zum Convent auf dem UNITAS-Haus.

 

4. Juni 2008
Streitthema: Auslaufmodell Familie?

Faktenreiche Sitzung mit Familienpolitiker

BORBECK. Rund 40 Bundesbrüder und Freunde der UNITAS versammelten sich am Mittwoch, 4. Juni, im Conventsaal zur Diskussion eines hochaktuellen Themas. Im Nachgang zur feierlichen Einweihung des Hauses hatten die Ruhranen zu einer gemeinsamen Wissenschaftlichen Sitzung mit dem UNITAS-Zirkel Essen nach Borbeck eingeladen. Als Referent war dazu Bbr. Ministerialrat Klaus-Hermann Rössler (UNITAS Stolzenfels Bonn, UNITAS Freiburg, UNITAS Ostfalia Erfurt), selbst Vater von fünf Kindern und Referatsleiter Familie im Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit des Freistaats Thüringen gewonnen worden.

Offensichtlich sind Fragen der Familienpolitik immer mal wieder heftig, aber nur kurz in der öffentlichen Debatte. Während Erziehungsberaterinnen als „Super Nannies“ Konjunktur im Fernsehen haben, ist das Thema der Sicherheit der Renten und der Altersvorsorge ein Dauerbrenner, die Themen Ausbildung und die Ergebnisse von Pisa-Studien alarmierten die Öffentlichkeit. Die Verhältnisse in den Nachbarländern, in der Familien- und Sozialpolitik von den skandinavischen Ländern bis zu den Niederlanden oder Frankreich sind inzwischen in vielen Polit-Sendungen abgehandelt. Ebenso die Kosten, die ein Kind „verursacht“, oder die Frage der gleichgewichtigen Behandlung von Kinderlosen. Und während Kinder zunehmend als „Armutsrisiko“ dargestellt werden, überbieten sich Politiker mit neuen Visionen für Ganztagsbetreuung, um Reformen von Kindergartenstrukturen, richten Familienzentren ein und scheinen zugleich hilflos vor der offensichtlich zunehmenden Gewalt gegen die Schwächsten in der Gesellschaft zu stehen. Doch gerade im vergangenen Jahr habe die Debatte über die Zukunft unseres Landes wieder an Fahrt aufgenommen, erläuterte der Leiter des Referats „Familienpolitik“ im Thüringischen Staatsministerium. Zu Bbr. Rösslers Aufgabenbereich gehören Grundsatzfragen der Familienpolitik einschließlich Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Familienlastenausgleich, das Bundes- und Landeserziehungsgeld und die Zusammenarbeit mit bundes- und landesweiten Familienorganisationen und -institutionen. Es hat außerdem die Aufsicht über die Stiftung Familiensinn. Weiter sind zahlreiche Förderbereiche in diesem Referat angesiedelt: Familienfördernde Maßnahmen, Familienerholung, Familienbildung, Familienverbände, Familienzentren, Vernetzungsprojekte (Bündnisse für Familie, Elternakademie, Landesfamilientag, Familienpflege). Ergebnis der kreativen Sozialpolitik im „Grünen Herz“ Deutschlands ist u.a. das einkommensunabhängige Thüringer Erziehungsgeldes, das seit 2006 zusätzlich zum Kindergeld eingeführt wurde. Danach bekommen Eltern, die ihre Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren zu Hause betreuen, zwischen 150 und 300 Euro im Monat – ohne Einfluss auf die Elternbeiträge für Kinderkrippe und Kindergarten. 

Familienpolitik: Querschnittsaufgabe der ganzen Politik

Mit Hilfe des neu angeschafften Beamers führte der ehemalige Grundsatzreferent im Bonner Konrad-Adenauer-Haus der CDU mit einer Vielzahl von Schaubildern in die Grundlagen der Entwicklung ein: Er spannte den Bogen über den Familienbegriff zur Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur, regionalen Unterschieden durch Arbeitsmigration, Familienzusammenführung, Aussiedlerzuzug und Deutsche Einheit. Faktenreich erläuterte er insbesondere die demographischen Umgestaltungen der vergangenen 100 Jahre. Deutlich stellte er die Familienpolitik als "Herzstück der Sozialpolitik" und "Querschnittsaufgabe" heraus, erinnerte aber daran, dass kreative Politikgestaltung in diesem Feld allerdings erst lange Zeit später Wirkungen zeige. Familie sei die "Keimzelle der Gesellschaft", entscheidender Ort der Erziehung und auch heute eindeutig kein „Auslaufmodell“, stellte der Ministerialrat klar. Nach wie vor sei die Gründung langfristiger Lebensbindungen ein hohes Ziel. Allerdings zeigten Umfragen, dass der Kinderwunsch in bestimmten Alters- und Bevölkerungssegmenten deutlich abgefallen sei. Mit Blick auf die Entwicklungen im Ausland erörterte er etwa Aspekte der französischen Familienpolitik, zeigte auch regional herausragende Befunde im Inland. Der sehr junge und sehr kinderreiche Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen etwa mache deutlich, wie sich regionale Besonderheiten von der Rolle religiöser und konfessioneller Bindungen bis zu einer innovativen Strukturpolitik miteinander verbinden ließen. 

Einen kritischen, grundsätzlichen Blick warf der Referent auf die zunehmende Tendenz zur totalen Verfügbarkeit des Lebens. Das Fehlen vieler Generationen Ungeborener mache sich auch in wirtschaftlicher Hinsicht deutlich bemerkbar: Spürbare Wirkung zeigten die Entwicklungen der vergangenen drei Jahrzehnte sowohl im Blick auf Lehrstellensituation, aber auch auf den ausgeprägten Facharbeitermangel. Eindeutig sprach sich Bbr. Rössler gegen den oft beschworenen „Kampf der Generationen“ aus. Bei Alt und Jung wachse die Erkenntnis, dass die Zukunft nur durch gemeinsame Anstrengungen gewonnen werden könne. Dafür sei die UNITAS selbst schon immer ein klassisches Beispiel, unterstrich Klaus-Hermann Rössler in Anwesenheit von Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll, der eigens zu diesem Abend aus Kaarst angereist war. Herzlich wünschte Rössler der unitarischen Familie mit ihrem neu errichteten Zentrum im Ruhrgebiet Wachstum und Eintracht. Besonders freuten sich die Ruhranen bei ihrem Treffen über den Besuch von Bbr. Norbert Claas, der nach dreijähriger beruflicher Tätigkeit in Chicago/USA mit seiner Familie wieder in die Heimat zurückgekehrt ist und vor fast 20 Jahren als gebürtiger Bochumer als erster Fux zur Unitas im Ruhrgebiet gefunden hatte.

Gemeinsame "Tour de Ruhr"

Die schöne Gelegenheit des Zusammentreffens nutzten die Aktiven am folgenden Tag mit dem Vorortspräsidenten von 1987/88, der hier seine familiäre Wurzeln hat, zu einer gemeinsamen Erkundung in der Region. Unweit des Zentrums unitarischer Aktivitäten machten sie sich auf eine Exkursion durch das Gelände der „Neuen Mitte“ in Oberhausen, besuchten das „Centro“ mit seinem Kirchenzentrum und erörterten unterschiedliche Aspekte dieses Beispiels neuer Lebensraumgestaltung. Die seit Beginn mit der UNITAS in Thüringen in besonderer Weise verbundenen Ruhr-Aktiven wünschen der Erfurter UNITAS Ostfalia alles Beste! CB

 

Erstklassige Teamleistung: GRAND OPENING am 31. Mai
UNITAS Ruhrania feierte Hauseinweihung

BORBECK. Mit zahlreichen Besuchern feierte die UNITAS Ruhrania am 31. Mai und 1. Juni die festliche Einweihung des neuen UNITAS-Hauses an der Ruhr: Knapp 90 Bundesbrüder und Ehrengäste versammelten sich am Samstagmorgen zum Sektempfang im Conventsaal unter dem Dach. Fast vier besinnliche und kurzweilige Stunden dauerte der von Senior Rüdiger Duckheim und Ehrensenior Dr. Christof Beckmann moderierte und von einem Colloquium unterbrochene Festakt, der mit einem von Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann gefeierten Wortgottesdienst und der Segnung des Hauses abgeschlossen wurde. Ehepaar Brigitte und Bbr. Martin Gewiese sorgten an Klavier und Violine mit Stücken von Anton Dvorak über Jules Emile Frédéric Massenet bis Fritz Kreisler für eine wunderbare musikalische Gestaltung.

Nach Eröffnung mit dem Vereinsgebet und Begrüßung der zahlreichen Vertreter aus Kirche, Politik und Verband durch den Senior warf der Hausbauvereinsvorsitzende einen Blick auf die lange Phase der Suche nach einem geeigneten Haus: Von der Rekonstituierung und der Vereinigung mit der alten Münsteraner Ruhrania über die Gründung des Hausbauvereins und die konkreter angegangenen Baupläne bis zum Kauf des "Feldschlößchens" an der Borbecker Flurstraße ging die Zeitreise, auf der vielfacher Dank an die Mitstreiter, Begleiter und Unterstützer bei dem Projekt ausgesprochen wurde. Insbesondere hob er das Engagement von Architekt Bbr. Otfried Jäger, Bauleiter Dipl.-Ing. Reiner Schlenkermann, von Verband und Hausbauvereinsvorstand hervor, er dankte den Mitgliedern für ihre Beiträge, den Spendern, dem Altherrenzirkel Essen unter Leitung von Bbr. Martin Gewiese und vor allem den aktiven Studenten, die große eigene Leistung in das ganze Unternehmen hatten. Unter dem Motto „Leben im Aufbruch“ füge sich die Eröffnung des Hauses in das Jubiläumsjahr des Ruhrbistums und der Kirche, deren Teil die UNITAS sei und für die man sich mitverantworlich wisse.

UNITAS und die Wurzeln an der Ruhr

Als ehemaliger Pfarrer an St. Dionysius erinnerte der Essener Stadtdechant und Dompropst Otmar Vieth in seinem Grußwort an die vielfachen Begegnungen in diesen Jahren und an die besonderen Herausforderungen für eine dem christlich-sozialen Gedanken verpflichtete Studentenvereinigung im Ruhrgebiet. Er verwies auf den Borbecker Vikar Heinrich Brauns und sein Erbe, an die Umbruchszeiten für die Kirche im Revier und lud herzlich zum Mitfeiern des Bistumsjubiläums ein. Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll skizzierte in seiner Rede die historischen Beziehungen der UNITAS zur Region, die Gründung des Gesamtverbandes durch Hermann Ludger Potthoff aus Werden und die Entwicklungen von der „ersten“ bis zur „vierten“ Ruhrania. Mit einem Schmunzeln würdigte er die Bemühungen zur Schaffung eines Hauses als Heimat und Treffpunkt der Ruhr-UNITAS als „Wahnsinnstat“ und dankte allen daran Beteiligten. Im Namen des Verbandsvorstandes überreichte er mit Vorortspräsident Johannes Günther dem Hausbauvereinsvorsitzenden und Schriftleiter der Verbandszeitschrift Christof Beckmann die UNITAS-Nadel in Silber und wünschte ein herzliches Glückauf dem „sehr schön gelungenen UNITAS-Haus“.

Gute Wünsche für die Zukunft

In seinem humorvollen Grußwort freute sich Pfarrer Dr. Jürgen Cleve über die unitarischen Aktivitäten im Stadtteil. Er gratulierte herzlich zum abgeschlossenen Projekt und wünschte als Philistersenior der K.E.St.V. Assindia Essen Bonn zu Bochum der UNITAS-Korporation ein studentisches vivat, crescat, floreat. Der Vorortspräsident, eigens aus Stuttgart angereist, dankte für die Erfüllung eines 80-jährigen Traums. Das Haus, so der VOP, sei ein deutlicher Beweis für mitreißendes Leben von Unitariern und dafür, dass die Prinzipien keineswegs veraltet, sondern wichtiger denn je seien. Helmut Kehlbreier, Bezirksbürgermeister des rund 87.000 Einwohner zählenden Essener Stadtteils Borbeck, sprach in seiner Ansprache seinen Dank für die Bürgerschaft aus. Er wünschte dem wiederhergestellten Treffpunkt in Borbeck viele Gäste und dem Verein erfolgreiche Arbeit im Sinne der unitarischen Prinzipien. Als Vertreter der örtlichen Akademiker- und Studentenvereine unterstrich Winfrid Knobloch als Sprecher des Vorstands des Zirkels „Kohle“ im Cartellverband der Kath. Deutschen Studentenverbindungen CV die bereits gute gewachsene Zusammenarbeit der Verbände am Ort und gewachsenen persönlichen und freundschaftlichen Verbindungen. Nicht zuletzt der Vorsitzende des Zentralen UNITAS-Haubauvereins in Bonn, Bbr. Dr. Dieter Rehbein, zeigte sich erfreut über das Ergebnis der umfangreichen Sanierung. Für das Haus-Projekt im Ruhrgebiet waren die maßgeblichen Mittel aus der solidarischen Gemeinschaft des Gesamtverbandes gekommen.

Feierliche Segnung des Hauses

Mit dem unitarischen Bundeslied und der Farbenstrophe der UNITAS Ruhrania ereichte der Festakt einen besonderen Höhepunkt: Der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des Altherrenvereins Bbr. OStD. i.R. Jörg Lahme überreichte mit bewegten Worten die lange bei dem mehrfach gewürdigten Ehrensenior Bbr. Nobert Klinke aufbewahrte Gründungsfahne des Vereins aus dem Jahr 1911. Zugleich übergab er mit dem langjährigen Quaestor Bbr. Ernst-Hubert Steinmann ein großes geschnitztes Denkmal für die im I. Weltkrieg gefallenen Angehörigen des Vereins, das durch einen Zufall auf dem Dachboden des münsterländischen Stifts Tilbeck gefunden worden war und nun einen besonderen Platz im neuen Ruhranen-Haus erhalten wird. Besondere und persönliche Grüße der Nachbarvereine von UNITAS Rheinfranken in Düsseldorf und Köln überbrachten die Bundesbrüder Prof. Hans-Bruno Makoski und der ehemalige ZHBV-Vorsitzende Franz-Josef Schelnberger. Am mit der Gründungsfahne geschmückten Pult und unter dem aus dem Besitz von Bbr. Dr. Ludwig Freibüter stammenden Kreuz feierte der geistliche Verbandsbeirat und Vorsitzende des Altherrenvereins Kaplan Helmut Wiechmann zum Abschluss einen Wortgottesdienst zur feierlichen Benediktion des Hauses. In seiner Homilie legte der erste Senior des UNITAS-Vereins an der Ruhr die Prinzipien aus und bat in den Fürbitten um den Segen für die Bewohner des Hauses, um ein offenes Herz und um „Pax und Unitas“. Zum Te Deum ging er segnend durch die Reihen, Flure und Zimmer.

Fröhliche Begegnungen am Nachmittag

Zum fröhlichen Nachmittag konnten sich die Gäste an einem reichhaltigen Kaffee- und Kuchenbüffet erholen, das von den Damen bestens vorbereitet und charmant bewirtschaftet wurde. Bereits am Vortrag waren von den Bundesbrüdern ein stabiles Podium, Beschallungsanlage, wehender Fahnenschmuck und ein von der Kolpingsfamilie Borbeck geliehenes großes Zelt installiert worden. Trotz angesagter großer Regenwahrscheinlichkeit ging erst am Abend ein Platzregen nieder - doch bis dorthin gab es viel Gelegenheit zum Gespräch und freudiger Begegnung. Vom Podium besonders begrüßt und vorgestellt wurden die am Nachmittag eintreffenden Nachbarn aus Viertel und Pfarrgemeinde, von Kolpingsfamilie und Eine Welt-Initiative, von CV und St.V. Frisia Breslau zu Essen, von den UV-Zirkeln Essen und Dortmund. Offizielle Zipfeltausche wurden „open air“ zelebriert und erläutert, im Haus informierte eine kleine Ausstellung, viele Bilder zeigten, in welchem Zustand sich während der zweijährigen Bauphase das nun in frischen Farben leuchtende Haus befand. Hausführungen für interessierte die am Nachmittag rund 150 versammelten Bundesbrüder und Gäste erläuterten das Projekt und das Wesen der UNITAS. Eine mit vielen Informationen zusammengestellte CD zum Wochenende fand manche Abnehmer, die vielfältige Eindrücke selbst vertiefen können.

Entspannt und zupackend: 
Ausklang am Sonntag

In prachtvollem Sonnenschein präsentierte sich das Haus nach der gemeinsam besuchten Messe in St. Dionysius am Sonntag. Zu einem entspannten Frühschoppen hatte Zelebrant Pastor Heinrich Grafflage während der Verkündigungen eingeladen und kam selbst, um mit vielen anderen das große Fest ausklingen zu lassen. Beim gemeinsamen Mittagessen und frischem „Feldschlößchen“-Bier  beschlossen rund 50 Bundesbrüder, Zirkelangehörige aus Oberhausen und Bottrop, Mitglieder des CV-Zirkels „Kohle“ und Nachbarn das große Einweihungs-Fest. Weitere Hausführungen zeigten, was gemeinsam geschaffen wurde, bevor das große Räumen begann: Mit zupackender Hilfe aller Bundesbrüder wurde der Ort des Geschehens in den Ausgangszustand zurückversetzt. Bestens koordiniert vom unermüdlichen Bbr. Norbert Breiderhoff, schaffte die ermattete Mannschaft den kompletten Rückbau. Am Abend gab es sogar noch eine Betriebsführung in der Großschreinerei von Kolpingbruder Heinrich Müller und zuletzt für eine kleine Gruppe zum Abschluss im Conventsaal einen Komplettdurchlauf aller zusammengestellten über 1800 Bilder vom Bauprojekt. Erst dabei, so schien es, wurde wirklich deutlich, welche „Wahnsinnstat“ tatsächlich hier ein vorläufiges glückliches Ende gefunden hat. Ein großes Fest!

HINWEIS & Einladung: Während noch viele Eindrücke sacken müssen, steht nun bereits für Mittwoch die nächste Veranstaltung auf dem Programm: Eine Wissenschaftliche Sitzung zum monatlichen Treffen des Essener UNITAS-Zirkels, die um 19.30 Uhr auf dem Haus beginnen wird. Regierungsdirektor Bbr. Klaus-Hermann Rössler vom Thüringischen Staatsministerium für Familie, Gesundheit und Senioren in Erfurt spricht über aktuelle Fragen der Familienpolitik.

 

     

30.5.2008
Devotionalien in Arbeit

CD und Couleurpostkarten in Produktion

Zum großen Einweihungsfest ist eine exklusive, auf 60 Exemplare limitierte CD herausgegeben worden, die zahlreiche Informationen zu Verein und Verband, das umfangreiche Bautagebuch und viele Bilder beinhaltet. Zudem entstanden drei Serien mit drei oben abgebildeten Postkartenmotiven, die das renovierte Haus, das Chronogramm auf das Jahr 2008 und die Verbindung zwischen dem Gründungsort Münster und dem Ruhrgebiet zeigen.

HIER PER KLICK MEHR INFORMATIONEN!Auf der selbststartenden CD, auf der über eine Leitseite die einzelnen Themen per Mausklick angesteuert werden können, gibt es neben einem Portrait des Feldschlößchens mit Geschichte und Geschichten zur 100-jährigen Traditionsgaststätte auch eine Zeitreise des Vereins von der Gründung 1911 in Münster bis heute, aufbereitet mit Bildern, Couleurkarten und Text. Ebenso ist stichwortartig nachzulesen, was in den letzten fast 20 Jahren über die UNITAS Ruhrania in der Presse stand. Unter dem Titel "KÖPFE, SKIZZEN, CHARAKTERE" versammeln sich Skizzen zur Vita von Bundesbrüdern an der Ruhr, vier Bildtafeln zeigen Impressionen aus den 1990er und 2000er Jahren. Hierfür traten längst verschollen geglaubte Dokumente munterer Jahre neu ans Licht – neu arrangiert, als Collagen zusammengefügt. Natürlich ist auch das laufende Semesterprogramm mit den Terminen für die UNIs und FHs auf dem Breitengrad von Duisburg bis Dortmund im Sommer 2008 hinterlegt. Tafeln mit Prinzipien, Vereinsadressen, Vereinsgebet und ein UNITAS-ABC informieren über die UNITAS als Idee und Lebensbund. 

Hauptpart der vom Hausbauverein zum Fest herausgegebenen CD ist das Kapitel zur Totalsanierung im UNITAS-HAUS in der Borbecker Flurstraße. Als "Protokoll von Staub, Schweiß und Emotionen" zeigt es den "Studiennachweis der besonderen Art": Auf satten 146 Seiten wird in Tagebuchform geschildert, wie es auf der Dauerbaustelle langsam und stetig vorwärts ging. Zeitungsartikel aus den Borbecker Nachrichten und der Verbandszeitschrift unitas, aber auch viele Bilder illustrieren die sicher einzigartige Darstellung eines unitarischen Hausbauprojekts. Die CD zum Preis von 15 Euro kann bei der Aktivitas oder beim UNITAS Ruhrania Studentenheim e.V. per E-Mail unter ruhrania@unitas.org bestellt werden. Der Erlös fließt in die Baukasse.
 

28.5.2008
Schlag auf Schlag …

Das sind wirklich „Borbecker Festspielwochen“: Durch den abgeklebten Flur, vorbei an Stellagen, Leitern, schon fertigen Wänden und noch nackten Glühbirnen geht es derzeit nach oben - und vorwärts! Die Fliesen sind in Arbeit, die Treppe ist in der Mache und am Sonntag war bereits der Conventsaal mit vollendeter Beleuchtung ausgestattet worden. 

Dort präsentierte am Dienstagabend Bbr. Marc Schmidt in der Wissenschaftlichen Sitzung Ergebnisse seiner Dissertation zu viablen Entscheidungen im Management. Mit breitem interdisziplinärem Ansatz, anschaulichen Charts und neu beschafftem Beamer an der Wand erläutert, fesselte der gut eineinhalbstündige Vortrag rund 14 Bundesbrüder und Gäste mit Erkenntnissen von der Neurobiologie und Entwicklungspsychologie bis zu gängigen theoretischen und praktischen Führungsmodellen aus den Wirtschaftswissenschaften. Ihnen stellte Marc ein mit qualitativen und quantitativen Methoden untermauertes Konzept entgegen, das emotionalen und intuitiven Erfahrungen die entscheidende Priorität einräumt. Interessante Ergebnisse brachten unter anderem seine Ausführungen zu ethischen und moralischen Standards und Ansprüchen erfolgreicher Unternehmer- und Führungspersönlichkeiten. Eine intensive und kritische Diskussion vertiefte seine hochspannenden Thesen fast bis Mitternacht.

Der Mittwoch galt weiteren Vorbereitungen für das Wochenende: Bevor sich in der Nacht Bbr. Karol Rawski endlich wieder aus Moskau zurückmeldete, wurden Stühle aus der Sakristei von St. Dionysius und ein Pult geholt, Möbel gerückt und ein Detailkonzept für die letzten Tage ausgearbeitet. Am Donnerstag beginnen die letzten Reinigungsarbeiten, die Handwerker schließen ihre Aufgaben ab, Elektro- und weitere Montagen stehen an.

 

24. Mai 2008
Luft holen für die Woche ….

… die Woche, in der alles über die Bühne muss: Wie am Freitagabend mit Malermeister Tholenberns besprochen, kommen am Montag Farbproben an Haustüre, Wände, Decken, Geländer, Treppenstöße. Zugleich wurden am Freitag wichtige Fragen mit der Gastronomie und zum Transport von Stühlen, Pult und anderen Sachen besprochen. Ebenfalls am Freitag ist die oberste Treppe geschliffen und einmal lackiert worden - fertig ist alles noch nicht, denn es fehlen auch noch die Fußleisten und das Dielenstück zur obersten Türe.

Das soll sich ändern: Anfang der Woche sind die letzten Dinge dran. So heißt es nach dem finalen Anstrich im Flur und Treppenhaus Lampen anbringen, die am Samstag erstanden wurden, auch werden letzte Elektromontagen im Conventraum vorgenommen. Dort muss nach der Wissenschaftlichen Sitzung am Dienstag mit Bbr. Marc Schmidt Platz geschaffen werden für die Stühle, die uns leihweise die Pfarrgemeinde St. Dionysius mit einem Pult zur Verfügung stellt. Der Transport ist für Mittwochabend, 18 Uhr, vorgesehen. Dann dürften die Anstreicharbeiten soweit sein und die Fliesen im Hausflur können bearbeitet werden. Ein Messingschild für die Haustüre ist in Arbeit, wird am Donnerstag abgeholt und angedübelt. Dann kommt auch die vorbereitete Ausstellung langsam an die Wand. Beim Jour Fixe am Freitag kommen ab 15 Uhr letzte Reinigungsmaßnahmen und der Aufbau eines großen Zeltes dran, damit am Wochenende niemand von Schauern überrascht wird.

Festakt im Conventsaal

Der Samstag wird ein langer Tag: Ab 8 Uhr werden das Podium im Garten aufgebaut und eine Beschallungsanlage bereit gestellt. Fahnen kommen in die vorbereiteten Fahnenhalter und ab 10.30 Uhr könnten die ersten Gäste eintreffen. 11 Uhr geht es dann unter dem Dach für die interne Feier los: Der Sekt ist vorbereitet und um 11.30 Uhr startet die von Ehepaar Gewiese gestaltete musikalische Matinee, für die tags zuvor der Klavierstimmer kommt. Im Rahmen des kleinen Festakts wird dann das Haus eingeweiht, in einem kleinen Gottesdienst gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, ein Mittagessen im „Feldschlösschen“ einzunehmen und dann den Nachmittag gemeinsam zu verleben. Dazu hatten die Bundesbrüder nicht nur 360 Einladungen samt Semesterprogramm an Verbandsmitglieder versandt, sondern am Montag vergangener Woche auch noch 400 Einladungen in der Nachbarschaft verteilt. Zudem werben große Plakate in Geschäften und Kirchengemeinden Borbecks. Wie viele Gäste aber kommen, ist kaum gewiss - auf jeden Fall werden  die Damen und Füxe auch eine Kaffee- und Kuchen-Bar bestreiten, die viele Freunde finden soll. Hausführungen zeigen mit Tafeln und bewegten Bildern, was in den letzten beiden Jahren geschafft worden ist, eine Ausstellung informiert zur Geschichte des Hauses, des Vereins und zum UNITAS-Verband. Auch am Nachmittag kann natürlich gegessen werden, anschließend wird in einen zauberhaften Abend hineingefeiert. Am Sonntag wird nach der gemeinsamen Messe um 10 Uhr in St. Dionysius zum Frühschoppen auf das Haus eingeladen.

CD in Vorbereitung

Was am großen Einweihungs-Wochenende passiert, wird natürlich im Bild und Text festgehalten. Doch auf der exklusiven CD wird das alles noch nicht drauf sein, die am jetzigen Wochenende fertiggestellt und beim Eröffnungswochenende zum Verkauf angeboten werden soll. Zahlreiche Texte und viele Bilder werden einen Eindruck von der Arbeit rund um das Haus geben, zudem ist sie mit einigen Goodies ausgestattet.

 

23. Mai 2008
Bilderflut gebändigt
Ausstellung in Vorbereitung

BORBECK. Während der Blutdruck vor der offiziellen Hauseröffnung an der Flurstraße steigt, gibt es neue Goodies auf unserer Internet-Seite. Im Rahmen der Vorbereitung einer kleinen Ausstellung, die an vielen Stellen im Haus zu sehen sein soll, wurde das umfangreiche Fotoarchiv einer intensiven Recherche unterzogen. Aberhunderte Bilder wurden gesichtet, um möglichst viele Aktivitäten „ins Bild“ zu bekommen. (Beispiel s. links)

Schwerpunkt der vier entstandenen Tafeln sind gleichgewichtig die 1990er-Jahre und die Jahre seit dem Jahr 2000: Vereinsfeiern, Veranstaltungen, fröhliche Begegnungen, Hochzeiten, Priesterweihen und Exkursionen. Längst verschollen geglaubte Dokumente munterer Jahre traten auf diese Weise wieder ans Licht – gescannt, arrangiert und als Collagen zusammengefügt. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Dinge, die insgesamt ab dem 31. Mai an den Wänden des UNITAS-Zentrums in Essen-Borbeck zu sehen sein werden. Unter anderem sind auch eine Vorstellung des Hauses, des Verbandes, der Vereinsgeschichte und eine Sammlung von Presseveröffentlichungen in Arbeit.

Derzeit regieren noch Quast und Pinsel im Treppenhaus, Türen werden bearbeitet und letzte Stufen abgeschliffen. Mitte der Woche soll alles fertig sein, damit die letzten Vorbereitungen für Samstag, 31. Mai, klappen. Freie Zimmer bieten ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten für die Verbandsmitglieder.

Die Sammlung mit den Fotomotiven gibt es ab sofort unter der Seite „BILDER“.

 

17. Mai 2008
„An Leben gewinnen lassen“
Magisterkneipe für den „Old Shatterhand“ der Ruhrania

BORBECK. Im Präsidium des Abends: Senior Rüdiger Duckheim - „natürlich völlig unvorbereitet“, aber ebenso stilsicher, humorvoll wie routiniert. Und ein Anlass, der alle Zutaten für eine wunderbare und niveauvolle Kneipe mitbrachte: Gäste und Bundesbrüder feierten am Samstag, 17. Mai, zu Ehren des Neu-Magisters Bbr. Sebastian Sasse im am Morgen mit Feudel und Pinsel auf Vordermann gebrachten Conventsaal.

Auf der Durchreise zum am Tag darauf startenden Ruhrmarathon machte Bbr. Franz Schwengler, AHV-X der UNITAS Franko-Palatia Nürnberg-Erlangen, auf dem Haus an der Flurstraße Station, bewegende Weltliteratur schenkte uns Fbr. Heinrich Loosen v/o Dr. Faustus von e.s.v. St.V. Frisia Breslau zu Essen mit dem halben „Faust“, Bundesschwester Maria Schulze-Öchtering frohlockte für UNITAS Maria Magdalena Heidelberg und UNITAS Clara Schumann in Bonn, der Essener Zirkelvorsitzende Martin Gewiese brachte seine Kölner UNITAS Rheinmark sangesfroh in Erinnerung. Wie dessen Grußwort machte nicht zuletzt die spontane Prinzipienrede des bestens aufgelegten Seniors und Präsiden deutlich, was dem Wesen der UNITAS zutiefst zugrunde liegt. In der pfingstlichen Oktav erörterte Bbr. Duckheim die Frage, was echte Begeisterung für den Glauben und die „Sache UNITAS“ ausmacht, wovon sie lebe und wie sie spürbar werde, um viele „an Leben gewinnen zu lassen“. Mit Blick auf den gefeierten Magister stellte er dessen Formsicherheit, Einfühlungskraft und stete Bereitschaft heraus, Aufgaben für die Gemeinschaft zu übernehmen. Mit dem Blick ins Universum der philosophischen Denkgebäude sei dem Zirkelgänger der Sinn für das bodenständige Feiern dabei nie abhanden gekommen. Viele inhaltliche Impulse, wie etwa die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Europa“, seien maßgeblich von Sebastian mitgestaltet worden. Als Präsent überreichte er eine von Bbr. Anton Rauscher zusammengestellte kleine Quellensammlung zum Ehrenmitglied der UNITAS, Ludwig Windthorst.

Im "akademischen" Miteinander Meisterschaft erreichen

In seiner förmlichen Laudatio erinnerte Leibbursch CB daran, dass Sebastian im Vorwort seiner im Fachbereich Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen eingereichten Magisterarbeit „Adam Stegerwalds`Essener Programm´ von 1920 und sein Einfluss auf den politischen Katholizismus in der Weimarer Republik“ die UNITAS als fruchtbringenden Ort der Diskussion ehrend erwähnte. Zum inneren Grund des unitarischen Lebensbundes gehörten in der Tat das Öffnen von Horizonten im „akademische“ Miteinander, die Lust am Denken, an Erkenntnisgewinn, am lebenslangen Lernen und an der individuellen wie gemeinsamen Suche nach Zusammenhängen, unterstrich der Xhc. Dieser Chance und Herausforderung stellten sich Mitglieder der UNITAS von Beginn an - unter welchen Bedingungen auch immer. Sie erfordere neben der Fähigkeit, auch „Durststrecken auszuhalten“, ebenso rechte Muße und das Teilen von Dank und Freude: „Am Fundament und für das Wachsen einer Gemeinschaft zu wirken, bedeutet auch am Bau des eigenen Lebenshauses zu arbeiten“, erklärte der Ehrensenior. Impuls und Ziel dabei seien, es darin zu einer gewissen Meisterschaft zu bringen. Die Alma Mater habe bescheinigt, dass dies Sebastian als „magister“ gelungen sei, - auch die UNITAS wolle dies tun. Sie haben dem „Old Shurehand des deutschen Feuilletons“ und ihrem „Old Shatterhand der UNITAS Ruhrania“ viel zu verdanken, so der Leibbursche, und überreichte zur Erinnerung an die Fidulität ein Bild, das die Eule als Vogel der Weisheit mit dem fertiggestellten „Luftschlösschen“ an der Flurstraße zeigt.

In seiner Replik brachte Sebastian selbst seine Haltung zur unitarischen Gemeinschaft auf den Punkt. In sehr persönliche und bewegten Worten holte er aus und stellte seine  Entwicklung ganz in den Zusammenhang der Prinzipien und des bundesbrüderlichen Miteinanders. Auf Dauer sei es schwer, „ohne diese ganzen Figuren zu leben“, schmunzelte er. Vertrautmachen und Verantwortung seien die Essenz des UNITAS-Wahlspruchs „in omnibus caritas“: „Liebe ist das Schlüsselwort.“

An die Worte des Seniors knüpfte Bbr. Hermann-Josef Grossimlinghaus an: Der aus Bonn angereiste Ehrenvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände (AGV) deutlich, wie wichtig es sei, den Glauben nach außen zu tragen und der christlichen Hoffnung ein Gesicht zu geben. Nicht nostalgische Rückwärtsgewandtheit entspreche dem Wesen des Christentums. Verkündigung brauche feste Grundlagen und Begeisterungsfähigkeit. „Verantwortungselite“ sei von Optimismus getragen, erinnerte er an ein Diktum von Bbr. Erzbischof Reinhard Marx und dankte in seiner Ansprache Sebastian herzlich für seine Arbeit als AGV-Vorstandsmitglied und Pressesprecher.

Was wurde aus dem W.K.St.V. UNITAS zu Marathon?

Was den weiteren Fortgang der mit ernsten und guten Beiträgen reich bestückten Festfolge angeht, darf auch im Inoffizium vom Besten ausgegangen werden. Hausgast Matthieu - seit dem Morgen sogar endlich mit einem Bett in seinem Zimmer ausgestattet - brachte es fertig, dass sich ein ganzer Tisch plötzlich komplett in Englisch unterhielt, klassisches literarisches Flair aus einem weiteren phantastischen Vortrag von Dr. Faustus, fehlerfreie und textsichere Liedvorträge, ein tuttidonnerndes Piano von Bierorganist Bbr. Christoph Weyer, Kaffee und leckere Schmalzstullen nach Mitternacht ließen die Zeit wie im Flug vergehen.

Just allerdings zu dem Zeitpunkt, als sich die von einer großartigen Stimmung beflügelten Gespräche - wie immer in der Zeit der frühen Morgenstunden - in luftige Höhen der philosophisch-theologischen Grundfragen erhoben und kurz davor waren, sich in den „letzten und vorletzten Dingen“ zu verheddern, irrten bereits die Augen des heimwärts trottenden Chronisten durch den noch ziemlich nach Baustelle aussehenden Flur. Wohl ist noch einiges zu tun bis zur Einweihung, doch nach dieser kleinen Generalprobe sollte wohl alles seinen geregelten Gang gehen. Ob übrigens der liebe Vertreter der UNITAS aus Nürnberg, der nach der langen Kneipnacht am Sonntagmorgen in Dortmund zu seinem 155. Marathon auf die Piste ging, auch zuletzt am Ziel angekommen ist, entzieht sich bislang jeglicher Kenntnis ….

 

 

Am Samstag, 17. Mai: 
Magisterkneipe für Bbr. Sebastian Sasse

BORBECK. Zur Magisterkneipe für ihren mehrfachen Senior Sebastian Sasse sind am Samstag, 17. Mai, die Bundesbrüder und Bundesschwestern auf das Haus der UNITAS Ruhrania an der Flurstraße geladen. Die Fidulität beginnt um 19.30 Uhr im Conventsaal.

Bundesbruder Sebastian, Jahrgang 1979 und aus Essen gebürtig, hatte sich zum 1. März 2004 der UNITAS Ruhrania Bochum-Essen-Dortmund angeschlossen. Vor einem Jahr legte er an der Philosophischen Fakultät der Universität Duisburg/Essen mit seiner Magisterarbeit im Fach Geschichte unter dem Titel „Adam Stegerwald und das Essener Programm von 1920“ eine Untersuchung zu Vorläufern einer interkonfessionellen Volkspartei vor, die er auch den Essener Bundesbrüdern im Rahmen einer Wissenschaftlichen Sitzung im Juli vergangenen Jahres vorstellte. Im vergangenen Mai absolvierte er sein Examen mit einer glatten „1“. 

Der freie Journalist und ständige Mitarbeiter bei der NEUEN RUHR-ZEITUNG (NRZ) in Mülheim gehörte dem Vorstand des Aktivenvereins mehrfach als Senior Scriptor und Fuxmajor an. In von ihm gehaltenen Wissenschaftlichen Sitzungen widmete er sich insbesondere philosophischen, historischen und literarischen Themen. In der UNITAS-Zeitschrift berichtete er u.a. 2006 von den Salzburger Hochschulwochen, die er als Vertreter der UNITAS auch 2007 besuchte. 

Auch über den Verein hinaus übernahm Bbr. Sasse Verantwortung: Seit der Generalversammlung in Trier 2007 gehört er dem Beirat für Gesellschaftspolitik des UNITAS-Verbandes an. Bei der Vorstandstagung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Studentenverbände (AGV) in München war Sebastian am 22. April 2007 in den neu konstituierten AGV-Vorstand gewählt worden und fungiert seitdem als Pressesprecher der bundesweiten Initiative. 


14. Mai 2008
„Es hat ganz schön heftig hier gewackelt“ …
Martin Schwarz meldet sich aus China

CHINA / BORBECK. Es gehe ihm gut, berichtet Martin Schwarz nach dem Erdbeben in China in einer Mail vom 13. Mai. Der ehemaliger Messdienerleiter aus St. Dionysius in Borbeck, stark beim Weltjugendtag 2005 engagiert und auch als Student der Ostasienkunde an der Universität Duisburg-Essen oft auf dem UNITAS-Haus zu Gast, hatte dort seine Frau Ni Hao kennengelernt und war nach der Hochzeit Mitte März 2008 in den Fernen Osten gegangen. (Bild rechts: Martin Schwarz zwischen den Bundesbrüdern Rüdiger Duckheim und Daniel Muschellik)

Das über viele Tausende Kilometer spürbare Beben in der Region SiChuan hatte selbst im 1500 Kilometer entfernten Peking und in Schanghai Hochhäuser zum Schwanken gebracht - noch im mehrere tausend Kilometer entfernten Bangkok waren die Erschütterungen zu spüren. Auch in der Region Zheng Zhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Henan südlich des Gelben Flusses, überraschten sie Martin Schwarz im Schlaf, so seine schnell hingeworfenen Zeilen: „Also es hat ganz schön heftig hier gewackelt. … ein entsetzter Aufschrei meiner Schwiegermutter und meiner Frau … Hastige Worte wurden auf Chinesisch von meiner Schwiegermutter und meiner Frau gewechselt, die ich nicht verstand, das Telefon klingelte und mein Schwiegerpa, sagt laut durchs Telefon „Raus aus dem Gebäude!!!!" … Kurz was angezogen und meine Tasche gegriffen, …. und dann schnell runter. Im Treppenhaus hörte es kurze Zeit mal auf und fing wieder an, aber je näher wir dem Boden kamen, um so weniger wackelte es. Das Ganze dauerte höchstens eine Minute und vom 5. Stock Runterhasten ist auch kein Problem gewesen. Dann haben wir gewartet und gewartet, …. Dann hieß es, dass es in ganz Zheng Zhou ein Erdbeben gegeben hatte, dann kamen im Internet Berichte aus Shanghai, ja sogar Peking. Von der Katastrophe in SiChuan habe ich erst heute erfahren denn, im TV gab es keine Berichte, die ich eindeutig verstand. Ich wollte nur mal eben sagen, dass es mir gut geht …“ - gut zu hören!

Als "Laowai" in der Sommerhitze

Bereits am 2. Mai hatte sich Martin, Kommilitone von Bbr. Roderich Oberstehöhfeld (mit Martin rechts im Bild), mit einem kurzen Bericht an die Freunde in der Heimat gewandt. Zwei Wochen zuvor war er zu seinen Schwiegereltern gezogen. Gab es im April bereits den einen oder anderen 28 Grad warmen Tag, stets gefolgt von kalten oder regnerischem Wetter, habe Ende des Monats der Sommer „eingeschlagen“, heißt es in seiner Mail: „Und das meine ich so, wie ich es schreibe. … ohne Vorwarnung ist es 34 Grad und heißer. Heute klettern wir sogar auf 36 Grad. Mir macht es Sorgen, dass wir erst Mai haben und der Hochsommer noch vor der Tür steht, aber ich denke, ich werde es mit viel Sonnenmilch und einer dunklen Sonnenbrille überleben.“ Interessant sind auch seine Beschreibung von Land und Leuten: Beim Besuch der Großeltern seiner Frau lernte er chinesisches Landleben kennen. „Mir werden schon in der Stadt ziemlich häufig 'Hallos' hinterhergeworfen oder darüber geredet, dass gerade ein 'Laowai' (Spitzname für Ausländer, jedoch nicht negativ) gerade an ihnen vorübergegangen ist.“ Wirkliche Armut sehe man allenthalben. An das Essen habe er sich mittlerweile gewöhnt: „Da China so groß ist und jede Provinz, fast sogar jede Stadt eine eigene Spezialität hat, mache ich mir auch keine Illusionen, irgendwann einmal eine Woche zu haben, in der nicht etwas Neues aufgetischt wird.“ Mittlerweile habe er ein Gefühl dafür bekommen, was teuer und was günstig sei. „Ich verspreche, dass ich demnächst auch mal Fotos schicken werde, aber Angucken, das machen wir dann in Deutschland bei einem Bierchen und schauen ganz in Ruhe alle durch - auch wenn es dann mehrere 1000 sein können.“


10. Mai 2008
Dicke Arme - wie gehabt

BORBECK. Beim Zug durch die Wüste hatte es Moses einfacher: Links und rechts stützten sie seine Arme, als es mit scharfem Schwert gegen die Amalekiter ging - nachzulesen in 2.Mose 17. Und alles wurde gut. Am Samstagabend fühlten sich alle irgendwie wie der Erzvater Moses: Dicke Arme inklusive. Denn es ging beim Arbeitseinsatz noch mal mit Pinsel und Rollen an Wände und Balken. Das erfreuliche Ergebnis nach geschlagener Schlacht: Unterer Hausflur fertig, innerer Flur ebenfalls samt Decken, das große Zimmer unter dem Dach und die Balkenkonstruktion in nussbrauner und weißer Lasur bearbeitet. Trotz Convent, der ab 10 Uhr vier Stunden lang die letzten Ereignisse und kommenden Termine reflektierte. MEHR ...

 

9. Mai 2008

Priesterweihe im Essener Dom

Glückwünsche für Benedikt Ogrodowczyk und Michael Pahl

 

ESSEN. Mit den besten Segenswünsche gratulierte Senior Rüdiger Duckheim am Freitagabend den von Bischof Dr. Felix Genn zu Priestern geweihten Diakonen. Gleich sechs Neupriester hatten im Jubiläumsjahr des Ruhrbistums ihrem Bischof versprochen, ihr Leben in den Dienst des Evangeliums zu stellen. Unter ihnen auch Diakon Benedikt Ogrodowczyk aus St. Elisabeth und Heilig Kreuz, Bottrop-Mitte, der in St. Dionysius seine letzte Station gemacht hatte und Michael Pahl aus St. Ludger, Bottrop-Fuhlenbrock, der der K.E.St.V. Assindia angehört. 

 

„Nicht Management oder Organisationsentwicklung sind die Aufgaben des Priesters, sondern Jesus präsent zu machen und den Menschen ‚kraftvolle Nahrung‘ im Wort und in den Sakramenten zu geben“, sagte Bischof Genn in seiner Predigt. Jesus könne man vertrauen. Es lohne sich, „den Weg seiner Spur zu gehen und Wahrheit und Leben zu finden.“ Auch zahlreiche Mitglieder der Gemeinde St. Dionysius waren Zeugen des Ereignisses, die UNITAS-Abordnung traf sich anschließend noch im „Feldschlößchen“.

Nach der Weihe feiern die Neupriester zum ersten Mal die Eucharistie in ihren Heimat- und Diakonatsgemeinden. Die „Primizmesse“ von Benedikt Ogrodowczyk wird am 18. Mai in St. Dionysius gefeiert. Der in Oberhausen aufgewachsene Bottroper, nach Studium in Freiburg, Bochum und Wien zum Diakon geweiht im Januar 2007, versah seitdem seinen seelsorgerischen Dienst in St. Dionysius und St. Maria Immaculata. Die pastorale Ausbildung absolvierte er in Münster. Benedikt Ogrodowczyk wird seine erste Stelle in der Gemeinde St. Peter und Paul, Hattingen (Pfarrei St. Peter und Paul) antreten, Michael Pahl geht zum Dienst in die Gemeinde St. Joseph und Medardus, Lüdenscheid (Pfarrei St. Medardus).

 

Papst Benedikt XVI.: „Ut unum sint!“
Generalaudienz im Zeichen von Pfingsten und der Einheit der Christen

ROM. Seine Mittwochskatechese am 7. Mai 2008 widmete Papst Benedikt XVI. dem nahenden Pfingstfest und der durch das Wirken des Heiligen Geistes geschaffenen Einheit der Christen. Der Heilige Vater rief dazu auf, das Gebet zum Mittelpunkt aller ökumenischen Bemühungen werden zu lassen. Zu Beginn seiner Katechese grüßte der Heilige Vater den Katholikos und Patriarchen aller Armenier, Karekin II., und würdigte dessen Bemühungen um die wachsende Freundschaft unter den Christen.


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Liebe Brüder und Schwestern!

(…. ) Diese Tage der unmittelbaren Vorbereitung auf das Hochfest von Pfingsten regen uns dazu an, die Hoffnung auf die Hilfe des Heiligen Geistes zu beleben, um auf dem Weg der Ökumene voranzuschreiten. Wir haben die Gewissheit, dass uns Jesus, der Herr, auf der Suche nach der Einheit nie verlässt, da sein Geist unermüdlich am Werk ist, um unsere Bemühungen zu unterstützen, die darauf ausgerichtet sind, jede Spaltung zu überwinden und jeden Riss im lebendigen Gewebe der Kirche zu heilen.
Gerade dies versprach Jesus den Jüngern in den letzten Tagen seiner Sendung auf Erden, wie wir soeben im Abschnitt aus dem Evangelium gehört haben: Er sicherte ihnen den Beistand des Heiligen Geistes zu, den er schicken würde, damit dieser sie weiterhin seine Gegenwart spüren ließe (vgl. Joh 14,16-17). Diese Verheißung wurde Wirklichkeit, als Jesus nach der Auferstehung in den Abendmahlsaal kam, die Jünger mit den Worten „Friede sei mit euch“ begrüßte, sie anhauchte und zu ihnen sagte: „Empfangt den Heiligen Geist!“ (Joh 20,22). Er verlieh ihnen die Vollmacht, die Sünden zu vergeben. Der Heilige Geist tritt also hier als Kraft der Vergebung der Sünden, der Erneuerung unserer Herzen und unseres Daseins in Erscheinung; und so macht er die Erde neu und schafft Einheit dort, wo Trennung war. Am Pfingstfest zeigt sich der Heilige Geist dann durch weitere Zeichen: durch das Zeichen eines heftigen Windes und der Zungen wie von Feuer, und die Apostel sprechen in allen Sprachen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die babylonische Verwirrung – Ergebnis des Hochmutes, der die Menschen trennt – im Geist überwunden wird, der die Liebe ist und in der Verschiedenheit Einheit spendet. Vom ersten Augenblick ihrer Existenz an, spricht die Kirche in allen Sprachen – dank der Kraft des Heiligen Geistes und der Feuerzungen – und lebt in allen Kulturen; sie zerstört nichts von den verschiedenen Gaben, von den unterschiedlichen Charismen, sondern sie fasst alles in einer großen und neuen Einheit zusammen, die versöhnt: Einheit und Vielfalt.
Der Heilige Geist, der die ewige Liebe ist, das Band der Einheit in der Dreifaltigkeit, eint die verstreuten Menschen mit seiner Kraft in der göttlichen Liebe und schafft so die vielgestaltige und große Gemeinschaft der Kirche in der ganzen Welt. In den Tagen nach der Himmelfahrt des Herrn bis zum Pfingstsonntag waren die Jünger gemeinsam mit Maria im Abendmahlsaal im Gebet vereint. Sie wussten, dass nicht sie es sein konnten, die die Kirche schaffen und organisieren: Die Kirche muss durch göttlichen Entschluss entstehen und von ihm organisiert werden; sie ist nicht unser Geschöpf, sondern Gabe Gottes. Und nur so schafft sie auch Einheit – eine Einheit, die wachsen muss. Die Kirche vereint sich im Geiste zu jeder Zeit – insbesondere in den neun Tagen zwischen Himmelfahrt und dem Pfingstfest – im Abendmahlsaal mit den Aposteln und Maria, um stets um das Ausgießen des Heiligen Geistes zu bitten. Getrieben von seinem heftigen Wind, wird sie so in der Lage sein, das Evangelium bis an die äußersten Grenzen der Erde zu verkünden.
Dies ist der Grund, weshalb die Christen trotz der Schwierigkeiten und Trennungen weder resignieren noch sich der Mutlosigkeit ergeben dürfen. Das fordert der Herr von uns: im Gebet verharren, um die Flamme des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung lebendig zu erhalten, von der das Streben nach der vollen Einheit gespeist wird. Ut unum sint!, sagt der Herr. Immer hallt in unseren Herzen diese Einladung Christi wider; eine Einladung, die ich während meiner jüngsten Apostolischen Reise in die Vereinigten Staaten erneut aussprechen konnte, wo ich die zentrale Stellung des Gebetes in der ökumenischen Bewegung erwähnt habe. In dieser Zeit der Globalisierung und gleichzeitiger Zersplitterung „wären die ökumenischen Strukturen, Institutionen und Programme ohne das Gebet ihres Herzens und ihrer Seele beraubt“ (Ökumenische Begegnung in der Kirche Saint Joseph in New York, 18. April 2008). Danken wir Gott für die Ergebnisse, die dank des Wirkens des Heiligen Geistes im ökumenischen Dialog erreicht worden sind. Hören wir weiterhin fügsam seine Stimme, damit unsere von Gnade erfüllten Herzen ohne Unterlass den Weg beschreiten, der zur vollen Einheit aller Jünger Christi führt.
Im Brief an die Galater erinnert uns der heilige Paulus: „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung“ (5,22-23). Das sind die Gaben des Heiligen Geistes, um die auch wir heute für alle Christen bitten, damit sie im gemeinsamen und großherzigen Dienst am Evangelium in der Welt Zeichen der Liebe Gottes für die Menschheit sein können. Richten wir vertrauensvoll den Blick auf Maria, den Tempel des Heiligen Geistes, und beten wir mit ihrer Hilfe: „Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen, und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe“. Amen!"


In Deutsch sagte der Heilige Vater:

"Liebe Brüder und Schwestern!
(….) In diesen Tagen vor Pfingsten beten wir in besonderer Weise um die Gabe des Heiligen Geistes. Wir dürfen darauf vertrauen, dass der Heilige Geist unsere Bemühungen, die Trennungen zu überwinden, unterstützt. Christus hat den Jüngern den Beistand des Heiligen Geistes als Unterpfand seiner Gegenwart zugesichert. Am Ostertag hat der Auferstandene den Aposteln den Heiligen Geist geschenkt; diese Gabe ist am Pfingsttag offenbar geworden. Die Kirche befindet sich sozusagen immer in einer pfingstlichen Situation. Im Abendmahlsaal versammelt, betet sie beharrlich um die stets neue Ausgießung des Geistes.
Der Herr will, dass wir im Gebet ausharren und die Hoffnung auf die volle Einheit lebendig halten: Dass alle eins seien! Das Gebet ist ja die Herzmitte der ökumenischen Bewegung. Danken wir dem Herrn für das schon Erreichte; hören wir folgsam auf seine Stimme, um unentwegt auf dem Weg zur Einheit aller Jünger Christi voranzuschreiten. Bitten wir um die Gaben des Geistes, damit wir durch den gemeinsamen Einsatz für das Evangelium in der Welt ein Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen sein können."

Allen Bundesschwestern, Bundesbrüdern
und Freunden der UNITAS Ruhrania:
Frohe Pfingsten!

 


Am 22. Mai noch nix vor? Aktive sind eingeladen

OBERHAUSEN / BORBECK. Aktive, die sich jetzt vom Studieren ermattet genug fühlen, um an Fronleichnam zur Höchstform auflaufen zu können, sollten sich umgehend beim Senior melden. Es geht am Donnerstag, 22. Mai, um ein veritables Spanferkel und alles, was dazugehört. Und gar nicht weit weg ....

Convent am Samstag, 10. Mai

BORBECK. Mehr als 330 Semesterprogramme und Eröffnungseinladungen sind inzwischen von Senior Rüdiger Duckheim samt Anschreiben von Aktivitas und HBV Anfang der Woche verschickt worden, zahlreiche Exemplare gingen per Hand an die Adressaten. Nächster Termin ist programmgemäß ein „Frühstücksconvent": Er ist für Samstag, 10. Mai,  auf dem Haus angesetzt und beginnt um 10 Uhr. 

Themen auf der Tagesordnung sind voraussichtlich die Nachbereitung der 131. GV in Köln, die Vorbereitung für die Hauseröffnung am 31. Mai, die nächsten Veranstaltungstermine und noch anstehende Arbeiten in und am Haus. Tatendurstige, die den Zweitanstrich im großen Zimmer des Dachgeschosses und im Vorraum angehen wollen, treffen sich dort bereits ab 8 Uhr. Hier steht auch das Füllen der Löcher und das Tapezieren der Giebelwand an. Zudem können der Anstrich der Balken im Conventraum und Absprachen über die ausstehenden Restarbeiten erfolgen.

7. Mai 2008
Gratulor:
Verdienstmedaille für Bbr. Friedrich-Wilhelm Müller

BOCHUM. Bundespräsident Horst Köhler hat die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Bbr. Friedrich-Wilhelm Müller verliehen. Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz übergab die Medaille am 7. Mai im Rathaus Bochum.

Bbr. Friedrich-Wilhelm Müller, geboren am 5. Juli 1941 und ehemaliger Ltd. Regierungsschuldirektor im Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW, hat sich vor allem durch sein Engagement im kommunalpolitischen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Der seit August 2006 im Ruhestand Lebende ist seit 1972 Mitglied der CDU und gehörte von 1977 bis 2004 dem Kreisvorstand Bochum an. Von 1975 bis 1984 war er Vorsitzender der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Südwest, seit 1984 gehörte er dem Rat an und war von 1989 bis Ende 2003 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bochum. Seiner Stadt diente er als Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr, im Personal- und Gleichstellungsausschuss. Am 26. September 1999 war er bei der Stichwahl um den Oberbürgermeister mit nur wenigen Stimmen Ernst-Otto-Stüber (SPD) unterlegen.

Ein Schwerpunkt von Bbr. Müllers kommunalpolitischem Engagement war die Verkehrspolitik, insbesondere der öffentliche Personennahverkehr. Im Jahr 1992 wurde er Mitglied des Aufsichtsrates der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, dem er bis zum Jahr 2004 angehörte.  Hier widmete er sich insbesondere der Neuentwicklung eines EU-konformen Finanzierungssystems im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bei gleichzeitiger Restrukturierung der kommunalen Unternehmen. Der Verbandsversammlung des Verbundes gehörte er von 1994 bis 2004 an, von 1995 war er Vorsitzender der CDU-Fraktion und 1995 wurde er in den Aufsichtsrat gewählt. Er setzte sich mit großem Erfolg dafür ein, auf dem politisch sensiblen und schwierigen Spannungsfeld zwischen dem verkehrspolitisch Wünschenswerten und dem finanzpolitisch Machbaren einen tragfähigen Ausgleich herzustellen. Herrn Müller wurde im Jahr 2004 der Ehrenring verliehen, der nach der Ehrenbürgerwürde zweithöchsten Auszeichnung der Stadt. Auch an seinem Altersruhesitz im Gemeindeverband-Wangerland in Friesland gehört Bbr. Müller dem örtlichen CDU-Vorstand an.

Bbr. Friedrich-Wilhelm Müller hatte sich im Juni 1961 der UNITAS Ruhrania in Münster angeschlossen, war anschließend bei UNITAS Bavaria in Würzburg aktiv und Mitglied im UNITAS-AHZ Bochum.

C. Beckmann

 

4. Mai 2008
Fast-Finalisten zurück aus Köln
Ruhranen bei der Generalversammlung in der Domstadt

KÖLN/ESSEN. Das hätte ins Auge gehen können: Da werden vom Kommerspräsidium im altehrwürdigen Festsaal des "Gürzenich" die Namen der nominierten Vereine für den Nachwuchspokal aufgerufen und vom dritten Platz hinaufgezählt. Da fällt gleich als zweiter Name die UNITAS Ruhrania. Heftiges Schlucken in der Chargia mit Senior Rüdiger Duckheim. Spätestens, als die Relation von Altmitgliedern zu neugewonnenen Bundesbrüdern bei der sagenhaften Zahl von „3 zu 2“ beziffert wird. Beide Conchargen ebenso verblüfft: Fux Christoph und Fux Philipp rätseln noch, da geht der Pokal an die UNITAS Stolzenfels, die zu sieben Burschen im vergangenen Semester gleich sieben Füxe gewinnen konnte. Das ist eine schöne Nachricht für die Bonner, die sich viele Jahre schwer getan haben und jetzt wieder gut am Start sind. Für die Ruhranen ist derweilen längst klar, dass doch einige Ruhris mehr als erwartet bei UNITAS Rheinfranken Düsseldorf gelistet sind - ob sie nun in Bochum oder Duisburg studieren ….

Mit den Bundesbrüdern aus der Landeshauptstadt hieß es bei dieser GV am Rhein sowieso zusammenhalten, waren die Mannen doch von gefährlich kleinen Gläsern mit eigenartigen Inhalten umzingelt. Da hieß es, Schulterschluss wahren, tapfer regionaltypische Gesänge des nachts in „Papa Joe´s Biersalon“ am Alter Markt und anderen geeigneten Lokalen zu schmettern und sich gegen den allgegenwärtigen Ansturm der Reagenzgläser tapfer zu wehren. Denn dass man im Brauhaus „Früh“ kein Alt-Bier bestellen sollte, stellte sich schnell heraus und ein ganz normales Pils wurde vergeblich zur Fahndung ausgeschrieben. Dass ein „halver Hahn“ kein knuspriger Ex-Federnträger ist, gehört in der Domstadt ebenso zu den eher enttäuschenden Erlebnissen wie die Tatsache, dass die Chargen mit drei Biermärkchen im Podium des Kommerspräsidiums schnell und ziemlich lange auf dem Trockenen saßen und entsprechend dumm aus der Wäsche guckten.

Ansonsten war diese sommerlich anmutende 131. GV vom 1.-4. Mai 2008 im „Heiligen Köln“ einfach Spitze: Die Behandlung des wissenschaftlichen Generalthemas „Dialog der Kulturen im Zeichen der Globalisierung“ gehörte zum besten, was in den vergangenen Jahren dargeboten wurde, Podium und Festrede des eigens aus Rom angereisten Abtprimas der Benediktiner Notker Wolf OSB warfen einen weiten Blick auf die Zusammenhänge. Man durfte sich über relativ kurze Wege zwischen den Top-Locations rund um das Maternus-Haus freuen, die Gottesdienste waren wirkliche spirituelle Erlebnisse. Dazu gehört, dass der Altherrenvereinsvorsitzende der Ruhrania und Geistliche Verbandsbeirat Bbr. Helmut Wiechmann die Verbands-Messe an Christi Himmelfahrt feierte und predigte, dass Fux Christoph auf der Empore in St. Gereon dazu eine fantastische Orgel schlug und Solo sang, dass allenthalben das Hausprojekt in Borbeck über den Klee gelobt wurde und große Begeisterung über die anstehende offizielle Eröffnung herrschte. Auch die Gesamtstimmung im Verband zeigt sich nach vielen Neuzuwächsen und - auch mit Hilfe von Ruhranen erfolgreich reaktivierten Vereinen wie in Stuttgart - deutlich entspannt und lebendig: Waren in den vergangenen Jahren die neuen Vororte noch sehr schwere Geburten gewesen, kandidierten diesmal gleich drei Aktivenvereine für das höchste Amt. Gefeiert wurden insbesondere die Damenvereine, an deren gleichberechtigte Aufnahme in den Verband vor genau 10 Jahren zu erinnern war.

Aktiventag 2008 an der Ruhr

Nicht zu vergessen: Der Aktiventag des UNITAS-Verbandes wird 2008 im Ruhrgebiet stattfinden, rund um das neue Haus in Borbeck sind nun entsprechende Tagungsorte gesucht. Thematisch soll das Begriffspaar Naturwissenschaft und Glaube angegangen werden - die Drähte zwischen Vorortspräsident Benedikt Schwedhelm vom Vorort UNITAS Landshut Köln und den Ruhranen dürften dazu bald noch glühen. Was die Rückkehrer an den heimischen Herd anging: Sie brachen nach der gemeinsamen Messe am Sonntagabend in Borbeck zu einer kleinen Tour Richtung „Feldschlösschen“ auf, um u.a. die vielfältigen kulinarischen Eindrücke der Reise nach Köln zu verarbeiten und auch das Kölsch wieder zu neutralisieren ….
 

HINWEISE:

Artikel VON STEFAN REHDER in "DEUTSCHE TAGESPOST", Donnerstag, 8. Mai 2008: Interreligiöser Dialog hebt Mission nicht auf. Die 131. Generalversammlung des Verbandes der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas", unter "PRESSE"
 

Radiobeitrag im Domradio: Interview mit Bbr. OStD Karl-Heinz Wagner, UNITAS Landshut Köln. Länge 8:18 Min. Hier KLICKEN.

 

 

1. Mai 2008
Neues Verbands-Logo

KÖLN/KAARST. Beschwingt und schlank in neuem Design präsentiert sich das neue Verbandslogo, das bei der Vorstandssitzung am 1. Mai 2008 in Köln vorgestellt wurde. Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll präsentierte das neue Emblem, das von der Agentur unseres Bbr. Stefan Rehder entworfen und aus insgesamt drei Varianten ausgewählt wurde.

Es verbindet das traditionelle Erkennungszeichen des Verbandszirkels mit den unitarischen Farben Blau, Weiß und Gelb und verweist auf das Gründungsdatum des Verbandes 1855. Zugleich erinnert es in seiner leichten Wappenform an frühere Versuche. Das offizielle Verbandemblem, das stilisierte „U“ und „V“, wie es etwa auf der Verbandsnadel verwendet wird, wird damit nicht geändert. Erstmals verwendet wird das Zeichen für das neue Info-Faltblatt, das derzeit in hoher Stückzahl für den 97. Katholikentag in Osnabrück in Arbeit ist.

 

 

30. April 2008
Gratulor! Religionsphilosoph Scherer 80 Jahre

ESSEN. Georg Scherer, emeritierter Philosophie-Professor aus Oberhausen, wird heute 80 Jahre alt. Bis heute hält er Vorlesungen über Religionsphilosophie, Anthropologie und Metaphysik an der Universität Duisburg-Essen. Der UNITAS-Altherrenzirkel Essen und die Aktivitas, bei denen Scherer mehrfach insbesondere Themen aus dem Denken von Thomas von Aquin und der Scholastik als Referent bei den Vereinsfesten vorgestellt hat, gratulieren!

Geboren wurde Scherer 1928 in Oberhausen. In Bonn und Tübingen studierte er Philosophie, Theologie und Germanistik und promovierte 1951 mit einer Arbeit über Max Scheler. Von Beginn an engagierte er sich in der Erwachsenenbildung. 1960 – erst 32 Jahre alt - wurde er Direktor der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“, der katholischen Akademie des Bistums Essen für die Erwachsenenbildung. Als Referent und Gesprächspartner, als Berater für die in der kirchlichen Bildungsarbeit hauptamtlich tätigen Erwachsenenbildner sowie als offizieller Gutachter zur Erwachsenenbildung für den Bischof von Essen ist er immer wieder tätig geworden.
Im Jahr 1964 wurde er als Nachfolger von Josef Pieper, dem ersten Inhaber eines Philosophischen Lehrstuhls in Essen, auf den Lehrstuhl für Philosophie an der damaligen Pädagogischen Hochschule (jetzt Universität) Essen/Duisburg berufen, den er bis zu seiner Emeritierung innehatte. Wer ihn in einem seiner ungezählten Vortrags- oder Seminarveranstaltungen als Referent oder Diskutant erlebt, spürt: hier schöpft jemand aus einer schier unerschöpflichen Quelle, aus der Tradition der Geistesgeschichte, und wird dabei selbst für andere zu einer Quelle. Seine Gabe, komplexe und schwierige Gedanken aus der Geschichte der Philosophie und der Theologie so aufzubereiten, dass sie eine überraschende Aktualität bekommen, ist bis heute ungebrochen.
Seit mittlerweile mehr als 56 Jahren ist er Vorsitzender des Katholischen Bildungswerkes Oberhausen. Er ist in dieser Funktion die lebendige Tradition im Bildungswerk, das er maßgeblich geprägt hat. Ungezählten Menschen hat er durch eigene Vortragstätigkeit und seine konzeptionelle Mitarbeit geistliche und geistige Orientierung gegeben. „Er ist einer der großen und prägenden Gestalten der Oberhausener Stadtkirche und des Bistums Essen“, so der Oberhausener Stadtdechant Emil Breithecker anerkennend. Seine vielfältige und umfangreiche Erfahrung brachte Professor Scherer auch in die konzeptionelle Erarbeitung für das Kirchenzentrum der „Neuen Mitte Oberhausen“ mit ein. Außerdem hat er sich in all den Jahren auch auf pfarrlicher Ebene in seiner Oberhausener Heimatgemeinde St. Marien auf vielfältige Weise engagiert. Scherers Verbundenheit mit „seinem Fußballclub“ Rot-Weiß Oberhausen ist legendär; bis heute arbeitet er auch hier in den Leitungsgremien mit. Durch die Gründung des Vereins „Texelgespräche“ und seine dort auch schon etwa 20jährige Vorsitzendentätigkeit steht er über die Grenzen Oberhausens hinaus für den Dialog mit den Wissenschaften und der Kunst und Kultur.
Für sein jahrzehntelanges Engagement für die Kirche in der Stadt Oberhausen und im Bistum Essen hat Papst Johannes Paul II. 1999 Professor Scherer die Auszeichnung „Ritter des Ordens des heiligen Gregor des Großen“ verliehen. Eine Geburtstagsfeier ist für den 17. Mai um 15 Uhr im Katholischen Stadthaus Oberhausen geplant.
Textquelle: Bistum Essen, Bild: Professor Dr. Georg Scherer, Foto: Hadasch


27. April 2008

Bbr. Norbert Linden als Pastor in Bottrop eingeführt

BOTTROP-FUHLENBROCK. Herrlicher Sonnenschein, eine gut gefüllte Kirche, gut gelaunte Besucher und ein freundlicher Empfang in der neuen Gemeinde: Mit vielen guten Wünschen trat Bbr. Nobert Linden in einer Heiligen Messe am Sonntagnachmittag sein neues Amt als Pastor in St. Ludger, Bottrop-Fuhlenbrock, an. Die ehemals von zwei Pfarrern geleiteten, selbstständigen Pfarreien St. Ludger und St. Bonifatius waren zum 21.Oktober 2007 einer Gemeinde St. Ludger zusammengelegt worden. Die Übernahme des Amtes wird für Norbert eine große Herausforderung sein.

Er gehe an die Arbeit im Vertrauen auf die beiden Kirchenpatrone, erklärte Norbert unter anderem in seiner engagierten Predigt: Beide, der Bistumspatron St. Ludgerus, an dessen Grabeskirche in Essen-Werden er vier Jahre als Kaplan tätig war und der „Apostel der Deutschen“ seien von einem starken missionarischen Impuls getragen worden. Hierzu gehöre auch heute, dass das ganze Volk Gottes seinen Anteil an der Priesterschaft Jesu in der Welt erfülle und die christliche Botschaft von der Hoffnung und den Glauben unter die Menschen trage. Jeder sei dazu berufen, „über das zu sprechen, von dem sein Herz voll sei“, so Norberts Bitte um engagiertes Mittun in der zur Pfarrei St. Cyriakus gehörenden Gemeinde. Begleitet von vielen Bannerabordungen und der Ehrengarde von St. Dionysius war er eingezogen, mit großem Applaus ging die Heilige Messe zu Ende - ein deutliches Zeichen für die gute Aufnahme an seinem neuen Wirkungsort. Auch viele Pfarrangehörigen von St. Ludgerus in Werden, aus St. Dionysius in Borbeck und auch Bundesbrüder nahmen an der Einführung teil, bei der von Amtsvorgänger Pastor Johannes Tillmann die Ernennungsurkunde des Ruhrbischofs Dr. Felix Genn verlesen wurde.

Mit einem launigen Programm hieß die Gemeinde anschließend im Pfarrheim den neuen Pastor willkommen, der es als reiselustiger studierter Wetterkundler mit seinem Drahtesel zwar noch nicht auf das Titelblatt eines Wallfahrtsbuches, aber immerhin auf das Cover einer Fahrradbroschüre der Stadt Essen geschafft habe. Viele Teilnehmer an von ihm mit organisierten Radwallfahrten machten deutlich, dass er inzwischen zum konkurrenzlosen "Fahrradpfarrer" des Ruhrbistums geworden ist. Nach einem Quiz, einem Interview und musikalischen Einlagen war deutlich: Norbert ist in seiner Gemeinde angekommen und mit offenen Armen empfangen worden. Er wünsche sich eine vertrauensvolles Zusammenarbeit, gute und offene Gespräche, erklärte er. Dies werde auch die ökumenischen Kontakte mit der benachbarten evangelischen Gemeinde einschließen.

Die in vieler Hinsicht bemerkenswerte, große Kirche St. Ludgerus in Fuhlenbrock steht unter Denkmalschutz. Sie ist eine der wenigen Parabelkirchen  in Deutschland und wurde 1929 fertig gestellt. Architekt war Kirchenbaumeister Josef Franke (1876-1944). Sie liegt an der Birkenstraße, exakt 5,8 Kilometer vom UNITAS-Haus an der Flurstraße in Borbeck entfernt. …  
Mehr Informationen:
http://www.stludgerus.de/

 

24. April 2008
Aktuelle Berichte und Artikel in der „BORBECKER“

BORBECK. Mit einer ganzseitigen Anzeige in der aktuellen Ausgabe der BORBECKER NACHRICHTEN  machen die neuen Betreiber des „FELDSCHLÖSSCHENS“ Lust auf „fürstliches Feiern“ in „Borbecks neuem Treffpunkt“, einer „ganz besonderen Kneipe, die durch den historischen Charme und das geschmackvolle Interieur besticht“. Offizieller Eröffnungstermin ist Freitag, 25. April, ab 18 Uhr. Die ganze Familie könne sich „hier königlich freuen“ über eine Speisekarte, die für Alt und Jung das Richtige zu bieten habe, vermerkt die in den Borbecker Farben, royalem Rot und Gelb, gehaltene Seite und verweist auf das extra in Bayreuth gebraute „Feldschlößchen Hell“. Veltins Pils, Frankenheim Alt, Maisel´s Weise und alkoholfreies Bier sind am Zapfhahn, wechselnde Tagesangebote locken mit Tapas, Gulasch, Haxen und Hähnchen.

Im redaktionellen Teil würdigt die Zeitung das vierjährige Wirken von Bbr. Vikar Norbert Linden an St. Dionysius, der am Sonntag seine neue Aufgabe als Pastor in Bottrop-Fuhlenbrock antritt. Er gehe in der Erwartung, „als Partner im Sinne der Menschen und für sie wirken zu können“, so Norbert im Gespräch mit der Zeitung und warf einen dankbaren Rückblick auf viele gute Erfahrungen in seiner Borbecker Tätigkeit. Ein weiterer Artikel stellt das angelaufene Semesterprogramm der UNITAS Ruhrania vor. Die katholischen Studenten an der Flurstraße hofften nach der zweijährigen Kernsanierung des Feldschlösschens und der Eröffnung der Gastronomie im Erdgeschoss „auf eine gehörige Portion Neugier“, zitiert die BN den Aktivensenior Bbr. Rüdiger Duckheim. „Wir sind sicher, dass das Haus unserer katholischen Studenteninitiative viele Freunde finden wird.“

HIER ZU DEN ARTIKELN:
"Ausgeprägte Geborgenheit im Glauben bemerkenswert. Norbert Linden wird Borbeck vermissen."

"Katholische Studenten starten ins Sommersemester. UNITAS lädt zu Vorträgen ein."


22. April 2008
Premieren-Party: Es ist geschafft!

BORBECK. Gut 150 geladene Gäste erlebten am Dienstagabend die lang erwartete Premiere an der Flurstraße: Zur Eröffnung des „Feldschlösschens“ erstrahlten erstmals die Außenlampen an der Fassade, in warmes Licht getaucht präsentierten sich die Innenräume, und bald türmten sich Blumengestecke auf jedem freien Platz. Im Namen der UNITAS gratulierte mit allen angetretenen Bundesbrüdern der Ruhranenfamilie der Vorsitzende des Hausbauvereins CB der alten, grundüberholten „Dame Feldschlößchen“ und den neuen Betreibern der Gaststätte mit einem großen immergrünen Buxus und dem traditionellen Wunsch „Vivat, floreat, crescat!“ Arnd Fidorra dankte mit Harold van Kranen für die Möglichkeit, in diesem „außergewöhnlichen Haus“ den Startschuss geben zu können und eröffnete gut gelaunt das Büffet.(...) hier MEHR.  

 

21. April 2008
Zögerliche Entblätterungen

BORBECK. Als ob es noch besonders spannend werden sollte: Die komplett geliftete alte Dame an der Flurstraße schien am Montag in Champagnerlaune. Sie zierte sich. Was auf dem seit fast exakt einem Jahr stehenden Gerüst alles noch zu machen war, sollte bis zum frühen Nachmittag erledigt sein - für 16 Uhr war ein Pressetermin angesetzt. Und immerhin war zu diesem Zeitpunkt dann wenigstens schon die Hälfte des Gestänges gefallen. Als ob sich die über Hundertjährige nach der Komplett-OP so ganz ohne Korsett noch nicht auf die Straße traute. (...) hier MEHR.  

 

20. April 2008
Bbr. Norbert Linden verabschiedet
Der Vikar wird Pastor in Bottrop-Fuhlenbrock

BORBECK. Im Rahmen der 10 Uhr-Messe wurde am Sonntag Bbr. Vikar Norbert Linden von der Gemeinde und Pfarrei St. Dionysius in Borbeck verabschiedet. Zum 1. Juni übernimmt er die Aufgaben des Pastors an St. Ludgerus in Bottrop-Fuhlenbrock.

Herzliche Worte des Dankes für Norberts Glaubenszeugnis sagte vor dem Abschlusssegen Pfarrer Dr. Jürgen Cleve und überreichte als Abschiedsgeschenk eine wertvolle Stola. Für den Pfarrgemeinderat dankte ihm Birgit Niehaus vor allem für seinen Einsatz in der Jugendarbeit mit Blumen und einer großen Plakette des Pfarrpatrons Dionysius. Bbr. Dr. Christof Beckmann würdigte den „Himmelsstürmer“ Norbert für den Kirchenvorstand und wünschte ihm Gottes Segen, damit er den Himmel für alle offen halte.

Neues Ehrenmitglied des Kinderchors

In einem munteren anschließenden Beisammensein im Dio-Haus dankte ihm die Gemeinde für seinen vierjährigen Dienst: Musikalisch begleitet von Jugend- und Kirchenchor nutzen viele die Gelegenheit, sich von ihm zu verabschieden. Völlig überraschend kam die Einlage des Kinderchors, die mit großem Applaus bedacht wurde: Denn er zeichnete den begnadeten und begeisterten Nicht-Sänger mit der Ehrenmitgliedschaft aus. In persönlicher Begegnung überbrachten die mit Hausgast Mattieu zur Verabschiedung gekommenen Bundesbrüder Philipp und CB die Grüße der UNITAS Ruhrania und überreichten das aktuelle Semesterprogramm, in dem Bbr. Norbert Linden im Juni eine Sitzung zum Apostel Paulus übernommen hat.

Die Einführung als Pastor in der Gemeinde St. Ludgerus findet am kommenden Sonntag im Rahmen einer Messe um 16 Uhr in Bottrop-Fuhlenbrock statt.

 

15. April 2008
Semesterstart unterm Dach

BORBECK. Nach der Messe in Dionysius gab es am Dienstagabend nur einen Programmpunkt: Großes Palaver im Conventsaal. Erstmals mit von der Partie neben Neu-Hausbewohner Mattieu Pessot aus Moissac/Toulouse in Frankreich auch Bbr. Florian Fuhrmann von UNITAS Franko-Palatia Erlangen-Nürnberg, auf dem Weg zum Dr. rer. med., der nach seinem Studium beim Zirkel Düsseldorf aktiv wurde. „Ich bin jetzt auch in Essen dabei“, erklärte der in Bochum beruflich tätige Diplom-Kaufmann und promovierte Betriebswirt nach einer kleinen Hausführung mit Senior Rüdiger Duckheim. 

Auf dem Programm noch diese Woche: Am Freitagabend in der "Münze" in Schloss Borbeck das Stiftungsfest der K.E.St.V. Assindia Essen Bonn zu Bochum und die Verabschiedung von Bbr. Vikar Norbert Linden am Sonntag, der Pastor in Bottrop wird.

 

13. April 2008
Programm im Netz: Start am Dienstag

HIER DIREKT ZUM DOWNLOAD.Noch lässt der Druck auf sich warten, aber die Termine stehen fest: Das am Dienstag, 15. April, mit Messe um 19.00 Uhr in St. Dionysius und Antrunk um 20.15 Uhr auf dem Haus beginnende Sommersemester verspricht ein pralles Programm im und um das UNITAS-Haus in Essen-Borbeck, dessen offizielle Einweihung Ende Mai sicher zu den denkwürdigen historischen Daten in der Geschichte der Ruhrania gehören wird.

Wissenschaftliche Sitzungen, hochkarätige Referenten, das Vereinsfest zu Bonifatius, mancherlei Anlässe zu Geselligkeit und die Fußball-EM türmen sich zu einem eng mit Terminen gespickten Event-Marathon, dessen Management für die Mannschaft um Aktivensenior Richie Duckheim zweifellos eine besondere Herausforderung wird. Neben der Teilnahme an der Generalversammlung und an den Feiern zum 50-jährigen Bestehen des Bistums Essen stehen breitgespannte Themen auf der Wissenschaftsagenda: So spricht Bbr. Marc Schmidt von der SUP-Unternehmensberatung, Frankfurt, am 27. Mai zu Grundfragen des modernen Managements, und am 4. Juni eilt Bbr. Klaus-Hermann Rössler aus Erfurt, Referatsleiter für Familienpolitik im Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit des Freistaats Thüringen, zu einem Vortrag an die Ruhr. Beim Vereinsfest am 15. Juni klärt Prof. Dr. Stefan Klöckner von der Folkwang-Hochschule Essen über die Entstehung des Gregorianischen Chorals auf, am 24. Juni ist Susanne Asche, Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen zum Thema „Essen auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2010“ zu Gast auf dem Haus. Bbr. Rüdiger Duckheim ruft am 2. Juli das Nachsynodale Apostolische Schreiben „Ecclesia in Europa“ von Papst Johannes Paul II. in Erinnerung und am 15. Juli begrüßen wir Bundesbruder Pastor Norbert Linden zu einem Gesprächsabend über den Apostel Paulus von Tarsus im anstehenden Paulusjahr 2008.

Viele Gäste - so viel steht fest - werden ihrer Neugier nachgeben und sich über den Stand der Dinge an der Flurstraße selbst ein Bild verschaffen wollen. Auf ein munteres und erfolgreiches Semester!
HIER das PROGRAMM zum Vorab-Download.

 

12. April 2008
KOLPING: „Wellness“ einmal anders

BORBECK. War in früheren Jahren die Kolping-Hochburg Riesenbeck bei Osnabrück Ziel des jährlichen Reflektions- und „Wellness-Wochenendes“ gewesen, blieben sie 2008 im Lande und nährten sich redlich: Kolpingschwestern und -brüder aus dem Kolping-Familienkreis in Borbeck nutzten am Samstag, 12. April, ab 10 Uhr den Saal im Feldschlösschen an der Flurstraße zu neuen geistlichen und perspektivischen Impulsen für die Arbeit der fast 150-jährigen Initiative in der Gemeinde St. Dionysius. 

Im offenen Gespräch vertieften sie mit bildlichen Anregungen Fragen der Ausrichtung des Gemeinschaftslebens und erörterten Grundlagen des familiär bestimmten Generationenbundes. Ein motivierender Ruhepunkt in einem weitgespannten Programm von Vorträgen, Fahrten und Touren, das in den vergangenen Jahren viele Initiativen im Pfarrleben gesetzt hatte, so der Eindruck der Teilnehmer. Auch die leiblichen Genüsse kamen natürlich nicht zu kurz - gemeinsames Frühstück, Mittagessen, Spaziergang „auf ein Eis“ zu Meffert und anschließender Gang durch den Borbecker Schlosspark inklusive. Bis weit über das bis 18 Uhr geplante Programm hinaus nutzten sie die im UNITAS-Haus gebotenen Möglichkeiten zum Zusammensein mit guten und engagierten Gesprächen.

Viel los hinter den Kulisssen

Während der Tagung blieben die Bundesbrüder nicht tatenlos: Bereits um 8 Uhr am Morgen machten sich die ersten mit Möbelpolitur über die Stühle her, sie putzten Fenster und Rahmen und sorgten für Ordnung. Senior Richie Duckheim, Bbr. Norbert Breiderhoff und Haussenior Daniel Muschellik besorgten per Anhänger eine fast vollständige Zimmereinrichtung und beim Baumarkt gleich zwei Fahnenhalter für die Montage an der Hausfront, die beiden ausgezogenen Mediziner machten ihre Zimmerabnahme mit Quaestor Dr. Nikolaus Mantel, der Altherrenvorsitzende und Geistliche Verbandsbeirat Kaplan Helmut Wiechmann griff beim Kuchenbüfett herzhaft zu und am Abend schneite dann endlich der französische Austauschstudent Matthieu Pessot mit seiner Gastfamilie aus Wattenscheid-Höntrop ins Haus, die er beim Weltjugendtag 2005 kennengelernt hatte, um sein frisch eingerichtetes Zimmer auf dem Haus in Betrieb zu nehmen. Er wird ein dreimonatiges Praktikum bei einer Essener Maschinenbaufirma absolvieren. Ein munterer Tag, an dem auch weitere Fortschritte in der Gastronomie zu verzeichnen waren, denn hier kamen nicht nur neue Lampen an die Wände. Ab Montag wird ab 9 Uhr die fehlende Schrankwand im Dachgeschoss eingebaut und damit attraktiver Stauraum geschaffen. Außen kommt der Zweitanstrich, auch werden die Fragen der weiteren farblichen Gestaltung geklärt, damit am Freitag das Gerüst abmontiert werden kann.

Besuch aus dem Verband

Bereits am Freitagabend hatte sich der Gesellschaftspolitische Verbandsbeirat zu einer Tagung im Haus getroffen. Die Bundesbrüder freuten sich über den Besuch von Bbr. Dr. Leopold Turowski (Bonn), des langjährigen Altherrenbunds-Vorsitzenden Bernhard Mihm (Paderborn) und des Beiratsvorsitzenden Bbr. Christian Poplutz (Wiesbaden), die mit Bbr. Sebastian Sasse von der UNITAS Ruhrania vom Senior Richie Duckheim herzlich zu ihrer Sitzung begrüßt wurden. Der HBV-Vorsitzende Dr. Christof Beckmann gab in einer Hausführung einen kurzen Überblick über die Bauarbeiten am Feldschlösschen und lud bereits herzlich zur Einweihung am 31. Mai in Borbeck ein.

 

5. April 2008
Resolution zur Debatte des Deutschen Bundestages
um eine Änderung des Stammzellgesetzes:

Keine Aufhebung oder Verschiebung des Stichtags –
Forschung und Therapie an adulten Stammzellen fördern
 

� Der VERBAND DER WISSENSCHAFTLICHEN KATHOLISCHEN STUDENTENVEREINE UNITAS als 1855 gegründeter ältester katholischer Studenten- und Akademikerverband in Deutschland mit derzeit über 5.500 Mitgliedern fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, sich in der Debatte am 11. April 2008 über eine Änderung des Stammzellgesetzes gegen eine Aufhebung oder Verschiebung des Stichtags im Stammzellgesetz auszusprechen.

� Der UNITAS-VERBAND fordert ein Ende der Tötung menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken, da ihr „Verbrauch“ ihre Würde und ihr Recht auf Leben verletzt – unabhängig davon, ob dies verbotenerweise in Deutschland geschieht oder ob es im Ausland schon geschehen ist und nun nur noch von deutschen Forschern ausgenutzt werden soll: Auch die Freiheit der Forschung findet ihre immanenten Grenzen dort, wo die Rechte anderer verletzt werden.

� In Übereinstimmung mit Expertenaussagen in der Anhörung des Deutschen Bundestages vom 3. März 2008 sieht der UNITAS-VERBAND sowohl für den therapeutischen Bereich als auch für die Grundlagenforschung hervorragende Alternativen: Mit den körpereigenen adulten Stammzellen, den Nabelschnurblut-Stammzellen und den iPS-Zellen kann Forschung und Therapie in ethisch zulässiger und medizinisch vielversprechender Weise betrieben werden, ohne dass es einer Verschiebung oder gar Aufhebung des Stichtags im Stammzellgesetz bedarf.

� Stattdessen ruft der UNITAS-VERBAND eindringlich zu einer deutlich stärkeren Förderung der ethisch unproblematischen Forschung und Therapie mit adulten Stammzellen auf, bei welcher Deutschland weltweit zur Spitze gehört (Antrag der Abgeordneten Priska Hinz, Julia Klöckner u.a. „Keine Änderung des Stichtages im Stammzellgesetz - Adulte Stammzellforschung fördern“, BT-Drucksache 16/7985).

� Der UNITAS-VERBAND bekennt sich nachdrücklich zu Wert und Würde menschlichen Lebens von der Zeugung bis hin zum natürlichen Tod des Menschen und sieht darin die Grundlage einer menschenwürdigen Gesellschaft. Er fordert alle Bundesschwestern und Bundesbrüder auf, sich - ob gelegen oder ungelegen - überall dort, wo es ihnen möglich ist, für diese Ziele einzusetzen.

Köln, 5.4.2008

Begründung:

Bei der klinischen Forschung und Therapie mit adulten Stammzellen (u.a. beim akuten Herzinfarkt) gehört Deutschland zur Weltspitze. Dieses Feld weist in den vergangenen Jahren seit dem Inkrafttreten des Stammzellgesetzes große Fortschritte sowie viele neue, durch klinische Studien belegte Therapien auf - der beste Beweis dafür, dass sich Spitzenforschung und hohe ethische Maßstäbe miteinander vereinbaren lassen. Allein im NIH-Register der nationalen Gesundheitsbehörde der USA (National Institute of Health) sind aktuell über 1900 Studien mit adulten Stammzellen weltweit registriert. Auch der Zweite Stammzellbericht der Bundesregierung (BT-Drucks. 16/4050) vom 11.1.2007 kommt bezüglich der adulten Stammzellen zu einer sehr positiven Einschätzung.

Demgegenüber gibt es weltweit derzeit keine humanen embryonalen Stammzelllinien, die zu therapeutischen Zwecken einsetzbar sind. Es gibt auch keine einzige klinische Studie mit embryonalen Stammzellen, denn diese weisen ein enormes, medizinisch auf absehbare Zeit in keiner Weise beherrschbares Risiko der Entstehung von Tumoren auf, so dass manche Mediziner es so formulieren: Außerhalb eines Embryos sind embryonale Stammzellen Tumorzellen.

Die Forschung an embryonalen Stammzellen war 2002 damit begründet worden, dass es schon in wenigen Jahren therapeutische Anwendungen geben werde. Diese Hoffnungen haben sich nicht erfüllt, und die außerordentlich hohe Tumorentstehung lässt therapeutische Anwendungen in der näheren Zukunft für ausgeschlossen erscheinen.

Da es sich bei der Forschung an embryonalen Stammzellen also um reine Grundlagenforschung handelt, kann und muss auf Alternativen zurückgegriffen werden, die ethisch unbedenklich sind: Die im letzten Herbst neu publizierten iPS-Zellen (induzierte pluripotente Stammzellen), deren Herstellung und Verwendung nicht unter das Stammzellgesetz fallen, da zu ihrer Gewinnung keine Embryonen getötet werden müssen.

Schließlich handelt sich bereits bei dieser Stichtagsregelung um einen Kompromiss, der das ethische und verfassungsrechtlich gebotene Minimum darstellt: Menschliches Leben beginnt mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. „Wo menschliches Leben existiert, kommt ihm Menschenwürde zu“, hat dazu das Bundesverfassungsgericht festgestellt. Die Würde des Menschen ist einer Abwägung nicht zugänglich. Eine besondere Schutzpflicht des Staates gegenüber dem Embryo in vitro ergibt sich aus seiner prinzipiell schutzlosen Daseinsform. Die Tötung menschlicher Embryonen ist somit ethisch nicht vertretbar und wird von der Verfassung missbilligt.

 

2. April 2008
Bald 25.000 Besucher auf unitas-ruhrania.org


ESSEN. Na - wenn da nicht ein Jubiläum dräut: Bald 25.000 visitors auf unserer putzigen Heimwerker-Hompage sind schon irgendwie bemerkenswert. Die im Mai 2005 in einer Versuchsversion unter www.ruhrania.de gestartete Homepage der UNITAS Ruhrania verbuchte unter der schließlich über den Verband organisierten Adresse www.unitas-ruhrania.org bis Dezember 2006 rund 5.000 visitors. Bis Dezember 2007 - innerhalb eines Jahres - stieg der Zähler auf über 20.000 Besucher. Bis April 2008 kamen noch einmal fast 5.000 weitere hinzu.


Aus kleinsten Anfängen war der Web-Auftritt stetig „gewuchert“: Derzeit zählt das Verzeichnis 2247 Dateien in 24 Ordnern mit einer Gesamtgröße von 324 Mega-Bite. Auf inzwischen 132 einzelnen HTML-Seiten entstand ein umfangreiches Textarchiv, das mit zahlreichen Bildern illustriert ist. Rund 1.500 Bilder (1032 jpg-Format und 466 im gif-Format) werden ausgewiesen, wobei den GIF-Bildern weitaus mehr Einzelbilder hinterlegt sind. Hier handelt es sich jeweils um animierte Bilder-Shows von bis zu 20 und mehr Einzelfotos. Neben 20 pdf-Files sind weitere 2 Slideshows/Filme und 8 Audio-Beiträge auf den Seiten eingestellt. Der Schwerpunkt „Bautagebuch“ umfasst z.B. inzwischen rund 130 Druckseiten, dazu kommt der Dossier-Schwerpunkt „Europa“ mit mehreren Dutzend Einzelseiten. Das Archiv mit Meldungen und Berichten geht bis in die ersten, noch internetlosen Jahre der Ruhrania im Ruhrgebiet zurück. Eine kurze Google-Recherche mit der Angabe „Unitas Ruhrania“ bringt 667 konkrete Verweise auf unsere Seiten, das Wort „Ruhrania“ schafft es immerhin auf 766, das „Feldschlösschen / Borbeck“ auf 278 und der Verein verzeichnet neun Einträge auf Wikipedia - alles ohne Features, die die Relevanz steigern könnten.


Das soll allerdings bald geschehen: Mit einer übersichtlicheren Architektur und stärkeren Interaktivität sollen die bislang in Frontpage erstellten Seiten in diesem Jahr noch aktuelle Usancen angepasst werden. Newsletter, Bildergalerien, Gästebuch und andere Dienste sind inbegriffen. Dazu hat Bbr. Christoph Weyer, vom Aktivenconvent gewählter Internet-Beauftragter, eine Versuchsversion aufgesetzt, die bereits auf dem Verbandsserver implementiert ist. Nach und nach wird der neue Komplettauftritt realisiert - ein genaues Datum für die den Relaunch steht noch nicht fest.

 

29. März 2008
Unitarisch gesinnt aktiv gegen Rechts bleiben

Kirche demonstriert gegen Neonazis in Lübeck


Bundesbruder Pfr.Joachim Kirchhoff Erstunterzeichner gegen 
Rechtsextremisten-Marsch in der Stadt der "Lübecker Kapläne"

BORBECK / LÜBECK. Wie sich die Bilder gleichen: Auf dem Alten Marktplatz sammelt das Aktionsbündnis “Essen stellt sich quer” am 21. April 2007 in Essen-Borbeck mehr als 1000 Mitglieder von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Verbänden zur Demonstration gegen eine Kundgebung von NPD-Anhängern, die mit antikapitalistisch gestrickten Parolen zwischen Eisengittern am Borbecker Bahnhof auf sich aufmerksam machen wollen - hier unser Bericht von damals. Lübeck, 29. März 2008: Laut Veranstalter folgten rund 3.000 Menschen dem Aufruf des Bündnisses «Wir können sie stoppen», um ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit und Geschichtsverfälschung zu setzen. Das Bündnis aus Kirchen, Parteien, Jugendorganisationen, aber auch antifaschistischen, linken und linksradikalen Gruppen demonstrierten vor dem Holstentor gegen einen Aufmarsch von 350 Rechtsextremisten. Sogenannte Freie Nationalisten hatten ihre Demo als Gedenkmarsch für die Opfer der alliierten Bombenflüge im März 1942 deklariert, dazu mit der NPD bundesweit mobilisiert und liefen gezielt den Lübecker Stadtteil St. Lorenz-Süd an, wo viele Ausländer leben. 1700 Polizeibeamte aus dem gesamten Bundesgebiet hielten NPD-Anhänger und Gegendemonstranten auseinander.

Kirchen engagiert gemeinsam contra Rechts

 

Auch wenn sich im Vorfeld Kritik am Bündnis mit linken Gruppierungen regte, ließen sich die Kirchen nicht beirren: "Seit einigen Jahren wird dieses Datum von der NPD missbraucht, um in Aufmärschen nationalistische Gedanken und Rachegefühle zu verbreiten. Die Lübecker Kirchen sprechen sich deutlich dagegen aus, dass wichtige historische Plätze in Lübeck für rechtsextremistische Propaganda missbraucht werden. Sie rufen deshalb alle Bürger und Bürgerinnen Lübecks dazu auf, Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit und Geschichtsverfälschung in Lübeck keinen Raum zu geben", hieß es in einem Flugblatt der Lübecker Kirchen. Sie wollten erklärtermaßen den Rechten nicht das Feld überlassen und starteten den Demonstrationsmorgen mit Andachten in St. Marien, St. Lorenz, der Herz-Jesu-Kirche und in der Lutherkirche. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich an den Gottesdiensten und zogen anschließend zur Kundgebung.

 

Erstunterzeichner: Bundesbruder Pfr. Joachim Kirchhoff

 

Mitorganisator und Unterzeichner des Bündnis-Aufrufs in Lübeck war u.a. Bundesbruder Joachim Kirchhoff (UNITAS Sugambria Osnabrück, Bild links), Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Birgitta: „Für uns ist der Aufmarsch unerträglich", erklärte Bbr. Kirchhoff. Der Aufmarsch finde in dem Stadtteil statt, in dem Pastor Stellbrink gearbeitet hat, der von den Nazis ermordet wurde. "Wir wollen nicht, dass Menschen in Angst leben!", verwies Kirchhoff auf die vielen kirchlichen Altenheime mit Demenzkranken, deren Bewohner regelmäßig Ziele rechtsradikaler Attacken seien. Pastor Dr. Matthias Viertel, der die Protest-Aktionen des Evangelischen Kirchenkreises Lübeck koordinierte, erklärte: "Wir müssen aufpassen, dass unsere Plätze und Symbole nicht von rechtsradikaler Ideologie missbraucht werden." 

 

Bei der Kundgebung kritisierten alle Redner des Bündnisses "Wir können sie stoppen", dass die rechtsextreme Partei den Zusammenhang zwischen den Lübecker Bombennächten und dem deutschen Angriffskrieg ausklammere. Bernd Schwarze, Pastor von St. Marien, betonte bei der von 500 Bürgern besuchten Morgenandacht in seiner Kirche: "Wer des Bombenangriffs gedenkt und die Wahrheit außer Acht lässt, gibt den Toten keine Ehre." "Wir müssen unsere Stimme erheben und unser Gesicht zeigen", erklärte der katholische Propst Franz Mecklenfeld und erinnerte in seiner Ansprache an Verantwortung der Lübecker Christen, sich gegen jegliches rechtsradikales Gedankengut zur Wehr zu setzen. In der Krypta seiner Propsteikirche Herz Jesu befindet sich seit 1955 die Gedenkstätte für die „Lübecker Märtyrer“ , die an der Kirche tätigen Kapläne Bbr. Johannes Prassek (UNITAS Ruhrania), Bbr. Eduard Müller und Hermann Lange und den evangelischen Pastor Karl Friedrich Stellbrink (s. Bild rechts, v.l.). Seit 1941 waren sie miteinander freundschaftlich verbunden und tauschten Nachrichten und Predigten, unter anderem des Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen, miteinander aus. Am Palmsonntag 1942 hatte Stellbrink in seiner Predigt den in der Nacht erfolgten britischen Luftangriff auf Lübeck als Gottesgericht interpretiert. Die vier Geistlichen wurden am 10. November 1943 kurz hintereinander im Hamburger Zuchthaus am Holstenglacis durch das Fallbeil der Nazi-Richter wegen "Hochverrat" ermordet. Für die Kapläne ist der Seligsprechungsprozess eingeleitet. 

 

Aktueller NRW-Verfassungsschutzbericht: Wachsamkeit weiter gefordert!  

Der vom nordrhein-westfälischen Innenministerium am 28. März 2008  vorgestellte Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2007 spricht Bände: "Nach unseren Beobachtungen wollen sowohl die rechtsextremistische NPD als auch "Pro NRW" die Städte- und Gemeindeparlamente missbrauchen und verstärken deshalb ihre Aktivitäten zur Kommunalwahl 2009. Dagegen gehen wir mit einem gezielten Konzept vor", sagte in Düsseldorf Innenminister Dr. Ingo Wolf, just am Tag der Demonstrationen in Lübeck. "NPD und "Pro NRW" wollen über die NRW-Rathäuser den Sprung in den Landtag schaffen", erklärte Wolf. "Dies müssen wir Demokraten gemeinsam verhindern." Das Innenministerium wolle mit den Kommunen Wege finden, den Rechtsextremismus konsequent einzudämmen. 

Getarnt mit bürgerlichem Anstrich würden ausländerfeindliche und rassistische Ideologien subtil an die Sorgen der Bürger vor Überfremdung geknüpft und Vorurteile und Hass gegenüber ausländischen Mitbürgern geschürt. Dies zeige etwa die von der Bürgerbewegung "pro Köln" initiierte Partei "Pro NRW", die seit Jahren mit rechtspopulistischen Themen wie Ausländerkriminalität oder Moscheen-Bau lokalpolitischen Einfluss zu gewinnen suche. Die Partei bezeichne sich selbst als Anti-Islam-Partei und wolle 2010 den Sprung in den Düsseldorfer Landtag zu schaffen. Hierzu hat sie bereits in mehreren nordrhein-westfälischen Städten Kreisverbände gegründet, so u. a. in Köln, Gelsenkirchen, Warendorf, Viersen und Dormagen. Daneben hält sie engen Kontakt zu ausländischen rechtspopulistischen Parteien wie der belgischen Partei Vlaams Belang, die eine ausländerfeindliche Politik verfolgt, und der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), einer rechtspopulistischen, nationalkonservativen Partei, die vor allem durch ihre fremdenfeindliche und EU-kritische Haltung Schlagzeilen macht.

Kommunalwahlen 2009 im Blick

Auch die NPD bereite sich mit Hochdruck auf die Kommunalwahl 2009 vor und versuche, sich dabei flächendeckend in NRW aufzustellen. Bei der Kommunalwahl 2004 erzielte die NPD in fast allen Kommunen, in denen sie zur Wahl angetreten war, mindestens ein Mandat. Die NPD verfügt bislang in ca. 45 von 54 Kreisen und kreisfreien Städten über arbeitsfähige Strukturen. "Darauf sollten wir schon jetzt reagieren", forderte Wolf. "Die NPD tarnt sich als Biedermann und netter Nachbar. Inzwischen werden nicht mehr einfach nur dumpfe Parolen, die vor Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nur so strotzen, unter das Volk gebracht. Vielmehr versucht die NPD mit Slogans, die vordergründig wirtschafts- und sozialpolitische Themen wie Harz IV aufgreifen, die Grenze zwischen Rechtsextremismus und sozialer Protestbewegung zu verwischen. Darin liegt die eigentliche Gefahr", sagte der Innenminister. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die Kritik an der Globalisierung und dem Kapitalismus seien willkommene Themen, um verschleiert rechtsextremistische Ideologie zu transportieren und die Ängste betroffener Bürgerinnen und Bürger auszunutzen. "Die NPD ist zweifellos eine verfassungsfeindliche Partei. Dies zeigt die verstärkte Zusammenarbeit der Partei mit der Neonaziszene und Teilen der "Autonomen Nationalisten" deutlich", erläuterte Wolf. Letztere seien latent gewaltbereit und heben sich durch ihre schwarze Kleidung bewusst vom gewohnten Auftreten der Neonaziszene ab. Rechtsextremisten umwerben Jugendliche mit moderner Propaganda und nutzen dabei bunt gestaltete Schülerzeitungen oder rechtsextremistische Musik-CDs. Der Verfassungsschutzbericht zum Download unter: www.im.nrw.de/verfassungsschutz.

 

28. März 2008
Aktiveneinfall beim Kaplan

BORBECK. Bayern München oder Schalke - beim Thema Fußball blieb es nicht. Spätestens ab der Stelle, als irgendwann Thomas von Aquin auf das Spielfeld rannte. Seit Wochen stand die Einladung und endlich hat es geklappt: Sieben Ruhranen waren am Freitagabend in unitate und nachösterlicher Stimmung unterm Dachfirst am Dionysiuskirchplatz bei Vikar Norbert Linden versammelt - ein Highlight in den Semesterferien, eine nur vom Morgengrauen begrenzte Gesprächszeit in der offiziell veranstaltungslosen Zeit. 

Thesen, Statements, Meinungen und persönliche Beobachtungen von allen Seiten, ein munterer Emmaus-Gang mit Argumenten im Themenpingpong zwischen Uni, Karambol-Billiard, Pfarrgemeinde und Weltkirche, zwischen Liturgie, Glaubenswegen und Alltagssituationen - Bundesbrüder unter sich und Stunden ohne Stundenzeiger. Praktische Philosophie bei Borbecker Schlosstropfen und den veredelten Quellwassern des Sauerlands, Wanderer über dem Nebenmeer mit Blick auf die Dionysiuskirche versammelt bei großen Broten und zwei großen Käseklötzen bis zur ersten S-Bahn in der Frühe, während draußen der Regen prasselte und heulend der Wind an den Dachziegeln riss. Und Caspar David Friedrichs große Himmel grüßten still von jeder Wand. Top von A bis Z - s.i.u. und Danke dem generösen Gastgeber!

 

Liebe Bundesbrüder und Bundesschwestern,
liebe Freunde der UNITAS Ruhrania!

Sie können es nicht glauben. Sie müssen es selber sehen: Der Älteste und der Jüngste rennen los, Petrus und Johannes hetzen zum Grab. So hat es sich der Maler Eugène Burnand (1850-1921) vorgestellt, sein Bild hängt im Musée d´Orsay in Paris.

Mit dem Glauben ist es so eine Sache: Wie glauben, wenn man es nicht selber sieht? Wenn das, was erzählt wird, einfach unglaubwürdig klingt? Wie soll sein, was einfach nicht sein kann: Es gibt Dinge, die man nicht mit bloßem Auge erkennt? Es gibt nicht nur ein einziges Universum? Die Welt soll rund sein und keiner fällt herunter? Jemand ist tot und wird wieder lebendig?

Aber es war angekündigt. Jesus hat sie nicht im Unklaren gelassen: Drei Tage wird es dauern, Ihr sollt mich nicht bei den Toten suchen, ich bin bei Euch bis zum Ende der Welt. Ich bin ein König – aber nicht von dieser Welt, ich bin der Sohn Gottes und werde zu seiner Rechten sitzen, ich habe Vollmacht und will, dass Du wieder gehst, dass Du siehst, dass Du hörst, dass Du lebst. Und man wird Euch auslachen, wenn Ihr weitererzählt, was Ihr selbst gesehen habt. Denn sie waren dabei, haben selbst gehört und gesehen, waren mit ihm unterwegs und haben ihn doch nicht erkannt, haben gezweifelt, gehadert, ihn verleugnet, sich ängstlich verkrochen.

Bis sie ihn berührten, seine Botschaft begriffen. Um schließlich doch zu glauben, konsequent, voller Hingabe und Vertrauen. Und sind in alle Himmelsrichtungen ausgeschwärmt, wie er es ihnen gesagt hat. Um es allen weiter zu sagen. Jesus ist von den Toten auferstanden – er lebt! Damit auch wir sehen, hören, aufstehen und leben können.

Allen Bundesbrüdern, Bundesschwestern 
und Freunden der UNITAS Ruhrania ein Frohes Osterfest!

Jetzt schon vormerken: Eröffnung des UNITAS-Zentrums Ruhr am 31. Mai/1. Juni 2008. 
Der OSTERBRIEF zum DOWNLOAD hier.

 

18. März 2008
Tür drin, Farbe dran

BORBECK. Wie ein Rolls Royce fällt seit Dienstag die weißrahmige Brandabschlusstüre selbsttätig ins Schloss, die Gläser sind drin, profilierte Leisten schließen zur Wand hin ab. Endlich ist die Ecke zum Treppenhaus zu. Heimliche Aktivitäten in der Küche sorgten für Ansätze neuer Ordnung, an ersten Nägeln in der Wand hängen diverse Dinge, die sie wohnlicher machen sollen.(...) hier MEHR.  

 

15./16. März 2008
Sitzung und Großreinemachen

BORBECK. Getümmel am Freitagabend am Haus: Das engere Hausbauteam versammelte sich zur Sitzung, bereits erwartet von den Bundesbrüdern, die aus Erkrath von der Beerdigung unseres lieben Alba Lohmann kamen. Helmut hatte bei der Messe konzelebriert, ein komplettes Team war mit Fahne angetreten. Alle gemeinsam rätselten in der goldenen Abendsonne an der neuen Farbprobe außen über die endgültige Farbgebung des Feldschlösschens, bevor sich ein Wagen zum Kuchenbüffet aufmachte, damit die anschließende Finanztagung in angemessenem Rahmen stattfinden konnte. 

Der Samstag galt einem ultimativen Großreinemachen. Es sieht wirklich furchtbar sauber aus ...(...) hier MEHR.  

 

14. März 2008
In memoriam 
Bbr. Dr. Carl-Heinz "Alba" Lohmann


ERKRATH. UNITAS-Rheinfranken, UNITAS Ruhrania und mit ihr zwei weitere UNITAS-Vereine, sowie der AHZ Düsseldorf trauern um einen Bundesbruder, der an Treue nicht leicht zu übertreffen war. Abteilungsdirektor i.R. Dr. Carl-Heinz Lohmann hat unser Prinzip “amicitia“, der Freundschaft für das ganze Leben, vorgelebt. Geboren am 13. Juni 1928, schloss er sich im SS 1948 in Bamberg der soeben wiederbegründeten UNITAS an. In seiner Heimatstadt Münster hatte er bereits Kontakte zur UNITAS Sugambria, sodass sein Eintritt in die Bamberger UNITAS für ihn fast nur eine Formsache war. Bald erhielt er auch seinen Biernamen Alba, unter dem er fortan bei seinen Bundesbrüdern bekannt war.


Ein Jahr später, wieder nach Münster zurückgekehrt, gehörte er in der Sugambria zu den Wiederbegründern der alten UNITAS Ruhrania. Nach Abschluss seines Jurastudiums, d.h. während seines juristischen Refenderiats, zog es ihn ein Semester nach Würzburg, wo er bei unserem verehrten Bbr. Prof. von der Heydte promovierte. Hier in Würzburg verlebter er - neben seiner Promotionsarbeit - bei der UNITAS Hetania frohe Stunden an der fränkischen Alma Julia. Nach Ablegung des juristischen Assessor-Examens übernahm er 1957 eine Referenten-Stelle bei der LVA Rheinprovinz in Düsseldorf, wo bereits unser Bbr. Walter Keller tätig war. Nun konnte er endlich seine alte Liebe Helma aus Münsteraner Jugendtagen heiraten, die - wie damals üblich - viele Semester bereits "Couleur-Dame“ der Ruhrania war.
In Düsseldorf schloss er sich den Rheinfranken und dem AHZ an und war hier den Bundesbrüdern bis zu seinem Tod ein treuer Freund. Das Amt des Quästors im AHV bekleidete er über Jahrzehnte. Auch beruflich zeigte seine Karriereleiter nach oben, indem er nach einigen Jahren zum Abteilungsdirektor bei der LVA ernannt wurde.
Im UNITAS-Verband war Carl-Heinz Lohmann auch zuhause. General-Versammlungen und Altherrenbundstage sahen ihn bis in die 90er Jahre häufig als Teilnehmer und Interessenten für die Probleme des Verbandes. Zur UNITAS-Salia führten ihn und seine liebe Frau die legendären Salia-Reisen unseres unvergessen Bbr. Günther Fischbach, die in den Jahrzehnten zwischen 1970-97 halb Europa zum Ziel hatten. Unser Bundesbruder war regelmäßiger Teilnehmer und im Laufe der Jahre ein geschätztes Mitglied der Reisegesellschaft. Seiner Ruhrania, die Anfang der 1990er Jahre im Ruhrgebiet reaktiviert wurde, hielt er die Treue und war als stellvertretender Vorsitzender des 1991 in Bochum gegründeten Hausbauvereins eine große Stütze bei der Wiederbelebung des Vereins.

Am 8. März gab er sein Leben in die Hand seines Schöpfers zurück, am 14. März 2008 wurde er in Erkrath zu Grabe getragen. Aktive Bundesbrüder der UNITAS Rheinfranken und der UNITAS Ruhrania gaben ihm das letzte Geleit, der Geistliche Beirat des Verbandes, Bbr. Helmut Wiechmann aus Altena konzelebrierte das Auferstehungsamt. Jetzt trauern wir mit seiner Familie um ihn. Mit den Worten des von ihm verehrten Bischofs von Galen aus Münster denken wir an Carl-Heinz Lohmann, “dass jenseits der dunklen Todespforte ein herrliches Ziel uns winkt, eine nie endende Seligkeit im Hause unseres Vaters“.
Wir danken ihm in bleibender Freundschaft.


Theo Brunnbauer / Christof Beckmann

 

10./11. März 2008
Bericht des Karol

MOSKAU. „In unitate, Tovarischtschi” grüßt Bbr. Karol Rawski per Mail aus der russischen Hauptstadt. Dort heil angekommen, seien erste Herausforderungen gemeistert, berichtet er: Gleich am ersten Tag platzte im Badezimmer seines Moskauer Wohnheims ein Heißwasserrohr, sodass sein ganzes Zimmer unter Wasser stand. 

Wenn er nicht wie am Tag des "Verteidigers des Vaterlandes" Löcher die Eisdecke eines Teiches bohrt, sitze er an den Recherchen für seine Dissertation im Archiv der „Sowjetischen Akademie der Wissenschaften“, wie auf seinem Passierschein zu lesen sei. „Mit den Quellen in den Archiven lässt es sich arbeiten. …. Allen alles Gute“, meldet sich der "Panther" von seiner Forschungsreise. Daswidanja.

 

 

8. März 2008
Wir basteln ein Bonbon ….

Wie am Freitag ausgemacht, kam am Samstagmittag nach weiteren Innenarbeiten auch eine erste Farbprobe ans Haus: Es war nur eine Farbvariante eines sonnigen Gelbs - also keine große Alternativen, abgesetzt mit einem reinen Weiß und mit einem kräftigen Blau in der Sockelzone. Einmal in die Schattenzone an der Flurstraße zum Parkplatz hin, zum anderen am Möllhoven in der hell scheinenden Sonne. Zu hart, zu schrill, so ein erster Eindruck - und nette Nachbarn meinten das auch.

Aber es hat sich auch noch mehr getan (...) hier MEHR.  

 

 

6. März 2008
Jeden Tag was Neues …

So geht auch diese Woche dahin - doch immerhin steht seit Dienstag der äußere Rahmen für die Rauchabschlusstüre im 1. Obergeschoss. Glas kommt später, die Türe auch, aber es zeigt sich bereits, dass es eine gute Entscheidung war, die ganze Sache mittig anzugehen und damit einen großzügigeren Zugang zu schaffen. Die Treppe soll bis Samstag jetzt die Endbehandlung bekommen. Im Saaal, in der Gastronomie und am Außenputz ging es in den letzten Tagen weiter ..(...) hier MEHR.  

 

1. März 2008
Wieder so ein Samstag ….

BORBECK. Nee - war nix mit Türe im 1. OG und mit Treppe heute. Dienstag soll es noch werden, dann aber richtig. So jedenfalls die ausführenden Handwerker. Misslich und ärgerlich. Aber wir werden ja sehen, ob es jetzt dabei bleibt. Beim Setzen der Rauchabschlusstüre werden gleich Fußleisten und Fehlstellen am Bodenbelag mit gemacht. Derweil macht sich draußen Kunst am Bau breit (...) hier MEHR.  

 

28. Februar 2008
Stuck für Stuck geht’s weiter

BORBECK. Na - eigentlich wird die Sache jetzt langsam zum Geheimkommando. Wie wird es wohl im Feldschlößchen aussehen, wenn einmal alles fertig ist? Einen kleinen Eindruck wollen wir noch mal nachschieben, bevor an der Flurstraße selbst die Fenster abgeklebt werden und rein gar nichts mehr zu sehen ist. Edel wird´s, soviel steht fest. Weil das Haus das verdient hat. 100 Jahre Treffpunkt für Borbeck, da darf man beim „Relaunch“ der Traditionsgastronomie nicht knauserig sein. Und wie es aussieht, dürfte es ganz hübsch werden (...) hier MEHR.

 

26. Februar 2008
Goldenes Priesterjubiläum:
50 Jahre Priester

Bbr. OStR a.D. Pfr. Wilhelm Potthoff

GELSENKIRCHEN. Mit einer Festmesse in der St. Antonius-Kirche „auf Schalke“ feierte Bbr. OStR a.D. Pfr. Wilhelm Potthoff am 24. Februar 2008 sein Goldenes Priesterjubiläum. Spontaner Applaus dankte dem Seelsorger für seinen 50-jährigen kirchlichen Dienst an den ihm anvertrauten Menschen.

Geboren am 19.2.1931 und aufgewachsen in Essen-Werden, schloss sich der Nachfahre aus dem verzweigten Stammbaum des UNITAS-Verbandsgründers Hermann Ludger Potthoff während seines Studiums in Bonn im Februar 1953 der Mutterkorporation UNITAS-Salia an. Philistriert zum 1. Januar 1956, wurde er am 24.2.1958 gemeinsam mit drei Mitstreitern als der erste im neu errichteten Ruhrbistum Essen von Bischof Franz Hengsbach zum Priester geweiht. Anschließend war Bbr. Potthoff als Kaplan in Essen, Duisburg und Oberhausen tätig, bis er in den Schuldienst an die Bergberufsschule in Essen-Ost wechselte. Mit dem Zechensterben ging er vor knapp 40 Jahren als Berufsschullehrer an das heutige Eduard-Spranger-Berufskolleg in Gelsenkirchen-Buer. „Lehrer zu sein, war mir auf den Leib geschnitten“, beschrieb Potthoff am 26. Februar in der WAZ die Freude an seiner Berufung. Über 2500 Schülerinnen und Schüler unterrichtete er und hat sie seelsorgerisch begleitet. Seine Motive: „Wissen vermitteln und den Blick für die Kultur und die weite Welt öffnen.“

Der seit 1993 pensionierte Oberstudienrat ist seit 1969 in der Schalker St. Antonius-Kirche als Subsidiar tätig. Bis heute übernimmt er seelsorgerische Tätigkeiten in der Pfarrei, liest auch an Wochenenden oder Feiertagen die Messe und gilt als mitreißender Prediger, wie Bbr. Werner Holthoff vom Gelsenkirchener UNITAS-Zirkel berichtet. Besonders aktiv setzte sich Potthoff auf Bistumsebene ein: 26 Jahre lang war er Diözesanpräses des Verbands der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). Vier Abordnungen waren auch zur Festmesse in Schalke gekommen. Regelmäßig besuchte er auch den früher aktiveren UNITAS-Zirkel in Gelsenkirchen.

„Man muss überzeugt sein von dem, was man erzählt, wenn man Erfahrungen weitergeben will und das Feuer überspringen soll“, zitierte ihn die WAZ. Dass dies geschehen ist, bescheinigten ihm neben vielen Weggefährten auch Propst Wilhelm Zimmermann und Propst Manfred Paas. „Der Dank gebührt dir dafür, dass du in Kirche, Schule und Seelsorge Gott transparent gemacht hast“, so Paas in der Festmesse.

CB

 

Heiligjahr-Priester für Bottrop
Bbr. Norbert Linden bald Pastor in Fuhlenbrock

Vikar N. LindenBischof Felix Genn hat Bbr. Nobert Linden, Vikar an St. Dionysius Borbeck, zum 1. Mai 2008 zum Pastor von St. Ludgerus in Bottrop ernannt. Norbert verlässt die Borbecker Pfarrgemeinde St. Dionysius nach knapp vierjähriger Tätigkeit.

Seine neue Gemeinde wurde durch die Bistumsreform aus den beiden selbständigen Gemeinden St. Ludgerus und St. Bonifatius gebildet. St. Ludgerus zählt rund 8.700 Gemeindemitgliedern und ist seit der Fusion eine von vier Gemeinden der Pfarrei St. Cyriakus. Die beiden jetzigen Pastöre Tillmann und Berger, beide mittlerweile 71 Jahre, hatten den Bischof um den Ruhestand gebeten. Über 25 Jahre wirkten sie im Ortsteil Fuhlenbrock.

Norbert Linden, geboren 1969 in Essen, gemeinsam mit Bbr. Helmut Wiechmann zum Priester geweiht am 9. Juni im Heiligen Jahr 2000 in der Münsterkirche zu Essen, war anschließend bis Ende August 2000 Kaplan zur Aushilfe an der Pfarrgemeinde Hl. Familie in Bochum-Weitmar. Ab September 2000 bis Ende Mai 2004 Kaplan an der Propstei St. Ludgerus in Essen-Werden, kam er zum 1. Juni 2004 als Vikar nach St. Dionysius Essen-Borbeck. In der Vakanzzeit nach der Ernennung von Pfarrer Otmar Vieth zum Dompropst bis zum Pfarrerwechsel zu Dr. Jürgen Cleve leitete er bis Ende Mai 2005 die Borbecker Mutterpfarre und St. Maria Immaculata als Vicarius oeconomus.

„Es war eine sehr schöne Zeit, in der ich mit Ihnen und Euch gemeinsam auf dem Weg sein durfte. Jetzt führt mich mein weiterer Weg über den Rhein-Herne-Kanal in den Nordwesten Bottrops, in eine Gegend, die für mich "Neuland" bedeutet“, schrieb Norbert im Pfarrbrief vom 27. Januar. Mit seiner Versetzung nach Bottrop endet für Bundesbruder Norbert Linden eine knapp vierjährige Tätigkeit in Borbeck, aus der neben seinem Einsatz in der Jugendarbeit und als Präses der Kolpingsfamilie Borbeck nicht nur die von ihm angeregten und organisierten gemeinsamen Wallfahrten mit der Pfarrgemeinde St. Ludgerus Essen-Werden in Erinnerung bleiben. In den Begegnungen im Rahmen des Weltjugendtages und bei mehreren geistlichen Gesprächsabenden mit der Aktivitas zeigte er auch seine Verbundenheit mit der neu in der Pfarrgemeinde aktiven UNITAS Ruhrania. Aufgrund seiner Verdienste hatte sie ihm im Mai 2007 zur ersten Europa-Kneipe des Studentenvereins die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Und noch vor seinem Wechsel nach Bottrop wollen ihn die Aktiven noch einmal "heimsuchen".

Aus seiner zukünftigen Gemeinde ist inzwischen Georg Giegel als Pastoralreferent nach St. Dionysius gewechselt. Nach über 10-jähriger Tätigkeit in St. Ludgerus trat er zum 1. Februar seine Stelle in der Pfarrgemeinde und am Gymnasium Borbeck an.

 



24. Februar 2008
St. Dionysius ist Großpfarrei

Festliche Messe zur Errichtung mit Weihbischof Franz Vorrath

BORBECK. Mit einem festlichen Pontikalamt wurde heute die rechtlich zum 1. Februar bereits begründete Großpfarrei St. Dionysius ins Leben gerufen. Der Essener Weihbischof Franz Vorrath (Bild links: Bistum Essen) feierte um 16.00 Uhr in der bis auf den letzten Platz gefüllten Dionysiuskirche die Heilige Messe, anschließend waren alle Pfarrangehörigen, Verbände und Gruppen zur Begegnung mit buntem Programm in der Aula und den Räumen des Don Bosco Gymnasiums an der Theodor-Hartz-Straße eingeladen.

Mit Vertretungen von Ehrengarden, KAB, Kolping, DPSG, KJG, kfd und anderen Verbänden trat auch die UNITAS Ruhrania mit ihrer Delegation und der Ludgerus-Fahne an. Bei der zweistündigen Messe unter dem Leitwort „Alle meine Quellen entspringen in Dir“ vertraten die Bundesbrüder Sebastian Sasse, Roderich Oberstehöhfeld und Philipp Böcker die Borbecker katholische Studentenschaft. Sie nutzten im Anschluss an den Gottesdienst die Gelegenheit, Weihbischof Franz Vorrath zu begrüßen und trafen auch mit dem Dompropst, Essener Stadtdechanten und früheren Borbecker Pfarrer Otmar Vieth zusammen. Herzlich eingeladen zur feierlichen Hauseröffnung am Wochenende 31. Mai/1. Juni, zückte er sogleich seinen vollen Terminkalender. Natürlich wird eine offizielle Einladung noch folgen. Schön, dass auch eine ganze Reihe Alte Herren am Sonntagnachmittag dabei waren.

Die traditionsreiche Borbecker Urpfarre St. Dionysius wurde mit diesem Rechtsakt nicht gelöscht, vielmehr wurden andere Gemeinden in sie inkorporiert. Seit Anfang Februar bildet sie mit den Gemeinden St. Michael, St. Thomas Morus, St. Maria Rosenkranz, St. Fronleichnam, St. Johannes Bosco und der in Vogelheim ansässigen Gemeinde der in Essen lebenden kroatischen Katholiken die neue Großpfarre St. Dionysius. Sie zählt nun 23.268 Katholiken.

Die zweite Borbecker Großpfarre St. Josef in Frintrop besteht aus den Teilgemeinden St. Antonius Abbas mit der Filialkirche St. Franziskus, St. Josef und St. Paulus. In diesem Gebiet leben 20.540 Katholiken. Die Gotteshäuser der bisherigen Pfarrgemeinden Herz Jesu und St. Hermann-Josef sind von Bischof Felix Genn zu sogenannten "weiteren Kirchen" erklärt worden. Sie erhalten vom Bistum keine Finanzmittel mehr und werden damit aufgegeben. Leitende Pfarrer werden Dr. Jürgen Cleve für St. Dionysius und Wolfgang Haberla für St. Josef. Beide sind zugleich Pastor ihrer Teilgemeinde und bilden mit den Pastören der anderen Teilgemeinden und den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern das Seelsorgeteam der jeweiligen Großpfarrei.

Im Rahmen der umfassenden Strukturreform im Bistum Essen wurden damit aus 58 katholischen Pfarreien - vor gut zehn Jahren waren es noch 79 - mittlerweile zehn Großgemeinden mit Mitgliedszahlen zwischen gut 16.000 und knapp 33.000 Katholiken gebildet. 24 von 80 Essener katholischen Kirchen werden im Zuge des Reformprozesses aufgegeben. Eine Groß-Pfarrei besteht jetzt aus mehreren Gemeinden, in denen nach Wunsch des Bischofs jeweils zukünftig ein Pastor oder anderer Seelsorger beheimatet ist. Bisher haben fünf der aufgegebenen Kirchen eine neue Nutzung: St. Martin in Rüttenscheid ist Altenheim, St. Peter im Nordviertel wird zur Pflegeschule, St. Albertus Magnus in Katernberg der Chaldäischen Gemeinde, St. Stephanus in Holsterhausen der Serbisch-Orthodoxen Gemeinde als Heimat dienen. In Borbeck war bereits im Dezember 2007 die Kirche St. Maria Immaculata außer Dienst gestellt und der russisch-orthodoxen Gemeinde zur Nutzung übergeben worden. Für acht andere Kirchen liegen Pläne vor.


 

23. Februar 2008
UNITAS-Zentrum wird am 31. Mai eingeweiht
Im Plan: „Grand Opening“ an der Ruhr

ESSEN-BORBECK. Das Samstagsfrühstück auf dem Haus könnte fast zur Tradition werden: Die Beratungen, zu denen der designierte Senior des Sommersemesters, Bbr. Rüdiger Duckheim, am 23. Februar eingeladen hatten, galten vor allem der Planung des kommenden Semesters. Schwerpunkt war das am Wochenende 31.Mai/1.Juni geplante Einweihungsfest für das Studentenhaus. Mit Haussenior Daniel Muschellik, Aktiven, Bbr. Nikolaus Mantel und CB vom Hausbauverein kamen aber auch praktische Vermietungsfragen und Termine zur Abnahme der freiwerdenden Zimmer zur Sprache. (...) hier MEHR.

 

20. Februar 2008
"Borbeck Night of the Proms"

BORBECK. Rätselhafte Lichter am Mittwochabend im Erdgeschoss des UNITAS-Hauses an der Flurstraße: Bei näherem Hinsehen eine veritable kleine private Baustellenfeier. Eingeladen von den zukünftigen Pächtern, steckten auch die Bundesbrüder mal die Nase durch die Stahltüre. Um festzustellen, dass eigentlich alles schon fertig ist. Wenn man den Rest einfach wegließe … (...) hier MEHR.

 

19.Februar 2008
Noch eine Theke ….

BORBECK. Die Dinge nehmen weiter Formen an: Am Dienstagmorgen stand sogar schon eine „Probetheke“ für eine kleine Baustellenfestlichkeit im Gesellschaftszimmer des Erdgeschosses. Und damit alles gängig ist, gingen die Arbeiten auch im Sanitärbereich weiter. Die Räume präsentierten sich nach dem Wochenende bereits fast fertig gefliest. Horizontal angebracht, ergeben die weißen Scherben schon einen ganz anderen Raumeindruck. Vor allem aber werden derzeit bereits die Elemente für die große Theke im Schankraum eingepasst. Die Kernbohrung zum Kühlraum im Keller ist gemacht und die Heizungsbauer sind zugange.(...) hier MEHR.

 

16. Februar 2008
Fliesen, Kühlschrank und ein letztes Frühstück

BORBECK. In diesen Tagen kommen harte Fakten an die Wand: Im Bereich der Sanitäranlagen des Erdgeschosses wachsen die Flächen mit großformatigen Fliesen. An die Wände kommen einfache weiße Fliesen, die waagerecht angebracht werden, ein natursteinartiger Belag wird den Boden zieren. Das ergab eine Hausbegehung am Samstagvormittag. (...) hier MEHR.

 

13. Februar 2008
„Armenien - Das erste christliche Land“
Wissenschaftliche Sitzung beim UNITAS-Zirkel Essen

ESSEN. Eine spannende Region der Geschichte und Kultur präsentierte am Mittwochabend Bbr. Gregor Heinrichs beim UNITAS-Zirkeltreffen. Gut 20 Mitglieder hatten sich zur Wissenschaftlichen Sitzung im „Istra“, Essen-Rüttenscheid, eingefunden und verfolgten die mit vielen Bildern illustrierte Entwicklung des Staates, der maßgeblich christlich geprägt ist.

Die 1991 selbständig gewordene ehemalige Sowjetrepublik Armenien mit seiner Hauptstadt Eriwan zählt heute rund 3 Millionen Einwohner. Das Territorium ist ein ausgeprägtes Gebirgsland und liegt unweit des biblischen Ararat in einer stark erdbebengefährdeten Region. Seine Ursprünge liegen geografisch zwischen den drei Seen Sewansee, Vansee und Urmia-See im Dreiländereck Iran, Türkei und den ehemals sowjetischen Staaten. Die eigene Sprache Armenisch wird weltweit von etwa 7 Millionen Menschen gesprochen. Für sie entwickelte Anfang des 5. Jahrhunderts der Mönch Mesrop Maschtoz ein eigenes Alphabet, das Grundlage für die nationalen Sprache und Kultur wurde. Armenien, in dem heute fast 95 Prozent der Bevölkerung der Armenischen Apostolischen Kirche angehören, erhob im Jahr 301 als erstes Land der Welt das Christentum zur Staatsreligion. Es spielt eine zentrale Rolle für die armenische Identität. Dies spiegelt sich auch in der Kunst wider, wie Bbr. Heinrichs insbesondere mit vielen Bildern charakteristischer Kirchenbauten zeigte.

Lange Geschichte: Von den Persern bis zum Völkermord

In persischer Zeit um 521 v. Chr. erstmals erwähnt, wurde Armenien von den Persern beherrscht, kam mit Alexander dem Großen unter hellenistischen und später unter römischen Einfluss. Im 6. Jahrhundert eines der Hauptkampfgebiete zwischen dem Byzantinischen Reich, wechselte die Oberhoheit in Großarmenien mehrfach zwischen Byzanz und arabischen Stämmen, die um 700 eine dauerhafte Herrschaft errichteten. Das wiedererstarkte armenische Königreich ging in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhundert unter, wurde schließlich Teil des Osmanischen Reiches und genoss eine gewisse Autonomie. In mehreren Kriegen mit Russland kam schließlich der östliche Teil Armeniens im 19. Jahrhundert unter Oberhoheit des Russischen Reiches. Wie Bbr. Gregor Heinrichs darstellte, begann die 1908 an die Macht gekommene nationalistisch orientierte jungtürkische Bewegung um Talaat Pascha um 1915 die Verhaftung und Deportation armenischer Intellektueller und leitete einen Völkermord an den Armeniern ein. Bis 1917 kamen bei den größten Massakern und Todesmärschen bis zu etwa 1,5 Millionen Armenier um, vielfach beschrieben auch von Augenzeugen aus westlichen Staaten. Eine Kommission des osmanischen Innenministers bezifferte 1919 die Zahl der armenischen Opfer auf 800.000. Eine 1920 beschlossene Unabhängigkeit Armeniens trat nie in Kraft, General Kemal Atatürk leugnete die Existenz des kurdischen und des armenischen Volkes. Die Türkei und Sowjetrussland teilten Armenien unter sich auf. Der weitaus größte Teil des historischen Siedlungsgebietes der Armenier blieb unter türkischer Herrschaft, 1991 benannte sich die Armenische SSR in Republik Armenien um und erklärte sich unabhängig.

Hunderttausende Armenier, die den Völkermord überlebten, emigrierten - vor allem in den Libanon, nach Frankreich und in die Vereinigten Staaten. Spätere türkische Regierungen ließen den Begriff Völkermord nicht gelten und stellten die Ermordungen als Folgen von Kriegshandlungen dar. Während andere westeuropäische Staaten auf eine Verurteilung des Völkermordes drängten, unterstützte die deutsche Regierung die Position der türkischen Führung, auch die deutsche Mitverantwortung und Mitschuld am Völkermord an den Armeniern wurde lange vertuscht. Viele Staaten heute bewerten die Vernichtung der Armenier durch den osmanischen Staat als Genozid, das Europäische Parlament erklärte die Anerkennung des Völkermordes durch den heutigen türkischen Staat zu einer Voraussetzung des EU-Beitritts der Türkei. Ein bis heute virulentes Thema, wie auch die Diskussion im Anschluss an den Vortrag herausstellte. Angesichts der politischen Verhältnisse und Entwicklungen in der Türkei kommt ihm eine neue Bedeutung zu. Zur Sprache kamen etwa Fragen zu unterschiedlichen kulturellen Prägungen und zum Verständnis von Integration und Assimilation, wie sie derzeit die Debatte beherrschen. Bbr. Gregor Heinrichs, selbst Mitglied der Deutsch-Armenischen Gesellschaft, hat mit diesem Abend auf einen interessanten Aspekt hingewiesen.

 

8. Februar 2008
Semester-Ex mit Black Panther 
Gras im Glas, Biertaufe und Abschied nach Moskau

BORBECK. Wer auf alles gefasst war, kam am Samstag, 9. Februar, auf seine Kosten: Einen solchen Semester-Ex kann es nur einmal geben. Jedenfalls wird es ihn in dieser Form kaum je gegeben haben. Denn was zum Semesterabschluss nach der gemeinsamen Messe in St. Dionysius auf dem Haus überraschend als spontane Irrationalität begann, kleidete sich hurtig in eine veritable basiswissenschaftliche Beschäftigung mit dem osteuropäischen Dopingmittel Nummer 1. Zu dem in aller Heimlichkeit präparierten Thema „Was Sie immer schon über Wodka wissen wollten und wahrscheinlich gar nicht alles behalten werden“ ließ der bestens aufgelegte Hauptprotagonist des Abends, Bundesbruder Karol Rawski, keine Fragen offen.

Ob der polnische „Wisent“ mit echtem Büffelgras, „Russisch Standard“ oder „Smirnoff“ - und noch diverse andere Sorten: Zwischen den  einzelnen Verkostungsproben schmuggelte sich kaum noch eines der ortsüblichen Getränke in den flotten Fortgang des völkerkundlich hochrelevanten Ereignisses. Wohl kamen aber „commentgemäß“ jede Menge Schmalzbrote und anderes zum Zuge - weil es einfach dazugehöre, wie Karol durch lebenspralle Schilderung seiner Erlebnisse als Lehrer, Archäologe und Klassenfeind zwischen Kreml und Kasachstan unterstrich. Kein Schluck ohne Toast: Doch um zünftige Trinksprüche war keiner verlegen. Und da recht kräftig auf das Haus, die Unitas, die Damen, die Gesundheit und vieles andere das Glas erhoben wurde, wird man vor der Zukunft ganz allgemein wohl kaum bange sein müssen.

Der „Held aus Siegen“ und hohe Referent des Abends selbst überzeugte wie gewohnt durch elegante Erscheinung, textsicheren Auftritt, korrekte Beugung vielfältiger Idiome und unkonventionelle Verhandlungsführung. Das kürzeste Offiz in der Geschichte, eine in die erste und letzte Strophe des Bundesliedes geklemmte frei gehaltene Prinzipienrede mit knappen, ernst gemeinten Zuspitzungen, fand seine Fortsetzung in einem tastentechnisch von Bbr. Christoph Weyer assistierten Inoffiz. In munterem deutsch-polnisch-russischen Galopp ging die komplett entstalinisierte multiliterale Völkerverständigung schließlich mit einer von Bbr. Richie Duckheim präsidierten Biertaufe auf die Zielgerade: Wer in Diskotheken Ballettkaiser Nurejew in den Schatten stellt, hat sich den Namen „Panther“ mehr als verdient. Taufkerze, Tablett und Taufkleid waren schnell besorgt. Dass dafür bei den Ruhranen gleich immer das beste Hemd desjenigen herhalten muss, der wie Sebastian Sasse diesmal Pate wird, bleibt zwar unverständlich, ist aber egal. Denn wie gesagt: Erscheinungen haben nichts Bleibendes. Und solange nicht andere Fotos das Gegenteil beweisen, wird alles wohl so oder so ungefähr gewesen sein.

Mit einer Träne im Knopfloch reist der hohe Fuxmajor des Sommers 2008 zwar nun zunächst für drei Monate wieder einmal für ethnographische Recherchen und Studien in Putins Reich. Seine ebenso sentimental veranlagten Bundesbrüder aber wissen: Der Panther kommt wieder. Und wer bereits eine ähnlich verlaufende Promotionskneipe am östlichen Himmel dämmern sieht, dem sei jetzt schon mannhaft zugerufen: Fürchtet Euch nicht!

 

3. Februar 2008
Unitarischer Himmel über Bayern
UNITAS bei der Amtseinführung von Bbr. Erzbischof Reinhard Marx in München

MÜNCHEN. „Gott mit Dir, Du Land der Bayern!“ - pünktlich zur Bayernhymne riss am Samstag, 2. Februar, nach dem festlichen Gottesdienst zur Amtseinführung der schneekalte Himmel auf und alle strahlten unter herrlichem Blau und Weiß in goldenem Sonnenschein um die Wette: Kirchenvertreter, Staatsregierung und Gläubige - mittendrin Reinhard Marx, der neue Erzbischof von München und Freising. Zur Ehrenbezeugung der Schützen aus Westfalen und Bayern angetreten waren auch 15 UNITAS-Abordnungen, dazu CV-Verbindungen und KV-Vereine. Doch die UNITAS Ruhrania ließ sich nicht nehmen, im Festzug vom Liebfrauendom zur Residenz sogar ganz an der Spitze aller studentischer Korporationen stolz ihre Fahne mit dem heiligen Ludgerus aus dem Bistum Essen voranzutragen.

Mehrere tausend Menschen hatten am Gottesdienst im Dom teilgenommen, der vom Bayerischen Fernsehen übertragen wurde. Unter den Ehrengästen waren mehr als 50 Kardinäle, Bischöfe, Äbte und Ordensobere, darunter die Kardinäle Joachim Meisner (Köln) und Christoph Schönborn (Wien). Dazu kamen Repräsentanten aus Ökumene und Politik wie der evangelisch-lutherische Landesbischof in Bayern, Johannes Friedrich, Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) und Landtagspräsident Alois Glück. Dem neuen Erzbischof von München-Freising übergab sein Vorgänger Kardinal Friedrich Wetter den Bischofsstab und begleitete ihn mit dem Apostolischen Nuntius, Erzbischof Jean-Claude Perisset, zur Kathedra. Reinhard Marx nahm erstmals auf dem Bischofsstuhl Platz und ergriff somit Besitz vom Erzbistum. Zuvor verlas Dompropst Weihbischof Engelbert Siebler die deutsche Übersetzung der päpstlichen Ernennungsurkunde für den 73. Nachfolger des heiligen Korbinian. Darin hieß es: «Weil Du, verehrter Bruder, die erforderlichen Fähigkeiten besitzt und als Bischof von Trier schon Erfahrung in der Leitung einer Diözese hast, wurdest Du für geeignet befunden, dieses Amt zu übernehmen und es fruchtbringend auszuüben.» Reinhard Marx erklärte in seiner ersten Predigt u.a., er freue sich, dass in der modernen Gesellschaft Religion und Glaube wieder stärker präsent seien. Allerdings sei das Suchen und Fragen der Menschen vielfältiger geworden. Die Kirche verstehe sich dabei als «Zeichen, Werkzeug und Instrument», damit den Menschen geholfen werde, Gott zu finden. Weil die Verkündigung des Evangeliums in die Mitte der Gesellschaft gehöre, müssten sich Bischof und Kirche «politisch und gesellschaftlich einmischen». (Bilder links: Bbr. Norbert Scherhag, Stuttgart)

Volksfest: "München im Sturm genommen"

Die dreitägigen Feierlichkeiten gerieten über weite Strecken zu einem bayerischen Volksfest. Doch nicht nur Trachtler und Blasmusik prägten die äußerlichen Feiern: Denn vor dem Hauptportal des Doms hatten nach der Messe neben Abordnungen der 47 bayerischen Gebirgsschützenkompanien auch mit Hellebarden bewaffnete Schützen aus der westfälischen Heimat von Reinhard Marx Aufstellung bezogen. Die Sankt Sebastianus-Schützenbruderschaft aus Geseke und der Paderborner Bürger-Schützenverein von 1831 machten den Festzug durch die bayerische Landeshauptstadt zu einem Akt praktischer Völkerverständigung. Und natürlich lag nahe, dass sich insbesondere die Unitarier aus NRW mit den Schützen immer wieder neu verbrüderten. "Unser Reinhard und wir haben München im Sturm genommen", erklärten sie selbstbewusst, ganz begeistert, dass ihr Protektor sie bereits wieder eingeladen hat. Und mancher einheimischer Zaungast versicherte - konfessionsübergreifend - den von der Ruhr in den Süden gestarteten Bundesbrüdern: "Do habts ihr uns aber a Super-Kardinal geschickt. Des ist ganz a netter."

Bernd Genser, Richie Duckheim, Karol Rawski, Philipp Böcker und Jens Hagenkötter war deutlich anzusehen: Auch sie waren froh und dankbar, dabei gewesen zu sein. Frühes Aufstehen, stundenlanges Stehen und Marschieren hatten sie geduldig und gut überstanden, die Farben der Ruhr-UNITAS und der Düsseldorfer UNITAS Rheinfranken bestens vertreten. Schon am Freitagabend waren sie nach der Anreise im „Augustiner“ an der Neuheuser Straße mit Vorortspräsident Johannes Günther, Verbandsgeschäftsführer Dieter Krüll, der HDB-Vorsitzenden Dr. Claudia Bellen, AHB-Vize Dr. Dr. Thomas Lohmann, und UNITAS-Delegationen von allen Breitengraden zusammengetroffen. Rund 40 Bundesbrüder und Freunde, unter ihnen der Geistliche Beirat Helmut Wiechmann, Christof, Maria, Andreas, Lu und Henrike Beckmann, stimmten sich hier auf das große Ereignis ein. Dies wird  nach vielen Gesprächen, Erlebnissen und der fröhlichen Bundesbrüderlichkeit der angerückten unitarischen Familie zweifellos allen noch lange in Erinnerung bleiben. Ständig angehalten von begeisterten Zaungästen, deren Fotos bald die Alben in allen möglichen Erdteilen schmücken, waren auch die Ruhranen Teil eines herausragenden Tages, bei dem sie vor allem im Chor der Liebfrauenkirche ganz nah am Geschehen sein konnten, um Ihrem Bundesbruder Reinhard allen Segen für seine große Aufgabe zu wünschen.

 

29. Januar 2008
Das Team für den Sommer steht

BORBECK. Eine insgesamt positive Bilanz zum Wintersemester 2007/08 zog am Abend der Dechargierungs- und Wahlconvent. Unter dem Vorsitz von Senior Daniel Muschellik reflektierten die Bundesbrüder die Vorbereitung und den Verlauf der geplanten Veranstaltungen und entlasteten unter Leitung von Bbr. Pater Benedikt Kisters CSsR den Vorstand weitgehend „mit Dank und Anerkennung“. Auch die Vereinskasse schloss erstmals mit einem nennenswerten Plus. Mit Spannung erwartet worden war vor allem die Wahl des neuen Führungsteams im Sommersemester.

Hier gab es ein eindeutiges Votum: Nächster Senior im Sommersemester ist „verdientermaßen“ der Alt-Internationale Bbr. Richie Duckheim au Oberhausen. Nach seiner Aufgabe als Senior der Düsseldorfer UNITAS Rheinfranken lockte ihn das mit einigen Höhepunkten gespickte anstehende Semester wieder in eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Heimat - zur großen Freude der Bundesbrüder an der Ruhr. Ihm zur Seite stehen als Fuxmajor Bbr. Karol Rawski, als Consenioren teilen sich Alt-Senior Daniel Muschellik und Fux Philipp Böcker das Amt, die Quaestorenpflichten übernimmt wieder Roderich Oberstehöhfeld und als Scriptor steht ebenfalls Philipp bereit. Damit ist das Team komplett.

Neue Zimmer zu vermieten

Mit einem Ausblick auf anstehende Termine und die Höhepunkte des Sommersemesters verbanden sich auch Fragen rund um das Haus: Zum 1. April stehen vier Zimmer für neue Mieter bereit, denn die beiden Mediziner Hendrik und Alexander wechseln in eine Wohnung in Uni-Nähe. Steffen setzt seine Studien noch bis Mai fort, Matthias kehrt nach Dresden zurück und Promotionskandidat Bbr. Karol wird mit einem Stipendium des Deutschen Historischen Instituts in Moskau ab dem 18. Februar bis 17. Mai nach Moskau gehen. Einem Zwischenstopp, zu dem er wieder nach Borbeck zurückkehrt, wird wunschgemäß ein weiterer Aufenthalt mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in der russischen Hauptstadt folgen. Gleichwohl hofft er, seine Aufgabe als FM im SS 2008 wahrnehmen zu können. Eine „vorsorgliche“ Spontankneipe zu einer Verabschiedung beim Semester-Extrunk am 9. Februar ist jetzt schon angedacht. Bei diesem Termin wird er auch sein neues Leibverhältnis mit Philipp Böcker offiziell bekannt geben, das die versammelten Bundesbrüder mit großem Applaus bedachten. Sein Vorgänger Sebastian Sasse, der ein glänzendes Magister-Examen ablegte, darf sich inzwischen auf eine Überraschung des Vereins freuen. Seine geplante Magister-Kneipe wird ihm Anerkennung seiner großen Verdienste um die Ruhrania von der Aktivitas zum Beginn des Sommerbetriebs dediziert.

Alt-Senior Daniel wird die Aufgabe des „Majordomus“ (Hausseniors) auch im folgenden Semester fortsetzen. Dabei wird sicher die von der Aktivitas beschlossene Hausordnung hilfreich sein, die eine von Bbr. Richie Duckheim auf Grundlage der Münsteraner UNITAS im Dondersheim e.V. erarbeitet hatte und heute vorstellte. Sie soll in Absprache mit dem Hausbauverein verbindliche Grundlagen für das sich seit diesem Winter entwickelnde Leben auf dem Haus im „UNITAS-Zentrum Ruhr“ geben.

München - wir kommen!

Die nächste offizielle Vereinsveranstaltung findet in München statt: Zur Amtseinführung von Bbr. Dr. Reinhard Marx als neuem Erzbischof in der bayerischen Landeshauptstadt werden sechs Bundesbrüder - trotz anstehender Prüfungen - am Freitagmorgen an die Isar fahren. Am Freitagabend ist für 20 Uhr ein erstes Treffen mit den unitarischen Bundesbrüdern anderer Delegationen im „Augustiner-Bräu“ in der Nähe des Marienplatzes angesetzt. Am Samstagmorgen heißt es zur festlichen Messe in der Liebfrauenkirche früh antreten. Anschließend geht es nach den Ehrenbezeugungen der Schützen aus Paderborn und aus Geseke bei Lippstadt sowie von Abordnungen der Bayerischen Gebirgsschützen in einem Festzug zur Residenz. Während sich dort die Prominenz aus Kirche, Politik und Gesellschaft trifft, müssen Schützen und Studenten aber nicht darben: Sie treffen sich im Anschluss an den Festzug im Hofbräuhaus. Dort werden auch die Bundesbrüder Gelegenheit haben, den neuen Erzbischof im Anschluss an den Festakt herzlich zu begrüßen. Denn diese Begegnung wird auch Bbr. Reinhard Marx nicht missen wollen. Für die UNITAS Ruhrania umso wichtiger: Denn ohne seinen mutmachenden und aktiven Einsatz als damaliger Direktor der Kommende in Dortmund wäre die Wiederbegründung der UNITAS an der Ruhr Anfang der 1990-er Jahre niemals zustande gekommen.

 

 

 

Zu den News aus dem Wintersemester 2007/08
Zu den News aus dem Sommersemester 2007
Zu den News aus dem Wintersemester 2006/07
Zu den NEWS aus dem Sommersemester 2006
Zu den NEWS aus dem Wintersemester 2005/06
Zu den NEWS aus dem Sommersemester 2005

 

 

+ + + KLICK + + + Hier Berichte von Ereignissen im Sommer/Wintersemester 2007/08 + + + KLICK + + +  

Wer macht´s im Sommer? Vorschau: Am Dienstag, 29. Januar, ist Decharge- und Wahlconvent

20. Januar 2008: Glänzender Festkommers setzt Maßstäbe. Ehrenschieber in Gold für den neuen AHV-Ehrenvorsitzenden 

19. Januar 2008: UNITAS solidarisch mit den Nokia-Arbeitern. Offener Brief

16. Januar 2008: Stellungnahme des UNITAS-Verbands zum abgesagten Besuch von Papst Benedikt XVI. in der römischen Universität "La Sapienza" 

09. Januar 2008: Glauben, Leben, Feiern - jeder ist gefragt. Neujahrsempfang thematisiert Bistumsjubiläum in Essen 

06. Januar 2008: Am 9. Januar: Neujahrsempfang auf dem Feldschlösschen. „50 Jahre Bistum Essen“ Thema bei Ruhr-UNITAS 

04. Januar 2008: Schwarz wie ein Bergmann kann man immer noch werden, wenn es um Reinigungsarbeiten auf dem Haus geht. 

03. Januar 2008: Gutes Neues Jahr 2008! / Terminvorschau Januar

03.Januar 2008: Programmgemäß: Der Hausputz an der Flurstraße 67 am Donnerstag

09.Januar 2008: "50 Jahre Bistum Essen - Wie kann es weiter gehen?" Thema beim Neujahrsempfang mit den UNITAS-Zirkeln der Ruhr-Region

03. Januar 2008: 97. Stiftungsfest des W.K.St.V. UNITAS Ruhrania und Vereinsfest zu Ehren des Hl. Thomas von Aquin am Samstag, 19. Januar.

24. Dezember 2008 Heiligabend 2007: Rundbrief an die Ruhranenfamilie

19. Dezember 2007: Geistlicher Impuls im Advent (3). Abendgespräch mit Bbr. Norbert Linden 

16. Dezember 2007: Erstes Vereinsfest Immaculata auf dem Haus. Kaiser Konstantin: Schlüsselfigur der Geschichte 

14. Dezember 2007: Interkorporatives Treffen von UV und CV. Gemeinsamer Offener Brief zu RTL2-Fernsehserie

14. Dezember 2007: Zweiter Adventsimpuls auf dem Haus. "Lebensstille" finden / Aufnahmeantrag

08. Dezember 2007: Letzte Messe: Abschied von „Imma“ am 8. Dezember 

08. Dezember 2007: Fuchs bewacht Maßnehmen für die Theke

01. Dezember 2007: Barbaraball: Schloss-Schwoof im Frack 

30. November 2007: Gott mit Dir im Land der Bayern! Bbr. Dr. Reinhard Marx neuer Erzbischof von München und Freising

28. November 2007: Advent: Den Weg bereiten. Pater Benedikts Impuls zu Johannes dem Täufer 

25.11.2007: Fundgrube Internetseite 

24. November 2007: Conventsaal unter dem Dach nimmt Gestalt an

24. November 2007: Samstag: Finish im Conventraum

18. Nov. 2007: Aktuelle Änderungen im Semesterprogramm

13. November 2007: Convent beschließt Sonderconvent. Tagesordnung wird am kommenden Dienstag fortgesetzt

11. November 2007: Am 13. November ist Convent 

11.November 2007: Jahrestag der Ermordung der Lübecker Märtyrer 

09. November 2007: „Mutter hübscher Töchter“: Bbr. Nikolaus Mantel zur Rolle von Latein 

08. November 2007: Gefragt: Unsere Homepage 

06. November 2007: Erfahrungen aus dem Reich der Mitte. 25 Gäste beim China-Abend auf dem Haus

05. November 2007: Am 6. November: Vortrag über China 

01. November 2007: Musik liegt in der Luft. Klavier ist da!

26. Oktober 2007: Akademische Lossprechungsfeier bei den Geisteswissenschaften an der Uni Duisburg-Essen

17. Oktober 2007: Handschlag an Lukas: Gastronomie im „Feldschlösschen“. Van Kranen & Fidorra planen Eröffnung für April 2008

14. Oktober 2007: Staubiger Semesterstart: Antrunk auf dem Haus

14. Oktober 2007: Am Sonntag Semesterstart auf dem Haus! 

13. Oktober 2007: Nachwuchs in der Ruhranenfamilie: Freude bei Bbr. Gössmann

03. Oktober 2007: Turbulente Tage im Haus 

28. September 2007: Heizung läuft / Laminatlegen am Samstag. Rundmail: Stand der Dinge 

23. September 2007: Sieben auf einen Streich: Neue Zimmer für Studenten an der Flurstraße 

21. September 2007: Ruhr-Aktive auf Fahrt nach Würzburg

17. September 2007: Bilanz: Arbeitseinsatz schöner Erfolg 

11. September 2007: Rock´n´Roll auf dem Haus. Gemeinsamer Arbeitseinsatz in den nächsten Tagen 

1. September 2007: Ruhrania will aufs Treppchen … 

27. August 2008: Gaudium magnum: Neuer Fux

25. August 2008: Programmvorschau für das Wintersemester

18. August 2008: NEU: unitas im Überblick 

14. August 2008: Wintersemester: Rahmendaten stehen. Zimmer auf dem Haus ab Oktober 

Wirtschaftsethik ist Leitthema. Vorschau: Aktiventag 2007 in Mannheim 23.-25. November

RÖMISCHE NOTIZEN: August-Stress im Staatssekretariat 

Baustelle Ruhrgebiet: UNITAS-Zentrum auf der Zielgerade. Verbandszeitschrift unitas 2/2007. 

02. August 2008: „Feldschlösschen macht große Fortschritte“. Artikel der BORBECKER NACHRICHTEN vom 2.8.2007. 

30. Juli 2007: UNITAS Ruhrania bei Salzburger Hochschulwochen vertreten

24. Juli 2007: Decharge- und Wahlconvent: Entscheidungen an „Christophorus“ 

22. Juli 2007: Gute Stimmung und gute Ergebnisse. Ruhranen-Klausur am Samstag, 21. Juli 2007 

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21. Juli 2007: Reminder / Klausurtagung am Samstag 

17. Juli 2007: Abbé Franz Stock: UV-Zirkelfahrt nach Neheim

13. Juli 2007: Selten schön ... – und teuer! / Dortmunder UNITAS-Krug bei E-Bay 

10. Juli 2007: Erste Veranstaltung auf dem UNITAS-Haus 

10. Juli 2007: Exkursion nach Neheim-Hüsten am 17. Juli 2007 

10. Juli 2007: „Nur was Du zu Fuß erwanderst …“ / Bbr. Bernd Genser berichtet über die Kapverden 

07. Juli 2007: Michelangelo gesucht / Bauerei im UNITAS-Zentrum an der Flurstraße geht weiter 

RUHRANEN-Programm im Juli 

Am 17. Juli 2007: Abbé Franz Stock - Anmeldung für Zirkel-Fahrt nach Neheim läuft

25. Juni 2007: In Münster starb unser Wiederbegründungsmitglied Bbr. Helmut Führer

22. Juni 2007: Putz & Schmutz: Alles fertig ... / Innenputz-Leute sind durch

21. Juni 2007: UNITAS im Radio / 160 Jahre lebendige Tradition 

20. Juni 2007: Flexibilität bleibt gefragt: Gesprächsabend im Kolpingraum 

Am 19. Juni 2007: Wissenschaftliche Sitzung „Die politische Rede“

15./16. Juni 2007: Besuch aus Würzburg und Diakonweihe in Herne

Am 14. Juni 2007: Es stand in den BORBECKER NACHRICHTEN / Bedenkzeit mit Bbr. Vikar Norbert Linden 

12. Juni 2007: Jugendzentrum in Venezuela feierlich eingeweiht / Christian Lopez Casanava war unser Mann in Caracas 

10. Juni 2007: Vereinsfest in Essen-Werden

08. Juni 2007: Glückwünsche: Von der Ruhr an den Rhein / „Mutter Salia“ feiert ihr 160-jähriges Bestehen

07. Juni 2007: Wissenschaftliche Sitzung über Adam Stegerwald ist verlegt 

06. Juni 2007: Glaube und Himmelfahrt / Vortrag von Bbr. Richard Laudage beim UNITAS-Zirkel Essen 

06. Juni: Heute ist „Norbert“ … 

05. Juni 2007: Nix geht verloren … / Alter Koffer mit Vereinsdevotionalien gefunden
05. Juni 2007: Wieder mal deutlich über 1.000 Klicks im Monat

29./30. Mai 2007: Ab jetzt: Fläche machen

27. Mai 2007: Froher Pfingsttag 2007 in „Imma“

21. Mai 2007: Klares Bekenntnis zu den christlichen Fundamenten Europas / W.K.St.V. UNITAS Ruhrania nach der Generalversammlung rundum zufrieden

21. Mai 2007: Pressemitteilung: Christliches Bekenntnis zu Europa / Votum der 130. Generalversammlung des UNITAS-Verbands in Trier

130. Generalversammlung des UNITAS-Verbands: TRIER: EUROPA IM BLICK / Ältester katholischer Studenten- und Akademikerverband Deutschlands feiert vom 17. bis 20. Mai 2007 in Trier

12. Mai 2007: Stahlenkranz-Madonna: Ein alter Leuchter für das Haus

11. Mai 2007: Ups ! - der Counter / Fast 10.500 Vistors haben sich inzwischen auf unsere Homepage verirrt

05. Mai 2007: Freude schöner Götterfunken / Deinde ego… - Europa-Kneipe ex

03. Mai 2007: Am Samstag: Europa-Kneipe

02. Mai 2007: Vortrag beim UNITAS-Zirkel Essen / Bbr. Heliosch berichtet über Entstehen und Botschaft der „Madonna von Stalingrad“

28. April 2007: Ereignisreicher Samstag: Das Kruzifix ist gestellt / Im Festanzug aufs Haus 

25. April 2007: Einstürzende Neubauten: Durchbrüche für die größeren Fenster im Veranstaltungsraum

24. April 2007: Samstag: Denkmalsetzung am 28. April / Neues Wahrzeichen für Borbeck

23. April 2007: Einst wird kommen der Tag / Dachdecker und Zimmerleute voll eingestiegen

22. April 2007: Bbr. Sebastian Sasse neuer Pressesprecher der AGV 

21. April 2007: BORBECK STELLT SICH QUER / Anti-Rechts-Protest mit buntem Fahnenmeer 

19. April 2007: Haus gut gerüstet: Convent beriet über Demo 

11. April 2007: Sommer 2007: Das neue Programm ist online

11. April 2007: Anfang kommender Woche: Gerüst kommt

Frohe Ostern 2007 allen Bundesgeschwistern und Freunden der UNITAS an der Ruhr!

05. April 2007: Von der Einsamkeit des Elektrikers/ Ziemlich zugig auf dem Haus

04. April 2007: Wieder 1000 Besucher im letzten Monat

02. April 2007: Europa-Resolution auf dem Weg / Ruhrania plädiert für eine Akzentuierung der europapolitischen Ausrichtung des UNITAS-Verbandes

29. März 2007: Neue Fenster: Mehr als Kosmetik ...

28. März 2007: Echt Pech / Ruhranen-Devotionalien ex! Ruhranen-Bierkrug bei Ebay

28. März 2007: Die „Causa Robert Schuman“ / Zur Seligsprechung fehlt ein anerkanntes Wunder

28. März 2007: Fenster drin: Gucken lohnt schon

27. März 2007: Angekommen / 36 neue Fenster im Haus

26. März 2007: Am Dienstag kommen die Fenster!

26. März 2007: Aktuelle UPDATES auf unserer EUROPA-Seite

25. März 2007: Semesterplanung / Am Sonntag ist Convent!

17. März 2007: Post aus USA: Freude in Chicago

17. März 2007: „Zimmermän"!“ - Ganze Arbeit geleistet / Im Dach entstand ein einziger großer Veranstaltungsraum

15. März 2007: Schwebende Lasten an der Flurstraße / Artikel in den BORBECKER NACHRICHTEN

14. März 2007: www.dionysius.de berichtet über Baufortschritte

14. März 2007: EUROPA-MANIFEST: Ruhrania ruft zur Unterschrift auf

12. März 2007: Neue Instanz in der Wissenschaftslandschaft / Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen gründen „Universitätsallianz Metropole Ruhr“

12. März 2007: Schwebende Lasten: Jetzt stimmt die Statik

10. März 2007: Wieder 1,5 Tonnen entsorgt / Aufräumaktion am Haus

07. März 2007: „Die Feier der Messe hat nur EIN Thema“ / Vortrag von Rüdiger Duckheim beim AHZ Essen

07. März 2007: Ruhranen-Homepage: Bald 8.000 Klicks

04. März 2007: Akademischer Bautrupp / Mit Volldampf an der Flurstraße

28. Februar 2007: EX-CONVENT: Wahlen & Debatten / Europa-Resolution beschlossen

25. Februar 2007: EUROPA-Update: Neues Material mit brandneuen Contents

16. Februar 2007: WANTED! / Finales Räumkommando im UNITAS-Haus am Samstag, 3. März 2007

07. Februar 2007: EUROPA-SPECIAL: Kontinentale UNITAS. Oder: Was geht uns die Zukunft Europas an?

02. Februar 2007: Netz-Bilanz und neue Seiten

 

+ + + KLICK + + + Hier Berichte von Ereignissen im Wintersemester 2006/07 + + + KLICK + + +

26.1.2007: Europa: Klares christliches Zeugnis ist gefragt. Weihbischof Grave beim 121. Stiftungsfest der K.E.St.V. Assindia

20.1.2007: 96. Stiftungsfest ex: Jetzt lasst uns Taten sehen …

15.1.2007: Treppe im Dach: Kompromiss gefunden  

10.1.2006: Convent hat getagt

+ Bbr. Pfr. i. R. Alois Ortmann  

3. Januar 2007: Gelungener Auftakt für 2007. Professor Scherer beim UNITAS-Neujahrsempfang  

3. Januar 2007: UNITAS-Neujahrsempfang in Borbeck  

29./30.12.2006: Pater Benedikt zu Besuch am Haus

Mehr als Folklore: GOD´S GOOD NEWS  

12.12.2006: Advent – keine einfache Übung. Geistlicher Gesprächsabend mit Vikar Norbert Linden  

12.12.: Neu beginnen im Advent: UNITAS-Treffen mit Vikar Norbert Linden  

10.12.: Ruhranen beim Vereinsfest in Dortmund 

9.12.: Roderich hustet: Back from China  

8. Dezember: Treffen von UNITAS  & CV-Zirkel "Kohle"

3.12.2006: Kein "Gang nach Canossa". Großer Aufmarsch beim Vereinsfest in Essen-Werden

31.11.2006: Gegen die Invasion der Stanniol-Willis. ACHTUNG: Nachgemachte Nikoläuse on tour!

Vereinsfest in Essen-Werden: Nächster Termin am 3.12.2006  

10.12.: Haus-Infos beim Vereinsfest in Dortmund 

Drei Veduten für das UNITAS-Haus: Wertvolle Ansichten aus Rom 

Barbara-Baller: Sportliche Schlossbesucher

25.November: Barbara-Ball im Schloss Borbeck: Schwungvolles Wochenende voraus

20.11.2006: Unitarier geben letztes Geleit für Bbr. Prof. Dr. Raymund Krisam

PEKING/BORBECK, 19. November. Neues aus Fernost

18. November: Jubiläumstreffen in Sprakel. Rekordbeteiligung und gute Laune

5.11.: Bierernste Sitzung mit Spencer. Alt-Bier-WS mit Verkostung 

Aktiventage in Eichstätt: "The pack is back": Ruhranen auf Tour. von Rüdiger Duckheim, X

Ruhranen beim Aktiventag  vom 10.-12. November 2006 in Eichstätt

9. November 2006: Erster Baulärm auf dem Haus

Den ganzen Faust im Kopf  

Geistlicher Beirat jetzt Kaplan in Altena

Am 8. November: Doktor Faustus beim UNITAS-Zirkel Essen

3./4. November: Ruhranen-Homepage: Satte 1000 Zugriffe in sechs Wochen!

Am 18.11.: 25. Ruhranentreffen in Sprakel

Der W.K.St.V. UNITAS Ruhrania vor Jubiläumstreffen  

Rgion West: Fußballturnier voraus

Von der Ruhr an den Main

BREAKING NEWS: Benedikt kommt ins Ruhrgebiet!!!

26.10.2006: Neues vom Haus:Phönix „Feldschlösschen“ steigt aus der Asche

25.10.2006: Bbr. Bischof Marx: Aufruf zur „Wiederentdeckung der Mitte des Glaubens“

25.10.2006: Ausgezeichnet: Weltoffene Universität Bochum. Begleitung und Service für Gastwissenschaftler  

19.Oktober: Gut getroffen! Neues aus Würzburg  

18.10.- News vom Haus: Die Handwerker kommen ....  

Jetzt Samstag:  Ausblick auf den offiziellen Semesterbeginn

12. Oktober: Es stand in der "BORBECKER" . . .

„Bologna-Prozess – Die Zukunft der Hochschulen ...?“ Programm des Aktiventags vom 10.-12. November 2006 in Eichstätt

Dienstag, 17. Oktober 2006:  Berufs-Info für Theologen

Neues PRESSE-ARCHIV: Was bislang geschah ....

10.10.2006: Erste Termine  und Veranstaltungen im Semesterprogramm

20.10.2006: Krasse Kirche e.V. präsentiert 8. ökumenischen Jugendgottesdienst in St. Dionysius in Borbeck

Roderich im Reich der Mitte: Hightech und deutsches Bier in Qingdao

29. September 2006: Zum Namenstag "Michael" auf dem Haus: Erneutes rätselhaftes Fundstück  

23. September 2006: Neue Zufallsentdeckung auf dem Haus: Zeitgeschichte auf einem Fetzen Papier

22.9.2006: Unitarischer Gruß aus China  

Das neue Programm ist online!

20.9.2006: 4000 visits: Kleine Ruhranen-Statistik

+ + + KLICK + + + Hier Berichte von Ereignissen im Sommersemester 2006 + + + KLICK + + +

Papstbesuch: Bundesbruder Christoph Kühn begleitet Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Bayern

PHOENIX mit rund 50 Stunden Berichterstattung

Entkernung an der Flurstraße: Kleine Zwischenbilanz am Haus

30. August: Programmhinweis, ARD:„Heil Hitler, das Schwein ist tot - Humor unterm Hakenkreuz“

Bbr. Pfarrer Joseph Müller, ein Martyrer des UNITAS-Verbandes im 20. Jahrhundert

Rezipierung am 25. August: Ferienkneipe mit gemischten Gefühlen

Convent hat getagt: Erste Daten für das Winterprogramm stehen 

25. August:  Ferienkneipe voraus

13. August: UNITAS aktiv beim Pfarrfest rund um den Kirchturm 

12. August: Alles klar zur Reanimation: Geistlicher Besuch am Haus 

10. August: Geheimnisvolle Botschaft auf dem Haus und Pfarrfest am 11.-13.8. voraus

9. August: Sportives Semester geht zu Ende: Finaler Abrisseinsatz voller Erfolg 

19. Juli: Studiengang "Abrisswissenschaften": Erste Prüfungsphase angelaufen 

Sommer 2006: Schöne Grüße aus dem Dreck!

16. Juli: Neuigkeiten aus dem Haus: „Anpacker“ gesucht

11. Juni: Zirkel und Ruhranen auf der Ruhr  - Vereinsfest in Essen-Werden bei Weltmeisterschafts-Wetter

7./14. Juni: Epikur, Stoa und akademische Skepsis: Vortrag "Gottesbilder in der Antike" am 7./14.6. 2006 

7. Juni: Wissenschaftliche Sitzung im "Istra" - Vortrag über Gottesbilder der Antike

2. Juni: „Pfingstnovene“ unter den Tisch geschlagen - Hoher Besuch auf dem Haus

1. Juni: Hoher Besuch auf dem Haus

28. Mai: 378. Große Borbecker Gottestracht

16./17. Mai: Geschäftiges Treiben am Feldschlösschen

27.Mai: "Große Borbecker Pfingstnovene"

17. Mai: Mittwochs-Treff auf dem Haus 

10. Mai: Nächster Mittwochs-Treff auf dem Haus

3. Mai: Borbecker zu Besuch in der Ewigen Stadt - Phänomenaler Besucherandrang in Rom

22. April 2006: „Ein historisches Datum“ - Besuch auf dem Ruhranen-Haus und wegweisende Beschlüsse

Nachwuchs im Badischen! Hallo - Peter August Gößmann!

Ostern 2006: Wort des Ehrenseniors

9. April: Palmsonntag - Aktive schmücken Möllhovenkreuz

MEINUNG / Zur Diskussion - Kasse machen mit Provokation: MTV – ein kalkuliertes Geschäft

8. April: Bbr. Dr. Meinolf Stoltenberg - die UNITAS trauert um einen verdienten Bundesbruder

7. April: Die „Schnittstelle“ von St. Dionysius - Dr. Jürgen Cleve wird Pfarrer der neu entstehenden Borbecker Großgemeinde 

2. April: Semesterstart - Auftakt mit Messe, Erinnerungen und Ausblick

5. März: Dechargeconvent  - Für die Gaststätte wird jetzt ein Pächter gesucht

18. Februar: Dann eben später ... - die Ex-Kneipe ist verschoben! 

16. Februar: Wissenschaftliche Sitzung - „Das Studium der Ostasienwissenschaften – Profile eines neuen Studienfachs“

12. Februar: Nach dem Convent - Das Team für den Sommer steht


+ + + KLICK + + + Hier Berichte von Ereignissen im Wintersemester 2005/06 + + + KLICK + + +

9. Februar 2006: Alltagstaugliches Philosophieren bei Wissenschaftlicher Sitzung "Die Wahrheit und ihre Dimensionen"

9. Februar 2006: AKTUELL +++ EINLADUNG: "Die Dimension des Wahrheitsbegriffs" - Thema der Wissenschaftlichen Sitzung

1. Februar 2006: Bbr. Karl-Adolf Loskant verstorben

28. Januar 2006: Christsein in der Politik - Andreas Schmidt MdB sprach beim 95. Stiftungsfest der UNITAS Ruhrania Bochum-Essen-Dortmund

"Studenten geben Borbeck Farbe", Artikel in den BORBECKER NACHRICHTEN vom 2. Februar 2006

Der Oberbürgermeister der Stadt Essen gratuliert zum 95. Stiftungsfest

1911-2006: 95. Stiftungsfest voraus - Gremiensitzung und Festkommers am Samstag, 28. Januar 2006, Festredner ist Andreas Schmidt MdB (CDU)

20. Januar 2006: Bbr. OStD Jörg Lahme wechselt in den Unruhestand

19. Januar 2006: Wissenschaftliche Sitzung zum Kirchenrecht - Pfr. Dr. Cleve zu Gast bei UNITAS Ruhrania  

Programmvorschau: Wissenschaftliche Sitzung am Donnerstag, 19.Januar, mit Diözesanrichter Dr. Jürgen Cleve zum Kirchenrecht (CIC)

12. Januar 2006: „Student sein ....“ – wozu dient das Studium?  - Lebhafte Podiumsdiskussion der UNITAS Ruhrania an der Universität Essen

4. Januar 2006: Neujahrsempfang - "Heraus mit der Sprache!": Vortrag von Bbr. Pfr. Alfons Riesener am 4. Januar

1. Januar 2006: Lange Silvesternacht: Gelungener Start ins Jahr 2006

24. Dezember 2005: Frohe Weihnachten von unseren WJT-Gästen aus Polen

22. Dezember 2005: Feuerzangenbowle auf dem UNITAS-Haus - Zum Kultstreifen soll der Zucker brennen ...

19. Dezember 2005: Authentische Erfahrungen aus dem Nahen Osten - Bbr. Dr. Baldur Hermans berichtete zur aktuellen Lage  

19. Dezember 2005: Vortrag von Dr. Baldur Hermans, Generalsekretär der CICS - Im Fokus: Die aktuelle Situation in den Ländern des Nahen Osten

13. Dezember 2005: Programm-Highlight voraus - "NETZWERKEN" - Praktische Karriereplanung für Studenten

8. Dezember 2005: Messe & Vortrag: Maria – Urbild der Kirche - Lokaler Abschluss für das Festjahr „150 Jahre UNITAS“

2. Dezember 2005: Silvesterorden für Bbr. Johannes Pfeiffer. Auszeichnung für ehemaligen Vorortsschriftführer der UNITAS Ruhrania

Christdemokrat der ersten Stunde - Zum Tod von Bbr. Dr. Franz Lenze (UNITAS Ruhrania)

24. November 2005 : Bbr. Dr. Paul Hoffacker, Alt-MdB,  75

26. November 2005: Traditioneller Barbara-Ball der „Kohle“ 2005: Sicher auf dem Ball-Parkett

18. November 2005: Wissenschaftliches Programm: Wintersemester kommt in Fahrt

17. November 2005: Studenten bitten zur Bowle (BORBECKER NACHRICHTEN)

10. November 2005: Weiterer Schritt im Seligsprechungsprozess für unsere Bundesbrüder Johannes Prassek und Eduard Müller. Erste Seligsprechungsphase für Lübecker Kapläne abgeschlossen

Bbr. Johannes Prassek: Von Spitzel verraten

 

+ + + KLICK + + + Hier Berichte von Ereignissen im WJT-Sommersemester 2005 + + + KLICK + + +

 

9. November 2005: WJT 2005 - The never ending story ... - Fröhliche Dankeschönfeier für WJT-Helfer auf dem Ruhranen-Haus

16. September 2005: "Pater unitatis Assindiae"  - Bbr. StD Martin Gewiese 70 Jahre

August 2005: „Der WJT war voll ok“, meldet UNITAS Ruhrania

26. Juni 2005: Priesterweihe für unseren Bundesbruder Fr. Benedikt Kisters

Pfingstmontag 2005: Essen: Feierliche Aufnahme in die Kirche 

23. April 2005: Heidelberg: Hochzeit auf dem Schloss

WORT DES GEISTLICHEN BEIRATS – BBR. KAPLAN HELMUT WIECHMANN, Aus: unitas 1/2005