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1.
September 2008
Das mit schwarzen Bändern an einer Stange befestigte violette Dreieckstuch zeigt auf der Bildseite einen in einem grünen Kreis nach links segelnden gestickten Dreimaster mit Segeln und vier Schilden in den Hansefarben weiß und rot an den Heckaufbauten. Er trägt die Unterschrift „LUBECE“. Um das zentrale Motiv herum findet sich die ebenfalls gestickte Aufschrift „LAT IU NICH / UMSMIETEN!“ („Lasst euch/Lass dich nicht umwerfen!“). Die Rückseite zeigt ein grünes Kreuz im Kreis.
EINLADUNG:
Besinnungs- und Begegnungswochenende
Schon seit längerem gab es im
Verband den Wunsch nach einem eher geistlichen, spirituellen Seminar im
kleinen Kreis – anders, als es zum Beispiel bei Aktiventagen möglich ist.
Gerne hat der Beirat für Kirchenfragen diese Idee aufgegriffen und lädt
zum Ende der Semesterferien auf die "Huysburg" in der Nähe von
Halberstadt/Sachsen-Anhalt ein. In dem 1080 entstandenen und 1972
wiederbegründeten, mit der Abtei St. Matthias in Trier verbundenen Priorat
betreiben seit einigen Jahren Benediktiner das „Ekkehard-Haus“ als
Tagungs- und Gästehaus (Benediktinerkloster Huysburg, OT Dingelstedt,
38838 Huy, Tel. (03 94 25) 961-300). Die Leitung dieses Wochenendes
zwischen dem AHB-/HDB-Tag in Stuttgart und der Unitas-Kreuzbergwallfahrt
in der Rhön liegt beim Geistlichen
Da nur 17 Betten (größtenteils in Doppelzimmern) zur Verfügung stehen, empfiehlt sich eine rasche Anmeldung bzw. schriftliche Bestätigung des bereits mündlich geäußerten Interesses an die Verbandsgeschäftsstelle (1.–7.9. nicht besetzt). Wenn Plätze frei bleiben, sind gerne auch Hohe Damen und Alte Herren zur aktiven Teilnahme eingeladen. Den Großteil der Kosten für das Seminar, Unterkunft und Verpflegung trägt der Verband, der Kostenbeitrag liegt für Aktive bei 10 für Hohe Damen und Alte Herren bei 25 Euro – wegen der Fahrtkosten sollten sich Aktive an ihren jeweiligen HDV/AHV, notfalls auch an die Verbandsgeschäftsstelle wenden. Beginn ist am Freitag um 18:30 Uhr mit dem Abendessen, Abschluss nach dem Mittagessen am Sonntag, 12:30 Uhr. Eine Wegbeschreibung findet sich auf www.huysburg.de, Bahnreisende kommen mit dem Linienbus in 17 Min. vom Bahnhof Halberstadt bis in die Nähe des Klosters oder können sich vorher an das Ekkehard-Haus wenden. Anmeldung zum Unitas-Besinnungswochenende für Bundesschwestern und Bundesbrüder bitte bis spätestens 18.9. senden an die UNITAS- Verbandsgeschäftsstelle, Aachener Str. 29, 41564 Kaarst, Fax 0 21 31 / 27 59 60, E-Mail: vgs@unitas.org (ANMELDUNG HIER ZUM DOWNLOAD). "Wir freuen uns auf ein ruhiges und dennoch fröhliches Wochenende in der Mitte Deutschlands mit euch!", so die Organisatoren.
Das
Managementhandwerk
Nach
den Befunden von Bbr. Schmidt, Mitarbeiter der Societät für
Unternehmensplanung (SUP) in Frankfurt, ist das Erfahrungswissen
erfolgreicher Führungskräfte komplex und individuenübergreifend
beschreibbar. Es habe eine Syntax entdeckt werden können, so der Autor:
„Aus diesem Grund ist das Managementhandwerk erlernbar.“ Kontakt
zum Autor und Bezugsquelle der Studie „Das Managementhandwerk,
Intuitionen erfolgreicher Führungskräfte“: Bbr. Marc Schmidt, Tel.
0171 4885374, E-Mail: Marc.Schmidt@sup-consultants.com.
24.August
2008 BORBECK.
Vom
„diolympischen Geist“ beim Borbecker Pfarrfest angesteckt zeigte sich
am Pfarrfestsonntag auch „Benni 17“, der Pudelschnauzer von Bbr.
Kaplan Helmut Wiechmann. In der Hoffnung auf ein Leckerli drehte der
listenreiche Schwarzpelz und bewährte Fußwärmer einige saubere Rollen
auf dem Dionysius-Kirchplatz – Haltungsnote 9,9. Da staunte auch Bbr.
Daniel Muschellik, der rund um den Kirchturm sein altes Revier
ablief.
22.
August 2008
Die
mit den jüngsten Teilnehmern begonnenen Wettbewerbe auf der zunehmend
unansehnlicheren Rasenfläche bereiteten für die älteren Mannschaften
das Feld: Schon die begeistert kickenden Minis wie die "Wilden
Kerle" hatten sich nichts
geschenkt; nicht nur der Strafraum verwandelte sich in ein einziges
Schlammfeld. Beherzt warfen sich die „Bad Boys Borbeck“,
Messdienerinnen und die den Pokal zuletzt erringenden Messdiener in die
aufgewühlte Kampfbahn – ein engagiertes
Getümmel mit sehenswerten Einzelleistungen. Erst um Mitternacht
schloss der Stand für die PS: Bbr. Richie Duckheim, seit dem begonnenen Schuljahr Lehrer an der Berufsschule Ost in Essen-Steele, gab am Abend offiziell zur Kenntnis, dass seine bei der Katholischen Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum eingereichte Diplomarbeit mit dem Titel „Maria – Mutter der Menschen und der Kirche“ mit der Note „Eins“ bewertet wurde. Näheres bei späterer Gelegenheit – und heftiges Gratulor!
22.
August 2008 ESSEN.
Hausbewohnerin Marta Papina, aus Stettin in Polen stammende Jurastudentin,
kehrte zum 22. August wieder in die Heimat zurück. „Es war eine schöne
Zeit in Essen. Das Wohnen in dem Studentenheim hat mir sehr gefallen, die
Bedingungen und die Atmosphäre hier sind wirklich toll und ich werde es
weiter empfehlen“, dankte sie für die sechswöchige Zeit im „Feldschlösschen“
an der Borbecker Flurstraße. Die Studentin der Rechtswissenschaft an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) hatte seit dem 12. Juli nach einem Studienaufenthalt in Straßburg ein Praktikum bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ-Mediengruppe) in Essen abgeleistet. In ihrer Freizeit erforschte sie per Rad die Umgebung bis in den Essener Süden und nahm auch an Veranstaltungen der UNITAS teil. Ihr Aufenthalt in Borbeck war eine schöne Gelegenheit, europäische Gastfreundschaft zu beweisen und wir wünschen ihr alles Beste!
20. August2008
Seit April wuchs das Verzeichnis von 2247 auf 2440 Dateien, die Gesamtgröße von 324 Mega-Bite auf inzwischen 395 MB. Sechs neue HTLML-Seiten kamen zu den 132 bestehenden hinzu und liefern ein umfangreiches Textarchiv, das mit zahlreichen Bildern illustriert ist. Umfangreich sind insbesondere der Dossier-Schwerpunkt „Europa“ mit mehreren Dutzend Einzelseiten und das über mehr als zwei Jahre geführte illustrierte „Bautagebuch“, das im Juni 2008 abgeschlossen wurde und rund 150 Druckseiten zählt. Zu den damals verzeichneten 1.500 Bildern (1032 jpg-Format und 466 im gif-Format) kamen rund 150 weitere hinzu (1109 jpgs / 537 gifs). Da den GIF-Bildern für animierte Bilder-Shows von bis zu 20 und mehr Einzelfotos weitaus mehr Fotos hinterlegt sind, erklärt sich ein Datenumfang von allein 267 MB in diesem Bereich. 24 pdf-Files, Slideshows/Filme und 8 Audio-Beiträge komplettieren den jetzigen Auftritt, dessen Archiv mit Meldungen und Berichten bis in die ersten, noch internetlosen Jahre der Ruhrania im Ruhrgebiet zurückgeht. Eine kurze Google-Recherche mit der Angabe „Unitas Ruhrania“ brachte im April 2008 noch 667 konkrete Verweise auf unsere Seiten, eine Zahl, die sich auf 724 erhöhte. Das Wort „Ruhrania“ schaffte es von 766 auf 924 Verlinkungen - alles ohne Features, die die Relevanz steigern könnten. Das soll allerdings bald geschehen: Mit einer übersichtlicheren Architektur und stärkeren Interaktivität sollen die bislang in Frontpage erstellten Seiten in diesem Jahr noch aktuellen Usancen angepasst werden - Newsletter, Bildergalerien, Gästebuch und andere Dienste inbegriffen. Dazu hat Bbr. Christoph Weyer, vom Aktivenconvent gewählter Internet-Beauftragter und designierter Senior, zusammen mit Consenior Philipp Böcker eine Versuchsversion aufgesetzt, die schon auf dem Verbandsserver implementiert ist. Das Datum für den Relaunch wird sich noch konkretisieren.
16.
August 2008
Im
Jubiläumsjahr des Ruhrbistums galt die offizielle Veranstaltung dem Gedenken
des Essener Stift- und Stadtgründers Altfrid von Hildesheim. Ihn stellte
in seinem Grußwort der Hildesheimer UNITAS-Zirkelvorsitzende Bbr. OStR Nico
Strube vor, der aus Anlass des Ereignisses mit seiner Gattin nach Essen
geeilt war - ebenfalls eine Premiere. Der ehemals bei UNITAS Göttingen
aktive Pädagoge charakterisierte den Bischof und Diplomaten mit Zitaten
aus einer niederdeutschen Chronik und verwies auf die vielfältigen
Beziehungen zwischen der traditionsreichen norddeutschen Bischofsstadt und
der von ihm begründeten Zelle der heutigen Ruhrmetropole. Herzliche Grußworte
sprachen der Aktivenvertreter der Region West, Bbr. Benedikt Gau (UNITAS
Rheinfranken Düsseldorf), der Essener Zirkelvorsitzende Bbr. Martin
Gewiese, Ehrensenior Dr. Christof Beckmann und Bbr. Norbert Breiderhoff für
den Borbecker CV-Zirkel „Kohle“. Insbesondere der der gut aufgelegte
Vorortspräsident Bbr. Schwedhelm (UNITAS Landshut Köln) zeigte sich
begeistert vom neuen UNITAS-Haus in Essen und wünschte der Ruhr-UNITAS
ein kräftiges Gedeihen. Mit dem scheidenden Senior Bbr. Rüdiger Duckheim
hatte zuvor die Örtlichkeiten für den im November geplanten Aktiventag
des Verbands besichtigt, dabei Schloss und Park in Borbeck besucht.
Prinzipienrede:
Werte verteidigen Bbr.
Karol Rawski, der in Kürze er für sein Promotionsprojekt zur Entwicklung
des sowjetischen Wissenschaftsbetriebs wieder für längere Zeit zu
Archivforschungen nach Moskau zurückkehren wird, lenkte in
seiner sehr persönlich formulierten und nachdenklich stimmenden
Prinzipienrede den Blick auf die jüngst aufgeflammten militärischen
Konflikte in
Georgien und im Südkaukasus. Der Rede des „Wanderers zwischen den
Welten“ war deutlich anzumerken, dass er sich nur schwer von seiner im
Ruhrgebiet gefundenen Heimat trennt. Nachdrücklich äußerte er seine
Sorge über die Entwicklungen und rief in Erinnerung, dass Verantwortung
und Haltung des Unitariers zu den Ereignissen und Verhältnissen an vielen
Orten der Erde in sehr direkter Weise herausgefordert sei. Kritisch sei zu
prüfen, was und wie etwa die Medien berichteten: „Wir vergessen oft, dass wir
in vieler Hinsicht auf einer Insel der Seligen leben“, unterstrich er
mit Blick auf die Rolle der Menschenrechte, auf rechtstaatliche oder
sozialpolitische Lage in anders geprägten Weltregionen. Menschenwürde,
Pressefreiheit, freie Meinungsäußerung und vieles mehr seien hohe Güter
der „westlichen Wertegemeinschaft“, die mit einem wachen Blick für
die deutlich spürbare Veränderungen geopolitischer Schwergewichte
offensiv zu verteidigen seien. Dass Karol seinen von merklichen Emotionen
getragenen Ausführungen nach der Deutschen Nationalhymne auch den
polnischen „Mazurek Dąbrowskiego“ anfügte, vermerkte die Corona
mit großem Respekt. Für
die letzten Aufrechten des Abends ging es bei ausführlichen Gesprächen
und hochmusikalisch bis in den frühen Morgen – Altfrid sei Dank. Zwei
neue Burschen zieren die Gemeinschaft und die Spannung vor dem kommenden
Wintersemester hält an. Ihrem Bundesbruder Karol wünschen die Ruhranen
für seine kommende Zeit in Moskau ein herzliches "Glückauf!".
Am 16. August: Festliche Altfrid-Kneipe in Essen
Um die Bestätigung der kirchlichen Feier des Festtages hatte vor genau 50 Jahren Bischof Dr. Franz Hengsbach, der erste Ruhrbischof des neu gegründeten Bistums, in Rom ersucht. Seit 1965 darf der Essener Stiftsgründer Hl. Altfrid (* um 800; † 15. August 874) offiziell als Heiliger verehrt werden. Eine Verehrung allerdings mit mehr als 1000-jähriger Tradition: Schon um das Jahr 1000 nämlich wurden an seinem Grab in der Essener Münsterkirche Wunder berichtet, auch die als heilkräftig angesehene Wirkung einer unweit gelegenen Quelle wurde seiner Fürbitte zugeschrieben. Die Verehrung blühte auf und im 13. Jahrhundert wurde ein gotischer Steinsarkophag für seine Gebeine geschaffen. Sein Jahresgedächtnis war das festlichste im Memorialdienst des Essener Stiftes, der Keimzelle der heutigen Stadt, obwohl Altfrid kein kanonisierter Heiliger war. Bis heute wird sein Fest am 16. August alljährlich mit festlichem Gottesdienst und der Aussetzung seines Reliquienschreines in der Münsterkirche zu Essen begangen. Altfrid: Diplomat und Friedensstifter - eine Person mit europäischer Bedeutung Der Spross mächtiger adeliger sächsischer Verwandtschaft genoss eine umfassende klösterliche Ausbildung und wirkte als Geistlicher an der Gründung mehrerer religiös verfasster Frauengemeinschaften wie in Lamspringe und Gandersheim mit. 845/47 erwarb er in Rom Reliquien der Heiligen Cosmas und Damian, rief mit seiner Familie auf dem Eigenbesitz Asthnide (heute Essen) am Hellweg ein Kanonissenstift ins Leben und ließ einen Kirchenbau errichten, dessen Grundriss noch heute von Lang- und Querhaus des Essener Münsters abgebildet wird. Der ostfränkische König Ludwig der Deutsche machte 851 bei Altfrids Wahl zum neuen Bischof von Hildesheim seinen Einfluss geltend: Geschildert als kluger und nüchterner Denker und mit begabter Redner, war der Bischof einer der engsten Ratgeber und enger Vertrauter des Königs. Für ihn war Altfrid in vielen diplomatischen Missionen unterwegs, vor allem ab 860 als einer der entscheidenden Unterhändler in den Machtkämpfen zwischen den Reichsteilen des zerfallenden Frankenreiches. Nach den jahrelangen Verhandlungen hatte Altfrid maßgeblichem Einfluss auf die Gestaltung des Vertrags von Meersen, mit dem am 9. August 870 Lothringen zwischen West- und Ostfrankenreich aufgeteilt wurde. Eine historische Figur mit europäischen Dimensionen also, geschätzt wegen seines Wirkens als Friedensstifter und als Festiger des kirchlichen Lebens.
870 legte
Alfrid am Fest von Cosmas und Damian den in Köln zu einer Synode
versammelten Bischöfen die Stiftungsurkunde des Essener Frauenstiftes zu
Bestätigung vor. 872 weihte Altfrid den Dom zu Hildesheim zu Ehren Mariens,
Cosmas und Damians, Cäcilias, von Valerians und Tiburtius. Er starb nach
dem Necrologium des Essener Stiftes am 15. August 874 und wurde seinem
Wunsch gemäß in der Essener Münsterkirche begraben. Das Altfrid-Grabmal
aus gotischer Zeit steht in der nach ihm benannten Ostkrypta. Die
Heiligen Cosmas und
Damian sind bis heute die Stadtpatrone von Essen, ihre Figuren zieren den
Eingang des Rathauses.
ESSEN-BORBECK. Mit einer spontanen, aber nicht weniger offiziellen Fidulität wurde am Sonntagabend auf dem UNITAS-Haus an der Flurstraße das Sommersemester unter den Tisch geschlagen. Das auf dem neubezogenen Haus erstmalige Einholen der Fahne setzte den Schlusspunkt „unter ein ereignisreiches und lebendiges Semester“, so der Präside der aus dem Ärmel geschüttelten Kneipe, Bbr. Sebastian Sasse. Zuvor hatten die Bundesbrüder gemeinsam die von Pater Marek gefeierte Abendmesse in St. Dionysius besucht, eine eigens gedruckte Tageskarte im Feldschlösschen „abgearbeitet“. Im ersten Teil des Abends war der Vorsitzende des Altherrenvereins, Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann im Conventssaal mit den Bundesbrüdern zusammengetroffen, bevor sich das überraschende, doch perfekt inszenierte Traditionsritual präparierte. In seiner frei gehaltenen Prinzipienrede erinnerte der Präside an die propria unitarischer Gemeinschaft: Virtus, scientia und amicitia seien keine abstrakten Begriffe, wenn sie gemeinsam gelebt würden, betonte Sebastian, der die gegenseitigen Bedingungen dieser Grundsätze auslegte. Eine Zusammenfassung, die zum besten gehört habe, was dazu seit langem gesagt worden sei, erklärte Xhc Christof Beckmann in seinem Grußwort. Auch die Bilanz des scheidenden Conseniors fiel gut aus: Daniel Muschellik rüstet sich für eine weitere „Spielzeit“ mit dem designierten XX Philipp Böcker und dem Senior des kommenden Semesters, Christoph Weyer. Er hatte mit den BbrBbr. Karol und Philipp am Vortag die Ex-Kneipe der UNITAS-Salia in Bonn besucht und schlug die Tasten bei der sangesfreudigen Veranstaltung unter dem Dach, die alles bot, was eine gute unitarische Kneipe braucht. Höhepunkt zweifellos im Inoffiz: Der mit Emphase vorgetragene berühmte Monolog aus dem Faust, Teil I, den Fbr. Heinrich Loosen vortrug. Jetzt freut sich die Ruhranen-Mannschaft auf eine erholsame vorlesungsfreie Zeit und auf ebenso ereignisreiche Tage im kommenden Semester. Für Samstag, 16. August, zeichnet sich ein Zwischenhöhepunkt ab: An diesem Tag soll am Abend eine Burschungskneipe dem Andenken an den Essener Stiftsgründer Altfrid gewidmet sein. Bbr. Karol Rawski wird bei dieser Gelegenheit zu seinem Forschungsaufenthalt nach Moskau verabschiedet.
16.
Juli 2008
Zum Einstieg für seinen einstündigen Vortrag wählte der Pastor an St. Ludgerus, Bottrop-Fuhlenbrock, das geschnitzte Altarbild von Gerhard Gröninger (*1582 Paderborn, † 1652 Münster) aus dem Westchor des Paulus-Doms in Münster. Mit Blick auf die Dramatik des zweimal in der Apostelgeschichte beschriebenen „Damaskus-Erlebnisses“ stellte Bbr. Linden die Frage, wie man zum Glauben kommt: Der in Tarus/Kilikien um das Jahr 8-10 n.Chr. in einer frommen jüdischen Familie geborene Saulus gehörte als streng religiöser Pharisäer zu den Verfolgern der frühen Christen. Er besaß das römische Bürgerrecht, beschrieb selbst seine plötzliche Hinwendung zu Christus und wandelte sich vom radikalen Gegner zum glühenden Missionar. Der Gründer zahlreicher Christengemeinden wurde auf seinen Missionsreisen mehrfach öffentlich ausgepeitscht und gesteinigt, er erlebte Schiffbruch und schließlich den Tod durch das Schwert unter Kaiser Nero in Rom. Sein Leiden für das Evangelium lasse sich nur mit Paulus Bekenntnis aus dem Galater-Brief verstehen, wo er „seinem Innersten Ausdruck verleiht“, zitierte Bbr. Linden die Predigt von Papst Benedikt XVI. zum Auftakt des Paulusjahres in Rom. Zum Fest Peter und Paul hatte dieser im gemeinsamen Gottesdienst mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios von Konstantinopel Paulus als „Licht für die Völker“ bezeichnet und an einen Schlüsselbegriff der paulinischen Theologie erinnert. „Glaube ist Liebe zu Christus“, fasste der Völkerapostel zusammen, radikaler noch „Leben ist Christus“, wie der Referent darstellte. Seinem informativen, aber auch
meditativen Vortrag schloss sich eine Diskussion zu den ökumenischen
Aspekten und Chancen im Paulusjahr an, auch zur Frage, warum der in vieler
Hinsicht „radikale“ Apostel eine nur beschränkte Popularität in der
Volksfrömmigkeit erreichte. Im Unterschied zu den anderen Gefährten Jesu
habe er am deutlichsten die Hinwendung zu den „Heiden“ und als
Intellektueller die öffentliche Auseinandersetzung mit der HINWEIS: Grundinformationen über Paulus, seine Schriften und Theologie auch Literatur- und Materialhinweise, liturgische Anregungen sowie Veranstaltungstermine und aktuelle Nachrichten finden sich auf einem von der Deutschen Bischofskonferenz zum Paulusjahr eingerichteten Internetportal unter www.dbk-paulusjahr.de.
13.
Juli 2008
Ein wenig schwer ist es allen doch zuletzt gefallen, Abschied zu nehmen: Matthieu war 2005 beim XX. Weltjugendtag in Wattenscheid-Höntrop zu Gast gewesen und hatte so bereits Ruhrgebietsluft geschnuppert. Einige Fahrten bis nach Hamburg machten ihn nun mit weiteren Orten in Deutschland bekannt. Vor allem aber setzte er sich bei den Arbeiten im letzten Bauabschnitt ungefragt und hilfsbereit ein, insbesondere bei Fragen der Elektrik und beim Anstrich. Besonders kamen ihm dabei seine technischen Fähigkeiten zugute. Interessiert war er auch an der ihm völlig fremden UNITAS und den Aktivitäten des deutschen Studentenvereins: An vielen Veranstaltungen hatte er gerne teilgenommen und war so zum festen Inventar „auf dem Haus“ geworden. Lange galt er als „l´homme sans lit“, aber er hat sich wohlgefühlt, wie er beim Abschied am Samstagnachmittag bekannte. Sein französisches Englisch brachte exotisches Flair in die „heiligen Hallen“ - zuletzt klappte es aber auch in Deutsch ganz prima. Für seine weiteren Pläne wünschen ihm die Bundesbrüder alles Gute! A bientot!
8.
Juli 2008
Zum Geistlichen Beirat der Aktivitas wählte der Convent Bbr. Pater Benedikt Kisters von den Redemptoristen in Bottrop-Kirchhellen, selbst mehrfacher Senior des Vereins. Wiederbegründungssenior und Vorgänger Bbr. Helmut Wiechmann hatte das Amt lange Jahre ausgefüllt, ist Vorsitzender des Altherrenvereins und zudem Geistlicher Beirat des UNITAS-Bundesverbandes. In diesen Wochen steckt er noch mitten im Umzug: Er trat als Mitglied des Pastoralteams an Liebfrauen in Duisburg zugleich seine neue Stelle als Seelsorger an den drei Krankenhäusern Vinzenz, Marien und Bethesda an. Ehrensenior bleibt Dr. Christof Beckmann bis zum nächsten CC im Januar 2009. Zu feierlichen Burschungen und offizieller Verabschiedung von FM Karol Rawski, der wieder für mehrere Monate nach Moskau gehen wird, ist für Samstag, 16. August, eine festliche Kneipe angesetzt. Sie soll im Jubiläumsjahr des Bistums Essen dem Hl. Altfrid, Gründer des Stiftes Essen, gewidmet sein. Dazu wird bereits jetzt herzlich eingeladen. Dass
nach dem Sommersemester eigentlich schon die Ferien „ausgebrochen“
sind, bewies die bei einem spontanen Fotoshooting festgehaltene muntere
Stimmung der Corona im Anschluss an die satzungsgemäßen Beratungen.
Mancher Cantus wurde zum Besten gegeben, auch der Vorsitzende des
UNITAS-Zirkels Essen, Bbr. Martin Gewiese, ließ sich nicht nehmen, vor
seinem Urlaub noch im UNITAS-Haus an der Flurstraße vorbeizuschauen. Highlight im WS 2008/09: Der UNITAS-Aktiventag im Revier Die Beratungen des Convents galten im Übrigen dem Stand der Bewerbungen für freie Zimmer zum Wintersemester und bereits feststehenden weiteren Terminen, so etwa der Teilnahme am Niederrhein-Kommers des KV am 8. November in Xanten. Insbesondere warf die Versammlung bereits den Blick auf den Aktiventag, zu dem inzwischen für 14.-16. November knapp 100 Übernachtungsplätze in Borbeck organisiert wurden. Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet werden anreisen und nach dem Wissenschaftsprogramm auch einen Besuch am Geburtshaus von Verbandesgründer Hermann Ludger Potthoff in Essen-Werden abstatten. Am Samstagabend soll ein festlicher Kommers in Schloss Borbeck steigen.
4.
Juli 2008
Auf der Reise zwischen Lemmer, Urk, Stavoren und Sneek gab es ein Zusammentreffen mit der „Moresgenootschap Ius Sanctus“ (ASV Taste), einer 1991 gegründeten königstreuen Studentenverbindung an der Universität Enschede, die zu ihrer jährlichen Plattbootfahrt in Langweer am Pier festgemacht hatte. Die aufgeschlossenen Burschen, in jedem Zustand mit perfekter Krawatte erkenntlich, berichteten von ihren Aktivitäten und gaben einen Einblick in das studentische Leben an niederländischen Hochschulen. Sie wurden beim Ablegen am folgenden Tag mit einem lautstarken unitarischen Cantus und mit auf Trompete gespielter Nationalhymne wieder geweckt. Fazit der gesamten Reise: Ein empfehlenswerter Törn und ein tolles Erlebnis - das wäre auch was für eine Aktivitas ....
29.
Juni 2008
Seit dem 9. Jahrhundert ist das Pallium eine Insignie der Erzbischöfe, die sie bei feierlichen Gottesdiensten über dem Messgewand tragen. In der Regel findet es sich auch im Erzbischöflichen Wappen. Bbr. Erzbischof Marx führt es direkt über seinem dem 2. Korintherbrief des Apostels Paulus entnommenen Wahlspruch „Ubi spiritus Domini ibi libertas – Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit“ (2 Kor 3,17). Der Papst-Gottesdienst mit der Verleihung des Palliums an neu ernannte Erzbischöfe wird vom Bayerischen Fernsehen von 9.20 bis ca. 12.25 Uhr direkt übertragen. Unter den neuen Erzbischöfen rangiert protokollarisch an erster Stelle der Oberhirte von Nairobi, John Njue, der bereits Kardinal ist. Ihm folgt an zweiter Stelle Fouad Twal als Patriarch von Jerusalem. Die übrige Reihenfolge ist chronologisch. Unter den Pallium-Empfängern sind auch zwei Erzbischöfe aus Russland, Paolo Pezzi, der Oberhirte aus Moskau, und sein nach Minsk versetzter Vorgänger Tadeusz Kondrusiewicz. Weiter sind darunter der Niederländer Willem Jacobus Eijk von Utrecht sowie zwei Slowaken: der für die Katholiken des byzantinischen Ritus zuständige Erzbischof Jan Babjak von Presov und Stanislav Zvolensky von Bratislava.
25. Juni 2008
Bbr. Rössler zeigte sich erfreut, bald wieder in heimatliche Gefilde zu wechseln: Der Referatsleiter mit Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium stammt aus Daun (Eifel) und studierte in Bonn und Freiburg Geschichte, Theologie und Philosophie. Aktiv seit Juni 1978 bei UNITAS Stolzenfels in Bonn, ging er zur Fortsetzung seines Studiums an die Universität Freiburg und war mit dem Vorort UNITAS Freiburg 1987/88 Vorortspräsident. Anschließend wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter des verstorbenen CDU-Bundestagsabgeordneten und früheren Wesselinger Bürgermeisters Alfons Müller (CDU), danach Referent für Arbeit und Soziales in der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Seit November 1992 ist Rössler Mitarbeiter des Landes Thüringen, zunächst zwei Jahre als Referatsleiter im Ministerium für Soziales und Gesundheit, dann etwa fünf Jahre Leiter des Büros des Präsidenten des Landtages. Seit knapp neun Jahren gehörte er wieder dem Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit an, in den vergangenen acht Jahren als Leiter des Referats „Familienpolitik“. Der neue Beigeordnete ist verheiratet und hat fünf Kinder. Am 4. Juni war er als Referent der Wissenschaftlichen Sitzung zum Thema Familienpolitik bei der gemeinsamen Veranstaltung von UNITAS Ruhrania und UNITAS-Zirkel Essen auf dem UNITAS-Haus in Borbeck zu Gast. (oben im Bild links mit Aktiven der Ruhrania: Sebastian Sasse, Karol Rawski und Senior Richie Duckheim)
25.
Juni 2008
Von
einer besonderen Beobachtung berichtet er bei einer Familienfeier in einem
Restaurant für „wichtige Personen“ aus der High Society der
chinesischen Provinzhauptstadt. Äußerlich unscheinbar - „aber von
innen... oh mein Gott“, schreibt er. Bei der Feier auf dem Dach sei
zwischen Bankchefs, hohen Stadtpolitikern und Polizeichefs ordentlich
aufgetischt worden. Zum ersten Mal habe er den 70-prozentigen Baijiu
(Weißalkohol) probiert und eine absolute Grenzerfahrung gemacht - mit
Tee. 250g guter Tee kosteten in China zwischen 30 und 100 Euro: „Ich
wusste, dass es auch teureren gibt und dass nach oben hin keine Grenze
gesetzt ist. Das die Chinesen das hier mit der Grenze nahezu wörtlich
nehmen, hätte ich nicht gedacht. Ich saß also mit einem sehr netten Mann
beim Tee und er lehrte mich, was ein guter Tee und was ein
schlechter Tee ist. Der gute Tee, den ich munter vor mich
hinschlürfte und der wirklich gut war, hatte einen Wert von 700.000
yuan - das sind umgerechnet knapp 70.000 Euro - und ich habe mich
nicht verschrieben. 250g kosten 70.000 Euro. Ich habe das erst etwas später
erfahren und habe mir das auf der Zunge zergehen lassen. Naja
es war lecker. Bis dann mal mit einer weiteren Geschichte aus China,
Martin.“
24. Juni 2008
Für Mitte Oktober stünde die Veröffentlichung
ausgewählter Kulturprojekte an, für die zahlreiche Bewerbungen aus der 53
Städte und Kommunen zählenden Trägerstruktur eingegangen seien.
Schwerpunkte der Planung seien bislang etwa das Thema „Kultur am
Fluss/Wege zum Wasser“ im Bereich der „Emscherinsel“, sie lägen im Bereich
der Autobahn A 40 und bei den „Folkwang-Atollen“ in der Ruhr. Medienkunst
werde im Gasometer präsentiert, doch bereite den Planern das
In der Stadt Essen als Hauptstadt des Projekts arbeite das installierte Kulturhauptstadtbüro mit Beirat und Arbeitsausschuss an der Optimierung des Marketings, der Entwicklung der touristischen Infrastruktur, der Information und Motivation und Einbeziehung der Bürgerschaft. Man wolle die Aktivitäten und Netzwerke nachhaltig vorantreiben, unterstrich die Ratsfrau: „Wir brauchen mehr Kultur für alle und Kultur ist Stadtentwicklung.“ Kultur sei Ausdruck und Aufgabe der gesamten Bürgergesellschaft. Dies müsse auch die Stadtteile erreichen, antwortete sie auf kritische Nachfragen zur Rolle der Bezirke. In diesem Zusammenhang bestanden Diskutanten auch auf einer deutlicheren Herausstellung der europäischen Komponente. „Die UNITAS hatte Recht, dass sie seinerzeit die Benennung der Universität nach Robert Schuman forderte“, hieß es etwa. Auch zu möglichen Formen der Darstellung des im Mittelpunkt der Bewerbung stehenden Kulturwandels gab es Bedenken, ebenso zur Integrationsleistung, die das Revier auszeichne. Weitere Fragen ergaben sich zum Wesen der Kultur insgesamt, nicht zuletzt zur Rolle und Einbindung der Kirche als entscheidender Trägerin von Kultur, auch in Stadt und Region. Hier seien noch intensivere Abstimmung nötig, erklärte Frau Asche, freute sich aber über die Ausstellung des Domschatzes in der Kohlenwäsche auf Zollverein. „Die Zeit wird aber knapp“, fasste sie die ausstehenden Aufgaben zusammen. Die UNITAS, so erklärte sie nach der von Bbr. Sebastian Sasse (im Bild links mit Senior Richie Duckheim) moderierten und sehr anregenden Debatte, sei eine Keimzelle für kulturelle Arbeit im weitesten Sinne.
Hinweis: 24. Juni 2008
Frau Asche ist Sonderschulkonrektorin, verheiratet, Mutter von drei Kindern und erzielte bei den Kommunalwahlen im Wahlkreis Altenessen-Nord zuletzt ein Ergebnis von 30,4 Prozent der Stimmen. Die seit 1991 in der CDU aktive Borbeckerin ist Mitglied in den Ausschüssen für Soziales, Arbeit und Gesundheit, im Ausschuss für Zuwanderung und Integration, im Haupt- und Finanzausschuss und im Kulturausschuss. Kulturhauptstadt aus 53 Städten
Im Jahr 2010 tritt die „Metropole Ruhr“ in die Reihe
ehrwürdiger europäischer Kapitalen, die als Ergebnis einer Initiative der
griechischen Kulturministerin Melina Mercouri seit 1985 als
„Kulturhauptstädte Europas“ firmierten: Athen, Florenz, Amsterdam, Berlin,
Paris, Glasgow, Dublin, Madrid, Anvers, Lissabon, Luxemburg, Kopenhagen,
Thessaloniki, Stockholm und Weimar traten das „Amt" im vergangenen
Jahrtausend an, es folgten Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki,
Damit versteht sich die
Region mit 5,3 Millionen Einwohnern als „Kulturmetropole Ruhr“: Sie will
zum kulturellen Treffpunkt werden, mit vielfältigen Projekten Menschen
einladen, die Region kennen zu lernen und den Wandel des Ruhrgebiets
zur Kulturmetropole Ruhr sowohl für die Menschen in der Region als auch
für Besucher sinnlich erlebbar machen. Mit der Geschäftsleitung für die
als gemeinnützige GmbH im Dezember 2006 gegründete RUHR.2010 GmbH sind als
vorsitzender Geschäftsführer Dr. h.c. Fritz Pleitgen und als
Geschäftsführer Prof. Dr. Oliver Scheytt betraut. Das Team der RUHR.2010
GmbH besteht derzeit aus ca. 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
Gesellschafter sind der Regionalverband Ruhr, das Land
Nordrhein-Westfalen, der Initiativkreis Ruhrgebiet und die Stadt Essen.
Der Aufsichtsrat der RUHR.2010 GmbH hat Dr. Werner Müller,
Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG und Moderator des
Initiativkreises Ruhrgebiet, zu seinem Vorsitzenden gewählt. Sein
Stellvertreter ist Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister der Stadt
Essen. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff wurde zum
Vorsitzenden des Arbeitsausschusses gewählt.
17. Juni 2008
„Um genau zu sein, versinke ich gerade in Stress“, schreibt Martin. In der nächsten Woche stünden vier Prüfungen an. Wöchentlich sind 50 Vokabeln pro Unterrichtsfach pro Woche zu lernen, ähnlich sehe es in Grammatik, Konversation und Hörverständnis aus. In der Stadt Zheng Zhou werde momentan überall gebaut, alle Bürgersteige würden erneuert. Völlig normal, so der Duisburger Student der Ostasienkunde: Die Passanten nutzten sowieso die Straßenränder, mit dem Fahrrad oder elektronischen Roller bei Rot über die Ampel zu fahren, sei ebenso üblich. In der Stadt seien Motorräder und alles, was nur für eine Person ist und Abgase verursacht, verboten. Langsam halte der Umweltschutz Einzug, auch wenn die mit Ladeflächen versehenen Dreiräder aller Formen pechschwarzen Rauch aus dem Auspuff jagten. „Jetzt muss ich aber weiterlernen - bis dann, Martin.“
Vergnügen oder Missvergnügen: Am Montagabend gab es Spannung bis zum letzten Ballkontakt. Beim Spiel Deutschland gegen Österreich neigte man ähnlich schnell zur Verzweiflung wie beim müden Kick gegen Kroatien. Poldi & Ballack sind vor allem im Fokus der akademischen Ballexperten. Am Donnerstag geht es in Basel um 20.45 Uhr gegen Portugal - und auf dem Haus. Mal gucken, ob sich danach das Mitfiebern erledigt ....
15.
Juni 2008
Bei der anschließenden
Wissenschaftlichen Morgensitzung in den „Domstuben“ wurde deutlich,
dass einschlägige Lexika-Artikel eindeutig umgeschrieben werden müssen:
Kirchenmusikdirektor Stefan Klöckner, Professor an der
Folkwang-Hochschule, erläuterte die Genese des als „gregorianisch“
bezeichneten Gesangs, der weder mit Papst Gregor I. (590-604) zu tun habe,
noch Ausweis für seine Herkunft aus Rom sei. In seinem mit musikalischen
Beispielen und Thesen anschaulich illustrierten Vortrag zeigte er die
Verteilung unterschiedlicher liturgischer Zentren zwischen Byzanz,
Mailand, Rom, Benevent, Toledo und Metz und betonte die Rolle der karolingischen „Renovatio“.
Zwischen 760 und 790 n. Chr. habe die im Reich des Besonders begrüßte der Zirkelvorsitzende Martin Gewiese als Gäste bei dem kurzweiligen Vortrag drei Vertreter der „Schola Cantorum Werdinensis“ um Klaus Ohm aus der direkten Nachbarschaft zum Potthoff-Geburtshaus in der Hufergasse. Am Ort eines berühmten benediktinischen Skriptoriums (gegr. 799 durch den Hl. Liudger) setzten sie eine jahrhundertelanger klösterliche Tradition fort, erklärte Bbr. Gewiese und sprach ihnen für ihre jahrzehntelange Arbeit im Dienste des sonntäglichen Choralgesangs an der Ludgerus-Basilika den großen Respekt der UNITAS aus. Mit einem offiziellen Zipfeltausch zwischen dem AHZ-Vorsitzenden und Bbr. Christoph Weyer, dem gemeinsamem Mittagessen, der Farbenstrophe in der Hufergasse und einem Bummel durch das sommerliche Werden klang das Vereinsfest aus. Hier zum ganzen Artikel und weiteren Meldungen der RUHRANIA auf der Homepage des UNITAS-Verbands
Genau
45 Jahre nach der Veröffentlichung der „Konstitution über die heilige
Liturgie“ (Sacrosanctum
Concilium“
widmet sich die UNITAS damit einem spannenden und traditionsreichen Aspekt
der Messfeier. Wiederholt wurde auch von Papst Johannes Paul II. und
zuletzt von Papst Benedikt dessen Stellenwert hervorgehoben, zu dem es
1963 hieß: „Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den
der römischen Liturgie eigenen
Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im übrigen
die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen“ (Kapitel
VI: Die Kirchenmusik - Artikel 116). Die
nach Papst Gregor I., genannt der Große († 604 n.Chr.), benannte Der
Referent Professor
Kirchenmusikdirektor Dr. Stefan Klöckner ist nicht nur als Wissenschaftler,
Autor und Hochschullehrer aktiv, sondern präsentiert die beeindruckende
Schönheit alter Kirchenmusik auch einem breiten Publikum. Sie brachte er 2003
mit 40 Sängern im Gasometer Oberhausen anlässlich der Video-Ausstellung
"Five Angels" des Künstlers Bill Viola im September 2003 zu Gehör,
2005 führte er die von ihm rekonstruierte Fassung des "Essener
Osterspiels" aus dem Liber ordinarius in der Domschatzkammer Essen
(14. Jh.) im Essener Dom auf.
Jahrgang 1958, studierte der gebürtige Duisburger zunächst selbst an der Staatl.
Hochschule für Musik Ruhr / Folkwang-Hochschule Essen-Werden, dann an der
Universität Wien, an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
und an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Über Karlsruhe,
Rottenburg-Stuttgart und Tübingen kam er 1999 nach Essen zurück, wo er
seitdem die Professr für Gregorianik und Liturgik an der Folkwang-Hochschule
Essen innehat. 1997 wurde er mit dem „Ruhrpreis für Wissenschaft und
Kunst“ der Stadt Mülheim an der Ruhr ausgezeichnet, 1999 mit der
„Luthermedaille“ in Silber durch den Landesbischof der Evangelischen
Landeskirche Württemberg und mit dem Titel „Kirchenmusikdirektor“
durch Diözesanbischof Dr. Walter Kasper/Rottenburg. VORSCHAU: Nach dem Sonntag geht es für die Aktivitas am Montag zunächst wieder in die Euro 2008: Am Montag, 16. Juni, um 20.00 Uhr gibt es das UNITAS-EM-Special zum Spiel Deutschland gegen Österreich und am Mittwoch, 18. Juni, versammeln sich die Studenten um 19.30 Uhr zum Convent auf dem UNITAS-Haus.
4.
Juni 2008
Offensichtlich sind Fragen der Familienpolitik immer mal wieder heftig, aber nur kurz in der öffentlichen Debatte. Während Erziehungsberaterinnen als „Super Nannies“ Konjunktur im Fernsehen haben, ist das Thema der Sicherheit der Renten und der Altersvorsorge ein Dauerbrenner, die Themen Ausbildung und die Ergebnisse von Pisa-Studien alarmierten die Öffentlichkeit. Die Verhältnisse in den Nachbarländern, in der Familien- und Sozialpolitik von den skandinavischen Ländern bis zu den Niederlanden oder Frankreich sind inzwischen in vielen Polit-Sendungen abgehandelt. Ebenso die Kosten, die ein Kind „verursacht“, oder die Frage der gleichgewichtigen Behandlung von Kinderlosen. Und während Kinder zunehmend als „Armutsrisiko“ dargestellt werden, überbieten sich Politiker mit neuen Visionen für Ganztagsbetreuung, um Reformen von Kindergartenstrukturen, richten Familienzentren ein und scheinen zugleich hilflos vor der offensichtlich zunehmenden Gewalt gegen die Schwächsten in der Gesellschaft zu stehen. Doch gerade im vergangenen Jahr habe die Debatte über die Zukunft unseres Landes wieder an Fahrt aufgenommen, erläuterte der Leiter des Referats „Familienpolitik“ im Thüringischen Staatsministerium. Zu Bbr. Rösslers Aufgabenbereich gehören Grundsatzfragen der Familienpolitik einschließlich Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Familienlastenausgleich, das Bundes- und Landeserziehungsgeld und die Zusammenarbeit mit bundes- und landesweiten Familienorganisationen und -institutionen. Es hat außerdem die Aufsicht über die Stiftung Familiensinn. Weiter sind zahlreiche Förderbereiche in diesem Referat angesiedelt: Familienfördernde Maßnahmen, Familienerholung, Familienbildung, Familienverbände, Familienzentren, Vernetzungsprojekte (Bündnisse für Familie, Elternakademie, Landesfamilientag, Familienpflege). Ergebnis der kreativen Sozialpolitik im „Grünen Herz“ Deutschlands ist u.a. das einkommensunabhängige Thüringer Erziehungsgeldes, das seit 2006 zusätzlich zum Kindergeld eingeführt wurde. Danach bekommen Eltern, die ihre Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren zu Hause betreuen, zwischen 150 und 300 Euro im Monat – ohne Einfluss auf die Elternbeiträge für Kinderkrippe und Kindergarten. Familienpolitik: Querschnittsaufgabe der ganzen Politik Mit
Hilfe des neu angeschafften Beamers führte der ehemalige
Grundsatzreferent im Bonner Konrad-Adenauer-Haus der CDU mit einer
Vielzahl von Schaubildern in die Grundlagen der Entwicklung ein: Er
spannte den Bogen über den Familienbegriff zur Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur,
regionalen Unterschieden durch Arbeitsmigration, Familienzusammenführung,
Aussiedlerzuzug und Deutsche Einheit. Faktenreich erläuterte er
insbesondere die demographischen Umgestaltungen der vergangenen 100 Jahre.
Deutlich stellte er die Familienpolitik als "Herzstück der
Sozialpolitik" und "Querschnittsaufgabe" heraus, erinnerte
aber daran, dass kreative Politikgestaltung in diesem Feld allerdings erst
lange Zeit später Wirkungen zeige. Familie sei die "Keimzelle der
Gesellschaft", entscheidender Ort der Erziehung und auch heute
eindeutig kein „Auslaufmodell“, stellte der Ministerialrat klar. Nach
wie vor sei die Gründung langfristiger Lebensbindungen ein hohes Ziel.
Allerdings zeigten Umfragen, dass der Kinderwunsch in bestimmten Alters-
und Bevölkerungssegmenten Einen kritischen, grundsätzlichen Blick warf der Referent auf die zunehmende Tendenz zur totalen Verfügbarkeit des Lebens. Das Fehlen vieler Generationen Ungeborener mache sich auch in wirtschaftlicher Hinsicht deutlich bemerkbar: Spürbare Wirkung zeigten die Entwicklungen der vergangenen drei Jahrzehnte sowohl im Blick auf Lehrstellensituation, aber auch auf den ausgeprägten Facharbeitermangel. Eindeutig sprach sich Bbr. Rössler gegen den oft beschworenen „Kampf der Generationen“ aus. Bei Alt und Jung wachse die Erkenntnis, dass die Zukunft nur durch gemeinsame Anstrengungen gewonnen werden könne. Dafür sei die UNITAS selbst schon immer ein klassisches Beispiel, unterstrich Klaus-Hermann Rössler in Anwesenheit von Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll, der eigens zu diesem Abend aus Kaarst angereist war. Herzlich wünschte Rössler der unitarischen Familie mit ihrem neu errichteten Zentrum im Ruhrgebiet Wachstum und Eintracht. Besonders freuten sich die Ruhranen bei ihrem Treffen über den Besuch von Bbr. Norbert Claas, der nach dreijähriger beruflicher Tätigkeit in Chicago/USA mit seiner Familie wieder in die Heimat zurückgekehrt ist und vor fast 20 Jahren als gebürtiger Bochumer als erster Fux zur Unitas im Ruhrgebiet gefunden hatte. Gemeinsame
"Tour de Ruhr" Die schöne Gelegenheit des Zusammentreffens nutzten die Aktiven am folgenden Tag mit dem Vorortspräsidenten von 1987/88, der hier seine familiäre Wurzeln hat, zu einer gemeinsamen Erkundung in der Region. Unweit des Zentrums unitarischer Aktivitäten machten sie sich auf eine Exkursion durch das Gelände der „Neuen Mitte“ in Oberhausen, besuchten das „Centro“ mit seinem Kirchenzentrum und erörterten unterschiedliche Aspekte dieses Beispiels neuer Lebensraumgestaltung. Die seit Beginn mit der UNITAS in Thüringen in besonderer Weise verbundenen Ruhr-Aktiven wünschen der Erfurter UNITAS Ostfalia alles Beste! CB
Erstklassige
Teamleistung: GRAND OPENING am 31. Mai
Nach Eröffnung mit
dem Vereinsgebet und Begrüßung der zahlreichen Vertreter aus Kirche,
Politik und Verband durch den Senior warf der Hausbauvereinsvorsitzende
einen Blick auf die lange Phase der Suche nach einem geeigneten Haus: Von
der Rekonstituierung und der Vereinigung mit der alten Münsteraner
Ruhrania über die Gründung des Hausbauvereins und die konkreter
angegangenen Baupläne bis zum Kauf des "Feldschlößchens" an
der Borbecker Flurstraße ging die Zeitreise, auf der vielfacher Dank an
die Mitstreiter, Begleiter und Unterstützer bei dem Projekt ausgesprochen
wurde. Insbesondere hob er das Engagement von Architekt Bbr. Otfried Jäger,
Bauleiter
UNITAS
und die Wurzeln an der Ruhr Als ehemaliger Pfarrer
an St. Dionysius erinnerte der Essener Stadtdechant und Dompropst Otmar
Vieth in seinem Grußwort an die vielfachen Begegnungen in diesen Jahren
und an die besonderen Herausforderungen für eine dem christlich-sozialen
Gedanken verpflichtete Studentenvereinigung im Ruhrgebiet. Er verwies auf
den Borbecker Vikar Heinrich Brauns und sein Erbe, an die Umbruchszeiten für
die Kirche im Revier und lud herzlich zum Mitfeiern des Bistumsjubiläums
ein. Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll skizzierte in seiner
Rede die historischen Beziehungen der UNITAS zur Region, die Gründung des
Gesamtverbandes durch Hermann Ludger Potthoff aus Werden und die
Entwicklungen von der „ersten“ bis zur „vierten“ Ruhrania. Mit
einem Schmunzeln würdigte er die Bemühungen zur Schaffung eines Hauses
als Heimat und Treffpunkt der Ruhr-UNITAS als „Wahnsinnstat“ und
dankte allen daran Beteiligten. Im Namen des Verbandsvorstandes überreichte
er mit Vorortspräsident Johannes Günther dem Hausbauvereinsvorsitzenden
und Schriftleiter
Gute
Wünsche für die Zukunft In seinem humorvollen
Grußwort freute sich Pfarrer Dr. Jürgen Cleve über die unitarischen
Aktivitäten im Stadtteil. Er gratulierte herzlich zum abgeschlossenen
Projekt und wünschte als Philistersenior der K.E.St.V. Assindia Essen
Bonn zu Bochum der UNITAS-Korporation ein studentisches vivat, crescat,
floreat. Der Vorortspräsident, eigens aus Stuttgart angereist, dankte für
die Erfüllung eines 80-jährigen Traums. Das Haus, so der VOP, sei ein
deutlicher Beweis für mitreißendes Leben von Unitariern und dafür, dass
die Prinzipien keineswegs veraltet, sondern wichtiger denn je seien.
Helmut Kehlbreier, Bezirksbürgermeister des rund 87.000 Einwohner zählenden
Essener Stadtteils Borbeck, sprach in seiner Ansprache seinen Dank für
die Bürgerschaft aus. Er wünschte dem wiederhergestellten Treffpunkt in
Borbeck viele Gäste und dem Verein erfolgreiche Arbeit im Sinne der
unitarischen Prinzipien. Als Vertreter der örtlichen Akademiker- und
Studentenvereine unterstrich Winfrid Knobloch als Sprecher des Vorstands
des Zirkels „Kohle“ im
Feierliche
Segnung des Hauses Mit dem unitarischen Bundeslied und der Farbenstrophe der UNITAS Ruhrania ereichte der Festakt einen besonderen Höhepunkt: Der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des Altherrenvereins Bbr. OStD. i.R. Jörg Lahme überreichte mit bewegten Worten die lange bei dem mehrfach gewürdigten Ehrensenior Bbr. Nobert Klinke aufbewahrte Gründungsfahne des Vereins aus dem Jahr 1911. Zugleich übergab er mit dem langjährigen Quaestor Bbr. Ernst-Hubert Steinmann ein großes geschnitztes Denkmal für die im I. Weltkrieg gefallenen Angehörigen des Vereins, das durch einen Zufall auf dem Dachboden des münsterländischen Stifts Tilbeck gefunden worden war und nun einen besonderen Platz im neuen Ruhranen-Haus erhalten wird. Besondere und persönliche Grüße der Nachbarvereine von UNITAS Rheinfranken in Düsseldorf und Köln überbrachten die Bundesbrüder Prof. Hans-Bruno Makoski und der ehemalige ZHBV-Vorsitzende Franz-Josef Schelnberger. Am mit der Gründungsfahne geschmückten Pult und unter dem aus dem Besitz von Bbr. Dr. Ludwig Freibüter stammenden Kreuz feierte der geistliche Verbandsbeirat und Vorsitzende des Altherrenvereins Kaplan Helmut Wiechmann zum Abschluss einen Wortgottesdienst zur feierlichen Benediktion des Hauses. In seiner Homilie legte der erste Senior des UNITAS-Vereins an der Ruhr die Prinzipien aus und bat in den Fürbitten um den Segen für die Bewohner des Hauses, um ein offenes Herz und um „Pax und Unitas“. Zum Te Deum ging er segnend durch die Reihen, Flure und Zimmer.
Zum fröhlichen Nachmittag konnten sich die Gäste an einem reichhaltigen Kaffee- und Kuchenbüffet erholen, das von den Damen bestens vorbereitet und charmant bewirtschaftet wurde. Bereits am Vortrag waren von den Bundesbrüdern ein stabiles Podium, Beschallungsanlage, wehender Fahnenschmuck und ein von der Kolpingsfamilie Borbeck geliehenes großes Zelt installiert worden. Trotz angesagter großer Regenwahrscheinlichkeit ging erst am Abend ein Platzregen nieder - doch bis dorthin gab es viel Gelegenheit zum Gespräch und freudiger Begegnung. Vom Podium besonders begrüßt und vorgestellt wurden die am Nachmittag eintreffenden Nachbarn aus Viertel und Pfarrgemeinde, von Kolpingsfamilie und Eine Welt-Initiative, von CV und St.V. Frisia Breslau zu Essen, von den UV-Zirkeln Essen und Dortmund. Offizielle Zipfeltausche wurden „open air“ zelebriert und erläutert, im Haus informierte eine kleine Ausstellung, viele Bilder zeigten, in welchem Zustand sich während der zweijährigen Bauphase das nun in frischen Farben leuchtende Haus befand. Hausführungen für interessierte die am Nachmittag rund 150 versammelten Bundesbrüder und Gäste erläuterten das Projekt und das Wesen der UNITAS. Eine mit vielen Informationen zusammengestellte CD zum Wochenende fand manche Abnehmer, die vielfältige Eindrücke selbst vertiefen können.
In prachtvollem Sonnenschein präsentierte sich das Haus nach der gemeinsam besuchten Messe in St. Dionysius am Sonntag. Zu einem entspannten Frühschoppen hatte Zelebrant Pastor Heinrich Grafflage während der Verkündigungen eingeladen und kam selbst, um mit vielen anderen das große Fest ausklingen zu lassen. Beim gemeinsamen Mittagessen und frischem „Feldschlößchen“-Bier beschlossen rund 50 Bundesbrüder, Zirkelangehörige aus Oberhausen und Bottrop, Mitglieder des CV-Zirkels „Kohle“ und Nachbarn das große Einweihungs-Fest. Weitere Hausführungen zeigten, was gemeinsam geschaffen wurde, bevor das große Räumen begann: Mit zupackender Hilfe aller Bundesbrüder wurde der Ort des Geschehens in den Ausgangszustand zurückversetzt. Bestens koordiniert vom unermüdlichen Bbr. Norbert Breiderhoff, schaffte die ermattete Mannschaft den kompletten Rückbau. Am Abend gab es sogar noch eine Betriebsführung in der Großschreinerei von Kolpingbruder Heinrich Müller und zuletzt für eine kleine Gruppe zum Abschluss im Conventsaal einen Komplettdurchlauf aller zusammengestellten über 1800 Bilder vom Bauprojekt. Erst dabei, so schien es, wurde wirklich deutlich, welche „Wahnsinnstat“ tatsächlich hier ein vorläufiges glückliches Ende gefunden hat. Ein großes Fest! HINWEIS & Einladung: Während noch viele Eindrücke sacken müssen, steht nun bereits für Mittwoch die nächste Veranstaltung auf dem Programm: Eine Wissenschaftliche Sitzung zum monatlichen Treffen des Essener UNITAS-Zirkels, die um 19.30 Uhr auf dem Haus beginnen wird. Regierungsdirektor Bbr. Klaus-Hermann Rössler vom Thüringischen Staatsministerium für Familie, Gesundheit und Senioren in Erfurt spricht über aktuelle Fragen der Familienpolitik.
30.5.2008 Zum großen Einweihungsfest ist eine exklusive, auf 60 Exemplare limitierte CD herausgegeben worden, die zahlreiche Informationen zu Verein und Verband, das umfangreiche Bautagebuch und viele Bilder beinhaltet. Zudem entstanden drei Serien mit drei oben abgebildeten Postkartenmotiven, die das renovierte Haus, das Chronogramm auf das Jahr 2008 und die Verbindung zwischen dem Gründungsort Münster und dem Ruhrgebiet zeigen.
Hauptpart der vom
Hausbauverein zum Fest herausgegebenen CD ist das Kapitel zur Totalsanierung im UNITAS-HAUS in der Borbecker Flurstraße.
Als "Protokoll von Staub, Schweiß und Emotionen" zeigt es den
"Studiennachweis der besonderen Art": Auf satten 146 Seiten wird
in Tagebuchform geschildert, wie es auf der Dauerbaustelle langsam und
stetig vorwärts ging. Zeitungsartikel aus den Borbecker
Nachrichten und der Verbandszeitschrift unitas,
aber auch viele Bilder illustrieren die sicher einzigartige
Darstellung eines unitarischen Hausbauprojekts. Die CD zum Preis von 15
Euro kann bei der Aktivitas oder beim UNITAS Ruhrania Studentenheim e.V.
per E-Mail unter ruhrania@unitas.org
bestellt werden. Der Erlös fließt in die Baukasse. 28.5.2008
Dort präsentierte am Dienstagabend Bbr. Marc Schmidt in der Wissenschaftlichen Sitzung Ergebnisse seiner Dissertation zu viablen Entscheidungen im Management. Mit breitem interdisziplinärem Ansatz, anschaulichen Charts und neu beschafftem Beamer an der Wand erläutert, fesselte der gut eineinhalbstündige Vortrag rund 14 Bundesbrüder und Gäste mit Erkenntnissen von der Neurobiologie und Entwicklungspsychologie bis zu gängigen theoretischen und praktischen Führungsmodellen aus den Wirtschaftswissenschaften. Ihnen stellte Marc ein mit qualitativen und quantitativen Methoden untermauertes Konzept entgegen, das emotionalen und intuitiven Erfahrungen die entscheidende Priorität einräumt. Interessante Ergebnisse brachten unter anderem seine Ausführungen zu ethischen und moralischen Standards und Ansprüchen erfolgreicher Unternehmer- und Führungspersönlichkeiten. Eine intensive und kritische Diskussion vertiefte seine hochspannenden Thesen fast bis Mitternacht. Der Mittwoch galt weiteren Vorbereitungen für das Wochenende: Bevor sich in der Nacht Bbr. Karol Rawski endlich wieder aus Moskau zurückmeldete, wurden Stühle aus der Sakristei von St. Dionysius und ein Pult geholt, Möbel gerückt und ein Detailkonzept für die letzten Tage ausgearbeitet. Am Donnerstag beginnen die letzten Reinigungsarbeiten, die Handwerker schließen ihre Aufgaben ab, Elektro- und weitere Montagen stehen an.
24.
Mai 2008
Das soll sich ändern: Anfang der Woche sind die letzten Dinge dran. So heißt es nach dem finalen Anstrich im Flur und Treppenhaus Lampen anbringen, die am Samstag erstanden wurden, auch werden letzte Elektromontagen im Conventraum vorgenommen. Dort muss nach der Wissenschaftlichen Sitzung am Dienstag mit Bbr. Marc Schmidt Platz geschaffen werden für die Stühle, die uns leihweise die Pfarrgemeinde St. Dionysius mit einem Pult zur Verfügung stellt. Der Transport ist für Mittwochabend, 18 Uhr, vorgesehen. Dann dürften die Anstreicharbeiten soweit sein und die Fliesen im Hausflur können bearbeitet werden. Ein Messingschild für die Haustüre ist in Arbeit, wird am Donnerstag abgeholt und angedübelt. Dann kommt auch die vorbereitete Ausstellung langsam an die Wand. Beim Jour Fixe am Freitag kommen ab 15 Uhr letzte Reinigungsmaßnahmen und der Aufbau eines großen Zeltes dran, damit am Wochenende niemand von Schauern überrascht wird. Festakt im Conventsaal Der Samstag wird ein langer Tag: Ab 8 Uhr werden das Podium im Garten aufgebaut und eine Beschallungsanlage bereit gestellt. Fahnen kommen in die vorbereiteten Fahnenhalter und ab 10.30 Uhr könnten die ersten Gäste eintreffen. 11 Uhr geht es dann unter dem Dach für die interne Feier los: Der Sekt ist vorbereitet und um 11.30 Uhr startet die von Ehepaar Gewiese gestaltete musikalische Matinee, für die tags zuvor der Klavierstimmer kommt. Im Rahmen des kleinen Festakts wird dann das Haus eingeweiht, in einem kleinen Gottesdienst gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, ein Mittagessen im „Feldschlösschen“ einzunehmen und dann den Nachmittag gemeinsam zu verleben. Dazu hatten die Bundesbrüder nicht nur 360 Einladungen samt Semesterprogramm an Verbandsmitglieder versandt, sondern am Montag vergangener Woche auch noch 400 Einladungen in der Nachbarschaft verteilt. Zudem werben große Plakate in Geschäften und Kirchengemeinden Borbecks. Wie viele Gäste aber kommen, ist kaum gewiss - auf jeden Fall werden die Damen und Füxe auch eine Kaffee- und Kuchen-Bar bestreiten, die viele Freunde finden soll. Hausführungen zeigen mit Tafeln und bewegten Bildern, was in den letzten beiden Jahren geschafft worden ist, eine Ausstellung informiert zur Geschichte des Hauses, des Vereins und zum UNITAS-Verband. Auch am Nachmittag kann natürlich gegessen werden, anschließend wird in einen zauberhaften Abend hineingefeiert. Am Sonntag wird nach der gemeinsamen Messe um 10 Uhr in St. Dionysius zum Frühschoppen auf das Haus eingeladen. CD in Vorbereitung Was am großen Einweihungs-Wochenende passiert, wird natürlich im Bild und Text festgehalten. Doch auf der exklusiven CD wird das alles noch nicht drauf sein, die am jetzigen Wochenende fertiggestellt und beim Eröffnungswochenende zum Verkauf angeboten werden soll. Zahlreiche Texte und viele Bilder werden einen Eindruck von der Arbeit rund um das Haus geben, zudem ist sie mit einigen Goodies ausgestattet.
BORBECK. Während der Blutdruck vor der offiziellen Hauseröffnung an der Flurstraße steigt, gibt es neue Goodies auf unserer Internet-Seite. Im Rahmen der Vorbereitung einer kleinen Ausstellung, die an vielen Stellen im Haus zu sehen sein soll, wurde das umfangreiche Fotoarchiv einer intensiven Recherche unterzogen. Aberhunderte Bilder wurden gesichtet, um möglichst viele Aktivitäten „ins Bild“ zu bekommen. (Beispiel s. links) Schwerpunkt der vier entstandenen Tafeln sind gleichgewichtig die 1990er-Jahre und die Jahre seit dem Jahr 2000: Vereinsfeiern, Veranstaltungen, fröhliche Begegnungen, Hochzeiten, Priesterweihen und Exkursionen. Längst verschollen geglaubte Dokumente munterer Jahre traten auf diese Weise wieder ans Licht – gescannt, arrangiert und als Collagen zusammengefügt. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Dinge, die insgesamt ab dem 31. Mai an den Wänden des UNITAS-Zentrums in Essen-Borbeck zu sehen sein werden. Unter anderem sind auch eine Vorstellung des Hauses, des Verbandes, der Vereinsgeschichte und eine Sammlung von Presseveröffentlichungen in Arbeit. Derzeit regieren noch Quast und Pinsel im Treppenhaus, Türen werden bearbeitet und letzte Stufen abgeschliffen. Mitte der Woche soll alles fertig sein, damit die letzten Vorbereitungen für Samstag, 31. Mai, klappen. Freie Zimmer bieten ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten für die Verbandsmitglieder. Die Sammlung mit den Fotomotiven gibt es ab sofort unter der Seite „BILDER“.
Das über viele Tausende Kilometer spürbare Beben in der Region SiChuan hatte selbst im 1500 Kilometer entfernten Peking und in Schanghai Hochhäuser zum Schwanken gebracht - noch im mehrere tausend Kilometer entfernten Bangkok waren die Erschütterungen zu spüren. Auch in der Region Zheng Zhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Henan südlich des Gelben Flusses, überraschten sie Martin Schwarz im Schlaf, so seine schnell hingeworfenen Zeilen: „Also es hat ganz schön heftig hier gewackelt. … ein entsetzter Aufschrei meiner Schwiegermutter und meiner Frau … Hastige Worte wurden auf Chinesisch von meiner Schwiegermutter und meiner Frau gewechselt, die ich nicht verstand, das Telefon klingelte und mein Schwiegerpa, sagt laut durchs Telefon „Raus aus dem Gebäude!!!!" … Kurz was angezogen und meine Tasche gegriffen, …. und dann schnell runter. Im Treppenhaus hörte es kurze Zeit mal auf und fing wieder an, aber je näher wir dem Boden kamen, um so weniger wackelte es. Das Ganze dauerte höchstens eine Minute und vom 5. Stock Runterhasten ist auch kein Problem gewesen. Dann haben wir gewartet und gewartet, …. Dann hieß es, dass es in ganz Zheng Zhou ein Erdbeben gegeben hatte, dann kamen im Internet Berichte aus Shanghai, ja sogar Peking. Von der Katastrophe in SiChuan habe ich erst heute erfahren denn, im TV gab es keine Berichte, die ich eindeutig verstand. Ich wollte nur mal eben sagen, dass es mir gut geht …“ - gut zu hören!
Bereits
am 2. Mai hatte sich Martin, Kommilitone von Bbr. Roderich Oberstehöhfeld
(mit Martin rechts im Bild), mit einem kurzen Bericht an die
Freunde in der Heimat gewandt. Zwei Wochen zuvor war er zu seinen Schwiegereltern
gezogen. Gab es im April bereits den einen oder anderen 28 Grad warmen
Tag, stets gefolgt von kalten oder regnerischem Wetter, habe Ende des
Monats der Sommer „eingeschlagen“, heißt es in seiner Mail: „Und
das meine ich so, wie ich es schreibe. … ohne Vorwarnung ist es 34 Grad
und heißer. Heute klettern wir sogar auf 36 Grad. Mir macht es Sorgen,
dass wir erst Mai haben und der Hochsommer noch vor der Tür steht,
aber ich denke, ich werde es mit viel Sonnenmilch und einer dunklen
Sonnenbrille überleben.“ Interessant sind auch seine Beschreibung von
Land und Leuten: Beim Besuch der Großeltern seiner Frau lernte er
chinesisches Landleben kennen. „Mir werden schon in der Stadt
ziemlich häufig 'Hallos' hinterhergeworfen oder darüber geredet,
dass gerade ein 'Laowai' (Spitzname für Ausländer, jedoch nicht negativ)
gerade an ihnen vorübergegangen ist.“ Wirkliche Armut sehe man
allenthalben. An das Essen habe er sich mittlerweile gewöhnt: „Da China
so groß ist und jede Provinz, fast sogar jede Stadt eine eigene Spezialität hat,
mache ich mir auch keine Illusionen, irgendwann einmal eine Woche zu haben,
in der nicht etwas Neues aufgetischt wird.“
Mittlerweile habe er ein Gefühl dafür bekommen, was teuer und was günstig
sei. „Ich verspreche, dass ich demnächst auch mal Fotos schicken werde,
aber Angucken, das machen wir dann in Deutschland bei einem Bierchen und
schauen ganz in Ruhe alle durch - auch wenn es dann mehrere 1000 sein können.“
BORBECK. Beim Zug durch die Wüste hatte es Moses einfacher: Links und rechts stützten sie seine Arme, als es mit scharfem Schwert gegen die Amalekiter ging - nachzulesen in 2.Mose 17. Und alles wurde gut. Am Samstagabend fühlten sich alle irgendwie wie der Erzvater Moses: Dicke Arme inklusive. Denn es ging beim Arbeitseinsatz noch mal mit Pinsel und Rollen an Wände und Balken. Das erfreuliche Ergebnis nach geschlagener Schlacht: Unterer Hausflur fertig, innerer Flur ebenfalls samt Decken, das große Zimmer unter dem Dach und die Balkenkonstruktion in nussbrauner und weißer Lasur bearbeitet. Trotz Convent, der ab 10 Uhr vier Stunden lang die letzten Ereignisse und kommenden Termine reflektierte. MEHR ...
9.
Mai 2008 Priesterweihe
im Essener Dom Glückwünsche für Benedikt Ogrodowczyk und Michael Pahl
„Nicht
Management oder Organisationsentwicklung sind die Aufgaben des Priesters,
sondern Jesus präsent zu machen und den Menschen ‚kraftvolle Nahrung‘
im Wort und in den Sakramenten zu geben“, sagte Bischof Genn in seiner
Predigt. Jesus könne man vertrauen. Es lohne sich, „den Weg seiner Spur
zu gehen und Wahrheit und Leben zu finden.“ Auch zahlreiche Mitglieder
der Gemeinde St. Dionysius waren Zeugen des Ereignisses, die
UNITAS-Abordnung traf sich anschließend noch im „Feldschlößchen“. Nach der Weihe feiern die Neupriester zum ersten Mal die Eucharistie in ihren Heimat- und Diakonatsgemeinden. Die „Primizmesse“ von Benedikt Ogrodowczyk wird am 18. Mai in St. Dionysius gefeiert. Der in Oberhausen aufgewachsene Bottroper, nach Studium in Freiburg, Bochum und Wien zum Diakon geweiht im Januar 2007, versah seitdem seinen seelsorgerischen Dienst in St. Dionysius und St. Maria Immaculata. Die pastorale Ausbildung absolvierte er in Münster. Benedikt Ogrodowczyk wird seine erste Stelle in der Gemeinde St. Peter und Paul, Hattingen (Pfarrei St. Peter und Paul) antreten, Michael Pahl geht zum Dienst in die Gemeinde St. Joseph und Medardus, Lüdenscheid (Pfarrei St. Medardus).
Papst Benedikt XVI.: „Ut unum sint!“ ROM. Seine Mittwochskatechese am 7. Mai 2008 widmete Papst Benedikt XVI. dem nahenden Pfingstfest und der durch das Wirken des Heiligen Geistes geschaffenen Einheit der Christen. Der Heilige Vater rief dazu auf, das Gebet zum Mittelpunkt aller ökumenischen Bemühungen werden zu lassen. Zu Beginn seiner Katechese grüßte der Heilige Vater den Katholikos und Patriarchen aller Armenier, Karekin II., und würdigte dessen Bemühungen um die wachsende Freundschaft unter den Christen.
Allen Bundesschwestern, Bundesbrüdern
OBERHAUSEN / BORBECK. Aktive, die sich jetzt vom Studieren ermattet genug fühlen, um an Fronleichnam zur Höchstform auflaufen zu können, sollten sich umgehend beim Senior melden. Es geht am Donnerstag, 22. Mai, um ein veritables Spanferkel und alles, was dazugehört. Und gar nicht weit weg ....
Convent am Samstag, 10. Mai BORBECK. Mehr als 330 Semesterprogramme und Eröffnungseinladungen sind inzwischen von Senior Rüdiger Duckheim samt Anschreiben von Aktivitas und HBV Anfang der Woche verschickt worden, zahlreiche Exemplare gingen per Hand an die Adressaten. Nächster Termin ist programmgemäß ein „Frühstücksconvent": Er ist für Samstag, 10. Mai, auf dem Haus angesetzt und beginnt um 10 Uhr. Themen auf der
Tagesordnung sind voraussichtlich die Nachbereitung der 131. GV in Köln,
die Vorbereitung für die Hauseröffnung am 31. Mai, die nächsten
Veranstaltungstermine und noch anstehende Arbeiten in und am Haus.
Tatendurstige, die den Zweitanstrich im großen Zimmer des Dachgeschosses
und im Vorraum angehen wollen, treffen sich dort bereits ab 8 Uhr.
Hier steht auch das Füllen der Löcher und das Tapezieren der Giebelwand
an. Zudem können der Anstrich der Balken im Conventraum und Absprachen über
die ausstehenden Restarbeiten erfolgen. 7.
Mai 2008
Bbr.
Friedrich-Wilhelm Müller, geboren am 5. Juli 1941 und ehemaliger Ltd.
Regierungsschuldirektor im Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei
NRW, hat sich vor allem durch sein Engagement im kommunalpolitischen Bereich
auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Der seit August 2006 im Ruhestand
Lebende ist seit 1972
Mitglied
der CDU und gehörte von 1977 bis 2004 dem Kreisvorstand Bochum an. Von 1975
bis 1984 war er Vorsitzender der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Südwest,
seit 1984 gehörte er dem Rat an und war von 1989 bis Ende 2003 Vorsitzender
der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bochum. Seiner Stadt diente er als
Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, im Ein
Schwerpunkt von Bbr. Müllers kommunalpolitischem Engagement war die
Verkehrspolitik, insbesondere der öffentliche Personennahverkehr. Im Jahr
1992 wurde er Mitglied des Aufsichtsrates der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen
AG, dem er bis zum Jahr 2004 angehörte. Hier widmete er sich
insbesondere der Neuentwicklung eines EU-konformen Finanzierungssystems im
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bei gleichzeitiger Restrukturierung der
kommunalen Unternehmen. Der Verbandsversammlung des Verbundes gehörte er
von 1994 bis 2004 an, von 1995 war er Vorsitzender der CDU-Fraktion und 1995
wurde er in den Aufsichtsrat gewählt. Er setzte sich mit großem Erfolg dafür
ein, auf dem politisch sensiblen und schwierigen Spannungsfeld zwischen dem
verkehrspolitisch Wünschenswerten und dem finanzpolitisch Machbaren einen
tragfähigen Ausgleich herzustellen. Herrn Müller wurde im Jahr 2004 der
Ehrenring verliehen, der nach der Ehrenbürgerwürde zweithöchsten
Auszeichnung der Stadt. Auch an seinem Altersruhesitz im
Gemeindeverband-Wangerland in Friesland gehört Bbr. Müller dem örtlichen
CDU-Vorstand an. Bbr.
Friedrich-Wilhelm Müller hatte sich im Juni 1961 der UNITAS Ruhrania in Münster
angeschlossen, war anschließend bei UNITAS Bavaria in Würzburg aktiv und
Mitglied im UNITAS-AHZ Bochum. C. Beckmann
4.
Mai 2008
Mit
den Bundesbrüdern aus der Landeshauptstadt hieß es bei dieser GV am
Rhein sowieso zusammenhalten, waren die Mannen doch von gefährlich
kleinen Gläsern mit eigenartigen Inhalten umzingelt. Da hieß es,
Schulterschluss wahren, tapfer regionaltypische Gesänge des nachts
in „Papa Joe´s Biersalon“ am Alter Markt und anderen geeigneten
Lokalen zu schmettern und sich gegen den allgegenwärtigen Ansturm
der Reagenzgläser tapfer zu wehren. Denn dass man im Brauhaus
„Früh“ kein Alt-Bier bestellen sollte, stellte sich schnell heraus
und ein ganz normales Pils wurde vergeblich zur Fahndung Ansonsten
war diese sommerlich anmutende 131. GV vom 1.-4. Mai 2008 im „Heiligen Köln“ einfach
Spitze: Die Behandlung des wissenschaftlichen Generalthemas „Dialog der Kulturen im Zeichen
der Globalisierung“ gehörte zum besten, was in den vergangenen Jahren
dargeboten wurde, Podium und Festrede des eigens aus Rom angereisten
Abtprimas der Benediktiner Notker Wolf OSB warfen einen weiten Blick auf die
Zusammenhänge. Man durfte sich über relativ kurze Wege zwischen den
Top-Locations rund um das Maternus-Haus freuen, die Gottesdienste waren
wirkliche spirituelle Erlebnisse. Dazu gehört,
dass der Altherrenvereinsvorsitzende der Ruhrania und Geistliche
Verbandsbeirat Bbr. Helmut Wiechmann die Verbands-Messe an Christi
Himmelfahrt feierte und predigte, dass Fux
Christoph auf der Empore in St. Gereon dazu eine fantastische Orgel schlug und Solo sang,
dass allenthalben das Hausprojekt in Borbeck über den Klee gelobt wurde
und große Begeisterung über die anstehende offizielle Eröffnung
herrschte. Auch die Gesamtstimmung im Verband zeigt sich nach vielen
Neuzuwächsen und - auch mit Hilfe von Ruhranen erfolgreich reaktivierten
Vereinen wie in Stuttgart - deutlich entspannt und lebendig: Waren in den Aktiventag 2008 an der Ruhr Nicht
zu vergessen: Der Aktiventag des UNITAS-Verbandes wird 2008 im Ruhrgebiet
stattfinden, rund um das neue Haus in Borbeck sind nun entsprechende
Tagungsorte gesucht. Thematisch soll das Begriffspaar Naturwissenschaft
und Glaube angegangen werden - die Drähte zwischen Vorortspräsident Benedikt
Schwedhelm vom Vorort UNITAS Landshut Köln und den Ruhranen dürften
dazu bald noch glühen. Was die Rückkehrer an den heimischen Herd anging:
Sie brachen nach der gemeinsamen Messe am Sonntagabend in Borbeck zu einer kleinen
Tour Richtung „Feldschlösschen“ auf, um u.a. die vielfältigen
kulinarischen Eindrücke der Reise nach Köln zu verarbeiten und auch das Kölsch wieder zu
neutralisieren …. HINWEISE:
Artikel VON STEFAN REHDER in "DEUTSCHE TAGESPOST", Donnerstag, 8. Mai
2008: Interreligiöser Dialog hebt Mission nicht auf. Die 131.
Generalversammlung des Verbandes der Wissenschaftlichen Katholischen
Studentenvereine Unitas", unter
"PRESSE"
KÖLN/KAARST. Beschwingt und schlank in neuem Design präsentiert sich das neue Verbandslogo, das bei der Vorstandssitzung am 1. Mai 2008 in Köln vorgestellt wurde. Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll präsentierte das neue Emblem, das von der Agentur unseres Bbr. Stefan Rehder entworfen und aus insgesamt drei Varianten ausgewählt wurde. Es verbindet das traditionelle Erkennungszeichen des Verbandszirkels mit den unitarischen Farben Blau, Weiß und Gelb und verweist auf das Gründungsdatum des Verbandes 1855. Zugleich erinnert es in seiner leichten Wappenform an frühere Versuche. Das offizielle Verbandemblem, das stilisierte „U“ und „V“, wie es etwa auf der Verbandsnadel verwendet wird, wird damit nicht geändert. Erstmals verwendet wird das Zeichen für das neue Info-Faltblatt, das derzeit in hoher Stückzahl für den 97. Katholikentag in Osnabrück in Arbeit ist.
30.
April 2008
Geboren wurde
Scherer 1928 in Oberhausen. In Bonn und Tübingen studierte er Philosophie,
Theologie und Germanistik und promovierte 1951 mit einer Arbeit über Max
Scheler. Von Beginn an engagierte er sich in der Erwachsenenbildung. 1960
– erst 32 Jahre alt - wurde er Direktor der Katholischen Akademie „Die
Wolfsburg“, der katholischen Akademie des Bistums Essen für die
Erwachsenenbildung. Als Referent und Gesprächspartner, als Berater für die
in der kirchlichen Bildungsarbeit hauptamtlich tätigen Erwachsenenbildner
sowie als offizieller Gutachter zur Erwachsenenbildung für den Bischof von
Essen ist er immer wieder tätig geworden.
Er
gehe an die Arbeit im Vertrauen auf die beiden Kirchenpatrone, erklärte
Norbert unter anderem in seiner engagierten Predigt: Beide, der
Bistumspatron St. Ludgerus, an dessen Grabeskirche in Essen-Werden er vier
Jahre als Kaplan tätig war und der „Apostel der Deutschen“ seien von
einem starken missionarischen Impuls getragen worden. Hierzu gehöre auch
heute, dass das ganze Volk Gottes seinen Anteil an der Priesterschaft Jesu
in der Welt erfülle und die christliche Botschaft von der Hoffnung und
den Glauben unter die Menschen trage. Jeder sei dazu berufen, „über das
zu sprechen, von dem sein Herz voll sei“, so Norberts Bitte um
engagiertes Mittun in der zur Pfarrei St. Cyriakus gehörenden Gemeinde. Mit
einem launigen Programm hieß die Gemeinde anschließend im Pfarrheim den
neuen Pastor willkommen, der es als reiselustiger studierter Wetterkundler
mit seinem Drahtesel zwar noch nicht auf das Titelblatt eines
Wallfahrtsbuches, aber immerhin auf das Cover einer Fahrradbroschüre der
Stadt Essen geschafft habe. Viele Teilnehmer an von ihm mit organisierten
Radwallfahrten machten deutlich, dass er inzwischen zum konkurrenzlosen
"Fahrradpfarrer" des Ruhrbistums geworden ist. Nach einem Quiz,
einem Interview und musikalischen Einlagen war deutlich: Norbert ist in
seiner Gemeinde angekommen und mit offenen Armen empfangen worden. Er wünsche
sich eine vertrauensvolles Zusammenarbeit, gute und offene Gespräche,
erklärte er. Dies werde auch die ökumenischen Kontakte mit der
benachbarten evangelischen Gemeinde einschließen. Die
in vieler Hinsicht bemerkenswerte, große Kirche St. Ludgerus in
Fuhlenbrock steht unter Denkmalschutz. Sie ist eine der wenigen
Parabelkirchen in Deutschland und wurde 1929 fertig gestellt.
Architekt war Kirchenbaumeister Josef Franke (1876-1944). Sie liegt an der
Birkenstraße, exakt 5,8 Kilometer vom UNITAS-Haus an der Flurstraße in
Borbeck entfernt. …
24.
April 2008 BORBECK. Mit einer ganzseitigen Anzeige in der aktuellen Ausgabe der BORBECKER NACHRICHTEN machen die neuen Betreiber des „FELDSCHLÖSSCHENS“ Lust auf „fürstliches Feiern“ in „Borbecks neuem Treffpunkt“, einer „ganz besonderen Kneipe, die durch den historischen Charme und das geschmackvolle Interieur besticht“. Offizieller Eröffnungstermin ist Freitag, 25. April, ab 18 Uhr. Die ganze Familie könne sich „hier königlich freuen“ über eine Speisekarte, die für Alt und Jung das Richtige zu bieten habe, vermerkt die in den Borbecker Farben, royalem Rot und Gelb, gehaltene Seite und verweist auf das extra in Bayreuth gebraute „Feldschlößchen Hell“. Veltins Pils, Frankenheim Alt, Maisel´s Weise und alkoholfreies Bier sind am Zapfhahn, wechselnde Tagesangebote locken mit Tapas, Gulasch, Haxen und Hähnchen. Im
redaktionellen Teil würdigt die Zeitung das vierjährige Wirken von Bbr.
Vikar Norbert Linden an St. Dionysius, der am Sonntag seine neue
Aufgabe als Pastor in Bottrop-Fuhlenbrock antritt. Er gehe in der
Erwartung, „als Partner im Sinne der Menschen und für sie wirken zu können“,
so Norbert im Gespräch mit der Zeitung und warf einen dankbaren Rückblick
auf viele gute Erfahrungen in seiner Borbecker Tätigkeit. Ein weiterer
Artikel stellt das angelaufene Semesterprogramm der UNITAS Ruhrania vor.
Die katholischen Studenten an der Flurstraße hofften nach der zweijährigen
Kernsanierung des Feldschlösschens und der Eröffnung der Gastronomie im
Erdgeschoss „auf eine gehörige Portion Neugier“, zitiert die BN den Aktivensenior
Bbr. Rüdiger Duckheim. „Wir sind sicher, dass das Haus unserer
katholischen Studenteninitiative viele Freunde finden wird.“
BORBECK.
Gut 150 geladene Gäste erlebten am Dienstagabend die lang erwartete
Premiere an der Flurstraße: Zur Eröffnung des „Feldschlösschens“
erstrahlten erstmals die Außenlampen an der Fassade, in warmes Licht
getaucht präsentierten sich die Innenräume, und bald türmten sich
Blumengestecke auf jedem freien Platz. Im Namen der UNITAS gratulierte mit
allen angetretenen Bundesbrüdern der Ruhranenfamilie der Vorsitzende des
Hausbauvereins CB der alten, grundüberholten „Dame Feldschlößchen“
und den neuen Betreibern der Gaststätte mit einem großen immergrünen
Buxus und dem traditionellen Wunsch „Vivat, floreat, crescat!“ Arnd
Fidorra dankte mit Harold van Kranen für die Möglichkeit, in diesem
„außergewöhnlichen Haus“ den Startschuss geben zu können und eröffnete
gut gelaunt das Büffet.(...)
hier MEHR.
BORBECK. Als ob
es noch besonders spannend werden sollte: Die komplett geliftete alte Dame
an der Flurstraße schien am Montag in Champagnerlaune. Sie zierte sich.
Was auf dem seit fast exakt einem Jahr stehenden Gerüst alles noch zu
machen war, sollte bis zum frühen Nachmittag erledigt sein - für 16 Uhr
war ein Pressetermin angesetzt. Und immerhin war zu diesem Zeitpunkt dann
wenigstens schon die Hälfte des Gestänges gefallen. Als ob sich die über
Hundertjährige nach der Komplett-OP so ganz ohne Korsett noch nicht auf
die Straße traute. (...)
hier MEHR.
20.
April 2008
Herzliche Worte des Dankes für Norberts Glaubenszeugnis sagte vor dem Abschlusssegen Pfarrer Dr. Jürgen Cleve und überreichte als Abschiedsgeschenk eine wertvolle Stola. Für den Pfarrgemeinderat dankte ihm Birgit Niehaus vor allem für seinen Einsatz in der Jugendarbeit mit Blumen und einer großen Plakette des Pfarrpatrons Dionysius. Bbr. Dr. Christof Beckmann würdigte den „Himmelsstürmer“ Norbert für den Kirchenvorstand und wünschte ihm Gottes Segen, damit er den Himmel für alle offen halte. Neues Ehrenmitglied des Kinderchors In einem munteren anschließenden Beisammensein im Dio-Haus dankte ihm die Gemeinde für seinen vierjährigen Dienst: Musikalisch begleitet von Jugend- und Kirchenchor nutzen viele die Gelegenheit, sich von ihm zu verabschieden. Völlig überraschend kam die Einlage des Kinderchors, die mit großem Applaus bedacht wurde: Denn er zeichnete den begnadeten und begeisterten Nicht-Sänger mit der Ehrenmitgliedschaft aus. In persönlicher Begegnung überbrachten die mit Hausgast Mattieu zur Verabschiedung gekommenen Bundesbrüder Philipp und CB die Grüße der UNITAS Ruhrania und überreichten das aktuelle Semesterprogramm, in dem Bbr. Norbert Linden im Juni eine Sitzung zum Apostel Paulus übernommen hat. Die Einführung als Pastor in der Gemeinde St. Ludgerus findet am kommenden Sonntag im Rahmen einer Messe um 16 Uhr in Bottrop-Fuhlenbrock statt.
15.
April 2008
Auf dem Programm noch diese Woche: Am Freitagabend in der "Münze" in Schloss Borbeck das Stiftungsfest der K.E.St.V. Assindia Essen Bonn zu Bochum und die Verabschiedung von Bbr. Vikar Norbert Linden am Sonntag, der Pastor in Bottrop wird.
13.
April 2008
Wissenschaftliche Sitzungen, hochkarätige Referenten, das Vereinsfest zu Bonifatius, mancherlei Anlässe zu Geselligkeit und die Fußball-EM türmen sich zu einem eng mit Terminen gespickten Event-Marathon, dessen Management für die Mannschaft um Aktivensenior Richie Duckheim zweifellos eine besondere Herausforderung wird. Neben der Teilnahme an der Generalversammlung und an den Feiern zum 50-jährigen Bestehen des Bistums Essen stehen breitgespannte Themen auf der Wissenschaftsagenda: So spricht Bbr. Marc Schmidt von der SUP-Unternehmensberatung, Frankfurt, am 27. Mai zu Grundfragen des modernen Managements, und am 4. Juni eilt Bbr. Klaus-Hermann Rössler aus Erfurt, Referatsleiter für Familienpolitik im Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit des Freistaats Thüringen, zu einem Vortrag an die Ruhr. Beim Vereinsfest am 15. Juni klärt Prof. Dr. Stefan Klöckner von der Folkwang-Hochschule Essen über die Entstehung des Gregorianischen Chorals auf, am 24. Juni ist Susanne Asche, Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen zum Thema „Essen auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2010“ zu Gast auf dem Haus. Bbr. Rüdiger Duckheim ruft am 2. Juli das Nachsynodale Apostolische Schreiben „Ecclesia in Europa“ von Papst Johannes Paul II. in Erinnerung und am 15. Juli begrüßen wir Bundesbruder Pastor Norbert Linden zu einem Gesprächsabend über den Apostel Paulus von Tarsus im anstehenden Paulusjahr 2008. Viele
Gäste - so viel steht fest - werden ihrer Neugier nachgeben und sich über
den Stand der Dinge an der Flurstraße selbst ein Bild verschaffen wollen.
Auf ein munteres und erfolgreiches Semester!
12.
April 2008
Im offenen Gespräch vertieften sie mit bildlichen Anregungen Fragen der Ausrichtung des Gemeinschaftslebens und erörterten Grundlagen des familiär bestimmten Generationenbundes. Ein motivierender Ruhepunkt in einem weitgespannten Programm von Vorträgen, Fahrten und Touren, das in den vergangenen Jahren viele Initiativen im Pfarrleben gesetzt hatte, so der Eindruck der Teilnehmer. Auch die leiblichen Genüsse kamen natürlich nicht zu kurz - gemeinsames Frühstück, Mittagessen, Spaziergang „auf ein Eis“ zu Meffert und anschließender Gang durch den Borbecker Schlosspark inklusive. Bis weit über das bis 18 Uhr geplante Programm hinaus nutzten sie die im UNITAS-Haus gebotenen Möglichkeiten zum Zusammensein mit guten und engagierten Gesprächen. Viel los hinter den Kulisssen Während
der Tagung blieben die Bundesbrüder nicht tatenlos: Bereits um 8 Uhr am
Morgen machten sich die ersten mit Möbelpolitur über die Stühle her,
sie putzten Fenster und Rahmen und sorgten für Ordnung. Senior Richie
Duckheim, Bbr. Norbert Breiderhoff und Haussenior Daniel Muschellik
besorgten per Anhänger eine fast vollständige Zimmereinrichtung und beim
Baumarkt gleich zwei Fahnenhalter für die Montage an der Hausfront, die
beiden ausgezogenen Mediziner machten ihre Zimmerabnahme mit Quaestor Dr.
Nikolaus Mantel, der Altherrenvorsitzende und Geistliche Verbandsbeirat
Kaplan Helmut Wiechmann griff beim Kuchenbüfett Besuch aus dem Verband Bereits
am Freitagabend hatte sich der Gesellschaftspolitische Verbandsbeirat zu
einer Tagung im Haus getroffen. Die Bundesbrüder freuten sich über den
Besuch von Bbr. Dr. Leopold Turowski (Bonn), des langjährigen
Altherrenbunds-Vorsitzenden Bernhard Mihm (Paderborn) und des
Beiratsvorsitzenden Bbr. Christian Poplutz (Wiesbaden), die mit Bbr.
Sebastian Sasse von der UNITAS Ruhrania vom Senior Richie Duckheim
herzlich zu ihrer Sitzung begrüßt wurden. Der HBV-Vorsitzende Dr.
Christof Beckmann gab in einer Hausführung einen kurzen Überblick über
die Bauarbeiten am Feldschlösschen und lud bereits herzlich zur
Einweihung am 31. Mai in Borbeck ein.
� Der VERBAND DER WISSENSCHAFTLICHEN KATHOLISCHEN STUDENTENVEREINE UNITAS als 1855 gegründeter ältester katholischer Studenten- und Akademikerverband in Deutschland mit derzeit über 5.500 Mitgliedern fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, sich in der Debatte am 11. April 2008 über eine Änderung des Stammzellgesetzes gegen eine Aufhebung oder Verschiebung des Stichtags im Stammzellgesetz auszusprechen. � Der UNITAS-VERBAND fordert ein Ende der Tötung menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken, da ihr „Verbrauch“ ihre Würde und ihr Recht auf Leben verletzt – unabhängig davon, ob dies verbotenerweise in Deutschland geschieht oder ob es im Ausland schon geschehen ist und nun nur noch von deutschen Forschern ausgenutzt werden soll: Auch die Freiheit der Forschung findet ihre immanenten Grenzen dort, wo die Rechte anderer verletzt werden. � In Übereinstimmung mit Expertenaussagen in der Anhörung des Deutschen Bundestages vom 3. März 2008 sieht der UNITAS-VERBAND sowohl für den therapeutischen Bereich als auch für die Grundlagenforschung hervorragende Alternativen: Mit den körpereigenen adulten Stammzellen, den Nabelschnurblut-Stammzellen und den iPS-Zellen kann Forschung und Therapie in ethisch zulässiger und medizinisch vielversprechender Weise betrieben werden, ohne dass es einer Verschiebung oder gar Aufhebung des Stichtags im Stammzellgesetz bedarf. � Stattdessen ruft der UNITAS-VERBAND eindringlich zu einer deutlich stärkeren Förderung der ethisch unproblematischen Forschung und Therapie mit adulten Stammzellen auf, bei welcher Deutschland weltweit zur Spitze gehört (Antrag der Abgeordneten Priska Hinz, Julia Klöckner u.a. „Keine Änderung des Stichtages im Stammzellgesetz - Adulte Stammzellforschung fördern“, BT-Drucksache 16/7985). � Der UNITAS-VERBAND bekennt sich nachdrücklich zu Wert und Würde menschlichen Lebens von der Zeugung bis hin zum natürlichen Tod des Menschen und sieht darin die Grundlage einer menschenwürdigen Gesellschaft. Er fordert alle Bundesschwestern und Bundesbrüder auf, sich - ob gelegen oder ungelegen - überall dort, wo es ihnen möglich ist, für diese Ziele einzusetzen. Köln, 5.4.2008 Begründung: Bei der klinischen Forschung und Therapie mit adulten Stammzellen (u.a. beim akuten Herzinfarkt) gehört Deutschland zur Weltspitze. Dieses Feld weist in den vergangenen Jahren seit dem Inkrafttreten des Stammzellgesetzes große Fortschritte sowie viele neue, durch klinische Studien belegte Therapien auf - der beste Beweis dafür, dass sich Spitzenforschung und hohe ethische Maßstäbe miteinander vereinbaren lassen. Allein im NIH-Register der nationalen Gesundheitsbehörde der USA (National Institute of Health) sind aktuell über 1900 Studien mit adulten Stammzellen weltweit registriert. Auch der Zweite Stammzellbericht der Bundesregierung (BT-Drucks. 16/4050) vom 11.1.2007 kommt bezüglich der adulten Stammzellen zu einer sehr positiven Einschätzung. Demgegenüber gibt es weltweit derzeit keine humanen embryonalen Stammzelllinien, die zu therapeutischen Zwecken einsetzbar sind. Es gibt auch keine einzige klinische Studie mit embryonalen Stammzellen, denn diese weisen ein enormes, medizinisch auf absehbare Zeit in keiner Weise beherrschbares Risiko der Entstehung von Tumoren auf, so dass manche Mediziner es so formulieren: Außerhalb eines Embryos sind embryonale Stammzellen Tumorzellen. Die Forschung an embryonalen Stammzellen war 2002 damit begründet worden, dass es schon in wenigen Jahren therapeutische Anwendungen geben werde. Diese Hoffnungen haben sich nicht erfüllt, und die außerordentlich hohe Tumorentstehung lässt therapeutische Anwendungen in der näheren Zukunft für ausgeschlossen erscheinen. Da es sich bei der Forschung an embryonalen Stammzellen also um reine Grundlagenforschung handelt, kann und muss auf Alternativen zurückgegriffen werden, die ethisch unbedenklich sind: Die im letzten Herbst neu publizierten iPS-Zellen (induzierte pluripotente Stammzellen), deren Herstellung und Verwendung nicht unter das Stammzellgesetz fallen, da zu ihrer Gewinnung keine Embryonen getötet werden müssen. Schließlich handelt sich bereits bei dieser Stichtagsregelung um einen Kompromiss, der das ethische und verfassungsrechtlich gebotene Minimum darstellt: Menschliches Leben beginnt mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. „Wo menschliches Leben existiert, kommt ihm Menschenwürde zu“, hat dazu das Bundesverfassungsgericht festgestellt. Die Würde des Menschen ist einer Abwägung nicht zugänglich. Eine besondere Schutzpflicht des Staates gegenüber dem Embryo in vitro ergibt sich aus seiner prinzipiell schutzlosen Daseinsform. Die Tötung menschlicher Embryonen ist somit ethisch nicht vertretbar und wird von der Verfassung missbilligt.
2.
April 2008
29.
März 2008 Kirche demonstriert gegen Neonazis in Lübeck
Kirchen engagiert gemeinsam contra Rechts
Erstunterzeichner:
Bundesbruder Pfr. Joachim Kirchhoff
Bei
der Kundgebung kritisierten alle Redner des Bündnisses "Wir können
sie stoppen", dass die rechtsextreme Partei den Zusammenhang zwischen
den Lübecker Bombennächten und dem deutschen Angriffskrieg ausklammere.
Bernd Schwarze, Pastor von St. Marien, betonte bei der von
500 Bürgern besuchten Morgenandacht
in seiner Kirche: "Wer des Bombenangriffs gedenkt und die Wahrheit außer
Acht lässt, gibt den Toten keine Ehre." "Wir
müssen unsere Stimme erheben und unser Gesicht zeigen", erklärte
der katholische Propst Franz Mecklenfeld und erinnerte
in seiner Ansprache an Verantwortung der Lübecker Christen, sich gegen
jegliches rechtsradikales Gedankengut zur Wehr zu setzen. In der Krypta
seiner Propsteikirche Herz Jesu befindet sich seit 1955 die Aktueller
NRW-Verfassungsschutzbericht: Wachsamkeit weiter gefordert! Der vom nordrhein-westfälischen Innenministerium am 28. März 2008 vorgestellte Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2007 spricht Bände: "Nach unseren Beobachtungen wollen sowohl die rechtsextremistische NPD als auch "Pro NRW" die Städte- und Gemeindeparlamente missbrauchen und verstärken deshalb ihre Aktivitäten zur Kommunalwahl 2009. Dagegen gehen wir mit einem gezielten Konzept vor", sagte in Düsseldorf Innenminister Dr. Ingo Wolf, just am Tag der Demonstrationen in Lübeck. "NPD und "Pro NRW" wollen über die NRW-Rathäuser den Sprung in den Landtag schaffen", erklärte Wolf. "Dies müssen wir Demokraten gemeinsam verhindern." Das Innenministerium wolle mit den Kommunen Wege finden, den Rechtsextremismus konsequent einzudämmen. Getarnt
mit bürgerlichem Anstrich würden ausländerfeindliche und rassistische
Ideologien subtil an die Sorgen der Bürger vor Überfremdung geknüpft
und Vorurteile und Hass gegenüber ausländischen Mitbürgern geschürt.
Dies zeige etwa die von der Bürgerbewegung "pro Köln"
initiierte Partei "Pro NRW", die seit Jahren mit
rechtspopulistischen Themen wie Ausländerkriminalität oder Moscheen-Bau
lokalpolitischen Einfluss zu gewinnen suche. Die Partei bezeichne sich
selbst als Anti-Islam-Partei und wolle 2010 den Sprung in den Düsseldorfer
Landtag zu schaffen. Hierzu hat sie bereits in mehreren nordrhein-westfälischen
Städten Kreisverbände gegründet, so u. a. in Köln, Kommunalwahlen 2009 im Blick Auch die NPD bereite sich mit Hochdruck auf die Kommunalwahl 2009 vor und versuche, sich dabei flächendeckend in NRW aufzustellen. Bei der Kommunalwahl 2004 erzielte die NPD in fast allen Kommunen, in denen sie zur Wahl angetreten war, mindestens ein Mandat. Die NPD verfügt bislang in ca. 45 von 54 Kreisen und kreisfreien Städten über arbeitsfähige Strukturen. "Darauf sollten wir schon jetzt reagieren", forderte Wolf. "Die NPD tarnt sich als Biedermann und netter Nachbar. Inzwischen werden nicht mehr einfach nur dumpfe Parolen, die vor Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nur so strotzen, unter das Volk gebracht. Vielmehr versucht die NPD mit Slogans, die vordergründig wirtschafts- und sozialpolitische Themen wie Harz IV aufgreifen, die Grenze zwischen Rechtsextremismus und sozialer Protestbewegung zu verwischen. Darin liegt die eigentliche Gefahr", sagte der Innenminister. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die Kritik an der Globalisierung und dem Kapitalismus seien willkommene Themen, um verschleiert rechtsextremistische Ideologie zu transportieren und die Ängste betroffener Bürgerinnen und Bürger auszunutzen. "Die NPD ist zweifellos eine verfassungsfeindliche Partei. Dies zeigt die verstärkte Zusammenarbeit der Partei mit der Neonaziszene und Teilen der "Autonomen Nationalisten" deutlich", erläuterte Wolf. Letztere seien latent gewaltbereit und heben sich durch ihre schwarze Kleidung bewusst vom gewohnten Auftreten der Neonaziszene ab. Rechtsextremisten umwerben Jugendliche mit moderner Propaganda und nutzen dabei bunt gestaltete Schülerzeitungen oder rechtsextremistische Musik-CDs. Der Verfassungsschutzbericht zum Download unter: www.im.nrw.de/verfassungsschutz.
BORBECK. Bayern München oder Schalke - beim Thema Fußball blieb es nicht. Spätestens ab der Stelle, als irgendwann Thomas von Aquin auf das Spielfeld rannte. Seit Wochen stand die Einladung und endlich hat es geklappt: Sieben Ruhranen waren am Freitagabend in unitate und nachösterlicher Stimmung unterm Dachfirst am Dionysiuskirchplatz bei Vikar Norbert Linden versammelt - ein Highlight in den Semesterferien, eine nur vom Morgengrauen begrenzte Gesprächszeit in der offiziell veranstaltungslosen Zeit. Thesen, Statements, Meinungen und persönliche Beobachtungen von allen Seiten, ein munterer Emmaus-Gang mit Argumenten im Themenpingpong zwischen Uni, Karambol-Billiard, Pfarrgemeinde und Weltkirche, zwischen Liturgie, Glaubenswegen und Alltagssituationen - Bundesbrüder unter sich und Stunden ohne Stundenzeiger. Praktische Philosophie bei Borbecker Schlosstropfen und den veredelten Quellwassern des Sauerlands, Wanderer über dem Nebenmeer mit Blick auf die Dionysiuskirche versammelt bei großen Broten und zwei großen Käseklötzen bis zur ersten S-Bahn in der Frühe, während draußen der Regen prasselte und heulend der Wind an den Dachziegeln riss. Und Caspar David Friedrichs große Himmel grüßten still von jeder Wand. Top von A bis Z - s.i.u. und Danke dem generösen Gastgeber!
Liebe
Bundesbrüder und Bundesschwestern,
Mit
dem Glauben ist es so eine Sache: Wie glauben, wenn man es nicht selber
sieht? Wenn das, was erzählt wird, einfach unglaubwürdig klingt? Wie
soll sein, was einfach nicht sein kann: Es gibt Dinge, die man nicht mit
bloßem Auge erkennt? Es gibt nicht nur ein einziges Universum? Die Welt
soll rund sein und keiner fällt herunter? Jemand ist tot und wird wieder
lebendig? Aber
es war angekündigt. Jesus hat sie nicht im Unklaren gelassen: Drei Tage
wird es dauern, Ihr sollt mich nicht bei den Toten suchen, ich bin bei
Euch bis zum Ende der Welt. Ich bin ein König – aber nicht von dieser
Welt, ich bin der Sohn Gottes und werde zu seiner Rechten sitzen, ich habe
Vollmacht und will, dass Du wieder gehst, dass Du siehst, dass Du hörst,
dass Du lebst. Und man wird Euch auslachen, wenn Ihr weitererzählt, was
Ihr selbst gesehen habt. Denn sie waren dabei, haben selbst gehört und
gesehen, waren mit ihm unterwegs und haben ihn doch nicht erkannt, haben
gezweifelt, gehadert, ihn verleugnet, sich ängstlich verkrochen. Bis
sie ihn berührten, seine Botschaft begriffen. Um schließlich doch zu
glauben, konsequent, voller Hingabe und Vertrauen. Und sind in alle
Himmelsrichtungen ausgeschwärmt, wie er es ihnen gesagt hat. Um es allen
weiter zu sagen. Jesus ist von den Toten auferstanden – er lebt! Damit
auch wir sehen, hören, aufstehen und leben können. Allen
Bundesbrüdern, Bundesschwestern Jetzt
schon vormerken: Eröffnung des UNITAS-Zentrums Ruhr am 31. Mai/1.
Juni 2008.
BORBECK.
Wie ein Rolls Royce fällt seit Dienstag die weißrahmige
Brandabschlusstüre selbsttätig ins Schloss, die Gläser sind drin,
profilierte Leisten schließen zur Wand hin ab. Endlich ist die Ecke zum
Treppenhaus zu. Heimliche Aktivitäten in der Küche sorgten für Ansätze
neuer Ordnung, an ersten Nägeln in der Wand hängen diverse Dinge, die
sie wohnlicher machen sollen.(...)
hier MEHR.
15./16.
März 2008
Der
Samstag galt einem ultimativen Großreinemachen. Es sieht wirklich
furchtbar sauber aus ...(...)
hier MEHR.
14. März 2008
Am 8. März gab er
sein Leben in die Hand seines Schöpfers zurück, am 14. März 2008
wurde er in Erkrath zu Grabe getragen. Aktive Bundesbrüder der UNITAS
Rheinfranken und der UNITAS Ruhrania gaben ihm das letzte Geleit, der
Geistliche Beirat des Verbandes, Bbr. Helmut Wiechmann aus Altena
konzelebrierte das Auferstehungsamt. Jetzt trauern wir mit seiner Familie um
ihn. Mit den Worten des von ihm verehrten Bischofs von Galen aus Münster
denken wir an Carl-Heinz Lohmann, “dass jenseits der dunklen Todespforte ein
herrliches Ziel uns winkt, eine nie endende Seligkeit im Hause unseres
Vaters“.
10./11.
März 2008
Wenn er nicht wie am Tag des "Verteidigers des Vaterlandes" Löcher die Eisdecke eines Teiches bohrt, sitze er an den Recherchen für seine Dissertation im Archiv der „Sowjetischen Akademie der Wissenschaften“, wie auf seinem Passierschein zu lesen sei. „Mit den Quellen in den Archiven lässt es sich arbeiten. …. Allen alles Gute“, meldet sich der "Panther" von seiner Forschungsreise. Daswidanja.
Wie am Freitag ausgemacht, kam am Samstagmittag nach weiteren Innenarbeiten auch eine erste Farbprobe ans Haus: Es war nur eine Farbvariante eines sonnigen Gelbs - also keine große Alternativen, abgesetzt mit einem reinen Weiß und mit einem kräftigen Blau in der Sockelzone. Einmal in die Schattenzone an der Flurstraße zum Parkplatz hin, zum anderen am Möllhoven in der hell scheinenden Sonne. Zu hart, zu schrill, so ein erster Eindruck - und nette Nachbarn meinten das auch. Aber
es hat sich auch noch mehr getan (...)
hier MEHR.
So
geht auch diese Woche dahin - doch immerhin steht seit Dienstag der äußere
Rahmen für die Rauchabschlusstüre im 1. Obergeschoss. Glas kommt später,
die Türe auch, aber es zeigt sich bereits, dass es eine gute Entscheidung
war, die ganze Sache mittig anzugehen und damit einen großzügigeren
Zugang zu schaffen. Die Treppe soll bis Samstag jetzt die Endbehandlung
bekommen. Im Saaal, in der Gastronomie und am Außenputz ging es in den
letzten Tagen weiter ..(...)
hier MEHR.
1. März
2008 BORBECK.
Nee - war nix mit Türe im 1. OG und mit Treppe heute. Dienstag soll es noch
werden, dann aber richtig. So jedenfalls die ausführenden Handwerker. Misslich
und ärgerlich. Aber wir werden ja sehen, ob es jetzt dabei bleibt. Beim
Setzen der Rauchabschlusstüre werden gleich Fußleisten und Fehlstellen am
Bodenbelag mit gemacht.
28.
Februar 2008 BORBECK.
Na - eigentlich wird die Sache jetzt langsam zum Geheimkommando. Wie
wird es wohl im Feldschlößchen aussehen, wenn einmal alles fertig ist?
Einen kleinen Eindruck wollen wir noch mal nachschieben, bevor an
der Flurstraße selbst die Fenster abgeklebt werden und rein gar nichts mehr zu
sehen ist. Edel wird´s, soviel steht fest. Weil das Haus das verdient
hat. 100 Jahre Treffpunkt für Borbeck, da darf man beim „Relaunch“
der Traditionsgastronomie nicht knauserig sein. Und wie es aussieht, dürfte
es ganz hübsch werden (...)
hier MEHR.
26.
Februar 2008
Geboren am 19.2.1931
und aufgewachsen in Essen-Werden, schloss sich der Nachfahre aus dem
verzweigten Stammbaum des UNITAS-Verbandsgründers Hermann Ludger Potthoff
während seines Studiums in Bonn im Februar 1953 der Mutterkorporation
UNITAS-Salia an. Philistriert zum 1. Januar 1956, wurde er am 24.2.1958
gemeinsam mit drei Mitstreitern als der erste im neu errichteten
Ruhrbistum Essen von Bischof Franz Hengsbach zum Priester geweiht.
Anschließend war Bbr. Potthoff als Kaplan in Essen, Duisburg und
Oberhausen tätig, bis er in den Schuldienst an die Bergberufsschule in
Essen-Ost wechselte. Mit dem Zechensterben ging er vor knapp 40 Jahren als
Berufsschullehrer an das heutige Eduard-Spranger-Berufskolleg in
Gelsenkirchen-Buer. „Lehrer zu sein, war mir auf den Leib
geschnitten“, beschrieb Potthoff am 26. Februar in der WAZ die Freude an
seiner Berufung. Über 2500 Schülerinnen und Schüler unterrichtete er
und hat sie seelsorgerisch begleitet. Seine Motive: „Wissen vermitteln
und den Blick für die Kultur und die weite Welt öffnen.“ Der seit 1993
pensionierte Oberstudienrat ist seit 1969 in der Schalker St.
Antonius-Kirche als Subsidiar tätig. Bis heute übernimmt er
seelsorgerische Tätigkeiten in der Pfarrei, liest auch an Wochenenden
oder Feiertagen die Messe und gilt als mitreißender Prediger, wie Bbr.
Werner Holthoff vom Gelsenkirchener UNITAS-Zirkel berichtet. Besonders
aktiv setzte sich Potthoff auf Bistumsebene ein: 26 Jahre lang war er Diözesanpräses
des Verbands der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). Vier
Abordnungen waren auch zur Festmesse in Schalke gekommen. Regelmäßig
besuchte er auch den früher aktiveren UNITAS-Zirkel in Gelsenkirchen. „Man muss überzeugt
sein von dem, was man erzählt, wenn man Erfahrungen weitergeben will und
das Feuer überspringen soll“, zitierte ihn die WAZ. Dass dies geschehen
ist, bescheinigten ihm neben vielen Weggefährten auch Propst Wilhelm
Zimmermann und Propst Manfred Paas. „Der Dank gebührt dir dafür, dass
du in Kirche, Schule und Seelsorge Gott transparent gemacht hast“, so
Paas in der Festmesse. CB
Heiligjahr-Priester
für Bottrop
Seine
neue Gemeinde wurde durch die Bistumsreform aus den beiden selbständigen
Gemeinden St. Ludgerus und St. Bonifatius gebildet. St. Ludgerus zählt
rund 8.700 Gemeindemitgliedern und ist seit der Fusion eine von vier
Gemeinden der Pfarrei St. Cyriakus. Die beiden jetzigen Pastöre Tillmann
und Berger, beide mittlerweile 71 Jahre, hatten den Bischof um den
Ruhestand gebeten. Über 25 Jahre wirkten sie im Ortsteil Fuhlenbrock. Norbert Linden, geboren 1969 in Essen,
gemeinsam mit Bbr. Helmut Wiechmann zum Priester geweiht am 9. Juni im
Heiligen Jahr 2000 in der Münsterkirche zu Essen, war anschließend bis
Ende August 2000 Kaplan zur Aushilfe an der Pfarrgemeinde Hl. Familie in
Bochum-Weitmar. Ab September 2000 bis Ende Mai 2004 Kaplan an der Propstei
St. Ludgerus in Essen-Werden, kam er zum 1. Juni 2004 als Vikar nach St.
Dionysius Essen-Borbeck. In der Vakanzzeit nach der Ernennung von Pfarrer
Otmar Vieth zum Dompropst bis zum Pfarrerwechsel zu Dr. Jürgen Cleve
leitete er bis Ende Mai 2005 die Borbecker Mutterpfarre und St. Maria
Immaculata als Vicarius oeconomus. „Es war eine sehr schöne Zeit, in
der ich mit Ihnen und Euch gemeinsam auf dem Weg sein durfte. Jetzt führt
mich mein weiterer Weg über den Rhein-Herne-Kanal in den Nordwesten
Bottrops, in eine Gegend, die für mich "Neuland" bedeutet“,
schrieb Norbert im Pfarrbrief vom 27. Januar. Mit seiner Versetzung nach
Bottrop endet für Bundesbruder Norbert Linden eine knapp vierjährige Tätigkeit
in Borbeck, aus der neben seinem Einsatz in der Jugendarbeit und als Präses
der Kolpingsfamilie Borbeck nicht nur die von ihm angeregten und
organisierten gemeinsamen Wallfahrten mit der Pfarrgemeinde St. Ludgerus
Essen-Werden in Erinnerung bleiben. In den Begegnungen im Rahmen des
Weltjugendtages und bei mehreren geistlichen Gesprächsabenden mit der
Aktivitas zeigte er auch seine Verbundenheit mit der neu in der
Pfarrgemeinde aktiven UNITAS Ruhrania. Aufgrund seiner Verdienste hatte
sie ihm im Mai 2007 zur ersten Europa-Kneipe des Studentenvereins die
Ehrenmitgliedschaft verliehen. Und noch vor seinem Wechsel nach Bottrop
wollen ihn die Aktiven noch einmal "heimsuchen". Aus seiner zukünftigen Gemeinde ist inzwischen Georg Giegel als Pastoralreferent nach St. Dionysius gewechselt. Nach über 10-jähriger Tätigkeit in St. Ludgerus trat er zum 1. Februar seine Stelle in der Pfarrgemeinde und am Gymnasium Borbeck an.
BORBECK.
Mit einem festlichen Pontikalamt wurde heute die rechtlich zum 1. Februar
bereits begründete Großpfarrei St. Dionysius ins Leben gerufen. Der
Essener Weihbischof Franz Vorrath (Bild links: Bistum Essen)
feierte um 16.00 Uhr in der bis auf den letzten Platz gefüllten
Dionysiuskirche die Heilige Messe, anschließend waren alle Pfarrangehörigen,
Verbände und Gruppen zur Begegnung mit buntem Programm in der Aula und
den Räumen des Don Bosco Gymnasiums an der Theodor-Hartz-Straße
eingeladen.
Die
traditionsreiche Borbecker Urpfarre St.
Dionysius wurde mit diesem Rechtsakt nicht gelöscht, vielmehr wurden
andere Gemeinden in sie inkorporiert. Seit Anfang Februar bildet sie mit
den Gemeinden St. Michael, St. Thomas Morus, St. Maria Rosenkranz, St.
Fronleichnam, St. Johannes Bosco und der in Vogelheim ansässigen Gemeinde
der in Essen lebenden kroatischen Katholiken die neue Großpfarre St.
Dionysius. Sie zählt nun 23.268 Katholiken.
Im Rahmen der umfassenden
Strukturreform im Bistum Essen wurden
23.
Februar 2008 ESSEN-BORBECK.
Das
Samstagsfrühstück auf dem Haus könnte fast zur Tradition werden: Die
Beratungen, zu denen der designierte Senior des Sommersemesters, Bbr. Rüdiger
Duckheim, am 23. Februar eingeladen hatten, galten vor allem der Planung
des kommenden Semesters. Schwerpunkt war das am Wochenende 31.Mai/1.Juni
geplante Einweihungsfest für das Studentenhaus. Mit Haussenior Daniel
Muschellik, Aktiven, Bbr. Nikolaus Mantel und CB vom Hausbauverein kamen
aber auch praktische Vermietungsfragen und Termine zur Abnahme der
freiwerdenden Zimmer zur Sprache. (...)
hier MEHR.
BORBECK.
Rätselhafte
Lichter am Mittwochabend im Erdgeschoss des UNITAS-Hauses an der Flurstraße:
Bei näherem Hinsehen eine veritable kleine private Baustellenfeier.
Eingeladen von den zukünftigen Pächtern, steckten auch die Bundesbrüder
mal die Nase durch die Stahltüre. Um festzustellen, dass eigentlich alles
schon fertig ist. Wenn man den Rest einfach wegließe … (...) hier
MEHR. 19.Februar
2008 BORBECK. Die Dinge nehmen weiter Formen an: Am Dienstagmorgen stand sogar schon eine „Probetheke“ für eine kleine Baustellenfestlichkeit im Gesellschaftszimmer des Erdgeschosses. Und damit alles gängig ist, gingen die Arbeiten auch im Sanitärbereich weiter. Die Räume präsentierten sich nach dem Wochenende bereits fast fertig gefliest. Horizontal angebracht, ergeben die weißen Scherben schon einen ganz anderen Raumeindruck. Vor allem aber werden derzeit bereits die Elemente für die große Theke im Schankraum eingepasst. Die Kernbohrung zum Kühlraum im Keller ist gemacht und die Heizungsbauer sind zugange.(...) hier MEHR. 16.
Februar 2008 BORBECK. In diesen Tagen kommen harte Fakten an die Wand: Im Bereich der Sanitäranlagen des Erdgeschosses wachsen die Flächen mit großformatigen Fliesen. An die Wände kommen einfache weiße Fliesen, die waagerecht angebracht werden, ein natursteinartiger Belag wird den Boden zieren. Das ergab eine Hausbegehung am Samstagvormittag. (...) hier MEHR.
13.
Februar 2008
Die
1991 selbständig gewordene ehemalige Sowjetrepublik Armenien mit seiner
Hauptstadt Eriwan zählt heute rund 3 Millionen Einwohner. Das Territorium
ist ein ausgeprägtes Gebirgsland und liegt unweit des biblischen
Ararat in einer stark erdbebengefährdeten Region. Seine Ursprünge liegen
geografisch zwischen den drei Seen Sewansee, Vansee und Urmia-See im Dreiländereck
Iran, Türkei und den ehemals sowjetischen Staaten. Die eigene Sprache
Armenisch wird weltweit von etwa 7 Millionen Menschen gesprochen. Für sie
entwickelte Anfang des 5. Jahrhunderts der Mönch Mesrop Maschtoz ein
eigenes Alphabet, das Grundlage für die nationalen Sprache und Kultur
wurde. Armenien, in dem heute fast 95 Prozent der Bevölkerung der
Armenischen Apostolischen Kirche angehören, erhob im Jahr 301 als erstes
Land der Welt das Christentum zur Staatsreligion. Es spielt eine zentrale
Rolle für die armenische Identität. Dies spiegelt sich auch in der Kunst
wider, wie Bbr. Heinrichs insbesondere mit vielen Bildern
charakteristischer Kirchenbauten zeigte.
Lange Geschichte: Von den Persern bis zum VölkermordIn
persischer Zeit um 521 v. Chr. erstmals erwähnt, wurde Armenien von den
Persern beherrscht, kam mit Alexander dem Großen unter hellenistischen
und später unter römischen Einfluss. Im 6. Jahrhundert eines der
Hauptkampfgebiete zwischen dem Byzantinischen Reich, wechselte die
Oberhoheit in Großarmenien mehrfach zwischen Byzanz und arabischen Stämmen,
die um 700 eine dauerhafte Herrschaft errichteten. Das wiedererstarkte
armenische Königreich ging in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhundert
unter, wurde schließlich Teil des Osmanischen Reiches und genoss eine
gewisse Autonomie. In mehreren Kriegen mit Russland kam schließlich der
östliche Teil Armeniens im 19. Jahrhundert unter Oberhoheit des
Russischen Reiches. Wie Bbr. Gregor Heinrichs darstellte, begann die 1908
an die Macht gekommene nationalistisch orientierte jungtürkische Bewegung
um Talaat Pascha um 1915 die Verhaftung und Deportation armenischer
Intellektueller und leitete einen Völkermord an den Armeniern ein. Bis
1917 kamen bei den größten Massakern und Todesmärschen bis zu etwa 1,5
Millionen Armenier um, vielfach beschrieben auch von Augenzeugen aus
westlichen Staaten. Eine Kommission des osmanischen Innenministers
bezifferte 1919 die Zahl der armenischen Opfer auf 800.000. Eine 1920
beschlossene Unabhängigkeit Armeniens trat nie in Kraft, General Kemal
Atatürk leugnete die Existenz des kurdischen und des armenischen Volkes.
Die Türkei und Sowjetrussland teilten Armenien unter sich auf. Der
weitaus größte Teil des historischen Siedlungsgebietes der Armenier
blieb unter türkischer Herrschaft, 1991 benannte sich die Armenische SSR
in Republik Armenien um und erklärte sich unabhängig.
Hunderttausende
Armenier, die den Völkermord überlebten, emigrierten - vor allem in den
Libanon, nach Frankreich und in die Vereinigten Staaten. Spätere türkische
Regierungen ließen den Begriff Völkermord nicht gelten und stellten die
Ermordungen als Folgen von Kriegshandlungen dar. Während andere westeuropäische
Staaten auf eine Verurteilung des Völkermordes drängten, unterstützte
die deutsche Regierung die Position der türkischen Führung, auch die
deutsche Mitverantwortung und Mitschuld am Völkermord an den Armeniern
wurde lange vertuscht. Viele Staaten heute bewerten die Vernichtung der
Armenier durch den osmanischen Staat als Genozid, das Europäische
Parlament erklärte die Anerkennung des Völkermordes durch den heutigen türkischen
Staat zu einer Voraussetzung des EU-Beitritts der Türkei. Ein bis heute
virulentes Thema,
wie auch die Diskussion im Anschluss an den Vortrag herausstellte.
Angesichts der politischen Verhältnisse und Entwicklungen in der Türkei
kommt ihm eine neue Bedeutung zu. Zur Sprache kamen etwa Fragen zu
unterschiedlichen kulturellen Prägungen und zum Verständnis von
Integration und Assimilation, wie sie derzeit die Debatte beherrschen. Bbr.
Gregor Heinrichs, selbst Mitglied der Deutsch-Armenischen Gesellschaft,
hat mit diesem Abend auf einen interessanten Aspekt hingewiesen.
8.
Februar 2008
Ob
der polnische „Wisent“ mit echtem Büffelgras, „Russisch Standard“
oder „Smirnoff“ - und noch diverse andere Sorten: Zwischen den
einzelnen Verkostungsproben schmuggelte sich kaum noch eines der ortsüblichen
Getränke in den flotten
Fortgang
des völkerkundlich hochrelevanten Ereignisses. Wohl kamen aber „commentgemäß“
jede Menge Schmalzbrote und anderes zum Zuge - weil es einfach dazugehöre,
wie Karol durch lebenspralle Schilderung seiner Erlebnisse als Lehrer,
Archäologe und Klassenfeind zwischen Kreml und Kasachstan unterstrich.
Kein Schluck ohne Toast: Doch um zünftige Trinksprüche war keiner
verlegen. Und da recht kräftig auf das Haus, die Unitas, die Damen, die
Gesundheit und vieles andere das Glas erhoben wurde, wird man vor der
Zukunft ganz allgemein wohl kaum bange sein müssen. Der
„Held aus Siegen“ und hohe Referent des Abends selbst überzeugte wie
gewohnt durch elegante Erscheinung, textsicheren Auftritt, korrekte
Beugung vielfältiger Idiome und unkonventionelle Verhandlungsführung.
Das kürzeste Offiz in der Geschichte, eine in die erste und letzte
Strophe des Bundesliedes geklemmte frei gehaltene Prinzipienrede mit
knappen, ernst gemeinten Zuspitzungen, fand seine Fortsetzung in einem
tastentechnisch von Bbr. Christoph Weyer assistierten Inoffiz. In munterem
deutsch-polnisch-russischen Galopp ging die komplett entstalinisierte
multiliterale Völkerverständigung schließlich mit einer von Bbr. Richie
Duckheim Mit einer Träne im Knopfloch reist der hohe Fuxmajor des Sommers 2008 zwar nun zunächst für drei Monate wieder einmal für ethnographische Recherchen und Studien in Putins Reich. Seine ebenso sentimental veranlagten Bundesbrüder aber wissen: Der Panther kommt wieder. Und wer bereits eine ähnlich verlaufende Promotionskneipe am östlichen Himmel dämmern sieht, dem sei jetzt schon mannhaft zugerufen: Fürchtet Euch nicht!
3. Februar 2008
Mehrere
tausend Menschen hatten am Gottesdienst im Dom teilgenommen, der vom
Bayerischen Fernsehen übertragen wurde. Unter den Ehrengästen waren mehr
als 50 Kardinäle, Bischöfe, Äbte und Ordensobere, darunter die
Kardinäle Joachim Meisner (Köln) und Christoph Schönborn (Wien). Dazu
kamen Repräsentanten aus Ökumene und Politik wie der
evangelisch-lutherische Landesbischof in Bayern, Johannes Friedrich,
Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) und Landtagspräsident Alois
Glück. Dem neuen Erzbischof von Volksfest: "München im Sturm genommen" Die dreitägigen
Feierlichkeiten gerieten über weite Strecken zu einem bayerischen
Volksfest. Doch nicht nur Trachtler und Blasmusik prägten die
äußerlichen Feiern: Denn vor dem Hauptportal des Doms hatten nach der
Messe neben Abordnungen der 47 bayerischen Gebirgsschützenkompanien auch
mit Hellebarden bewaffnete Schützen aus der westfälischen Heimat von
Reinhard Marx Aufstellung bezogen. Bernd Genser, Richie Duckheim, Karol Rawski, Philipp Böcker und Jens Hagenkötter war deutlich anzusehen: Auch sie waren froh und dankbar, dabei gewesen zu sein. Frühes Aufstehen, stundenlanges Stehen und Marschieren hatten sie geduldig und gut überstanden, die Farben der Ruhr-UNITAS und der Düsseldorfer UNITAS Rheinfranken bestens vertreten. Schon am Freitagabend waren sie nach der Anreise im „Augustiner“ an der Neuheuser Straße mit Vorortspräsident Johannes Günther, Verbandsgeschäftsführer Dieter Krüll, der HDB-Vorsitzenden Dr. Claudia Bellen, AHB-Vize Dr. Dr. Thomas Lohmann, und UNITAS-Delegationen von allen Breitengraden zusammengetroffen. Rund 40 Bundesbrüder und Freunde, unter ihnen der Geistliche Beirat Helmut Wiechmann, Christof, Maria, Andreas, Lu und Henrike Beckmann, stimmten sich hier auf das große Ereignis ein. Dies wird nach vielen Gesprächen, Erlebnissen und der fröhlichen Bundesbrüderlichkeit der angerückten unitarischen Familie zweifellos allen noch lange in Erinnerung bleiben. Ständig angehalten von begeisterten Zaungästen, deren Fotos bald die Alben in allen möglichen Erdteilen schmücken, waren auch die Ruhranen Teil eines herausragenden Tages, bei dem sie vor allem im Chor der Liebfrauenkirche ganz nah am Geschehen sein konnten, um Ihrem Bundesbruder Reinhard allen Segen für seine große Aufgabe zu wünschen.
29.
Januar 2008
Hier
gab es ein eindeutiges Votum: Nächster Senior im Sommersemester ist
„verdientermaßen“ der Alt-Internationale Bbr. Richie Duckheim au
Oberhausen. Nach seiner Aufgabe als Senior der Düsseldorfer UNITAS
Rheinfranken lockte ihn das mit einigen Höhepunkten gespickte anstehende
Semester wieder in eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Heimat - zur
großen Freude der Bundesbrüder an der Ruhr. Ihm zur Seite stehen als
Fuxmajor Bbr. Karol Rawski, als Consenioren teilen sich Alt-Senior Daniel
Muschellik und Fux Philipp Böcker das Amt, die Quaestorenpflichten übernimmt
wieder Roderich Oberstehöhfeld und als Scriptor steht ebenfalls Philipp bereit.
Damit ist das Team komplett. Neue
Zimmer zu vermieten
Alt-Senior
Daniel wird die Aufgabe des „Majordomus“ (Hausseniors) auch im
folgenden Semester fortsetzen. Dabei wird sicher die von der Aktivitas
beschlossene Hausordnung hilfreich sein, die eine von Bbr. Richie Duckheim
auf Grundlage der Münsteraner UNITAS im Dondersheim e.V. erarbeitet hatte
und heute vorstellte. Sie soll in Absprache mit dem Hausbauverein
verbindliche Grundlagen für das sich seit diesem Winter entwickelnde
Leben auf dem Haus im „UNITAS-Zentrum Ruhr“ geben.
Die nächste offizielle Vereinsveranstaltung findet in München statt: Zur Amtseinführung von Bbr. Dr. Reinhard Marx als neuem Erzbischof in der bayerischen Landeshauptstadt werden sechs Bundesbrüder - trotz anstehender Prüfungen - am Freitagmorgen an die Isar fahren. Am Freitagabend ist für 20 Uhr ein erstes Treffen mit den unitarischen Bundesbrüdern anderer Delegationen im „Augustiner-Bräu“ in der Nähe des Marienplatzes angesetzt. Am Samstagmorgen heißt es zur festlichen Messe in der Liebfrauenkirche früh antreten. Anschließend geht es nach den Ehrenbezeugungen der Schützen aus Paderborn und aus Geseke bei Lippstadt sowie von Abordnungen der Bayerischen Gebirgsschützen in einem Festzug zur Residenz. Während sich dort die Prominenz aus Kirche, Politik und Gesellschaft trifft, müssen Schützen und Studenten aber nicht darben: Sie treffen sich im Anschluss an den Festzug im Hofbräuhaus. Dort werden auch die Bundesbrüder Gelegenheit haben, den neuen Erzbischof im Anschluss an den Festakt herzlich zu begrüßen. Denn diese Begegnung wird auch Bbr. Reinhard Marx nicht missen wollen. Für die UNITAS Ruhrania umso wichtiger: Denn ohne seinen mutmachenden und aktiven Einsatz als damaliger Direktor der Kommende in Dortmund wäre die Wiederbegründung der UNITAS an der Ruhr Anfang der 1990-er Jahre niemals zustande gekommen.
Zu
den News aus dem
Wintersemester 2007/08
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